Was hat das Frankfurter Parlament mit dem Meer zu tun????

Dieses Thema im Forum "Das Deutsche Kaiserreich" wurde erstellt von Gast, 3. Mai 2004.

  1. Gast

    Gast Gast

    könnt ihr mir bitte so schnell wie möglich eine antwort darauf geben???!!!

    danke an alle, die eine haben und sie mir mitteilen!!!
     
  2. manganite

    manganite Neues Mitglied

    Was denn für ein Meer? Oder mit dem Meer ganz allegemein?
     
  3. Titus_Livius

    Titus_Livius Gesperrt

    Es gibt im Frankfurter Parlament Meerheiten bei vielen Abstimmungen.
     
  4. butterkeks

    butterkeks Neues Mitglied

  5. Gast

    Gast Gast

    ja, ich meine das meer algemein.
    und @ "butterkeks", danke für den link! interessante seite, aber leider nicht das was ich brauche...
     
  6. Hamilkar

    Hamilkar Neues Mitglied

    Na dann will ich auch mal eine Antwort finden. Denke du liegst richtig, butterkeks.

    Denke mit dem Begriff Meer, kann

    1) der Zugang zum Meer gemeint sein.

    2) Der Kampf gegen Dänemark, zu Schiff

    ZU 1)
    www.bpb.de/publikationen/03357443115511461417637916338117,5,0,Vorparlament_und_Paulskirche.html
    Da steht unter "Für ein mächtiges Deutschland" etwas von einer deutschen Flotte, Zugängen zu verschiedenen Meeren, Ausbau des österreichischen Mittelmeer Hafens, Streitigkeiten mit Holland wegen Hafen. Einfach mal suchen...

    2) http://en.wikipedia.org/wiki/First_war_of_Schleswig
    Zeigte das die Paulskirche keine eigenständige, starke exekutive hatte.
     
  7. ganz_der_alte

    ganz_der_alte Mitglied

    Zur Deutschen Flotte (Bundesflotte) von 1848:

    1848:
    Nachdem am 22. März König Friedrich VIII. von Dänemark ein Kabinett aus so genannten Eiderdänen (Dänemark bis an die Eider, unter Einschluss des Herzogtums Schleswig) ernannt hat, kommt es zum ersten Deutsch-Dänischen Krieg. Dänemark gelang es mit Hilfe einiger alten Fregatten den gesamten deutschen Seehandel lahm zu legen und weckte damit helle
    Empörung.
    1848:
    Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche zur Neugründung des Reiches. Ein Hamburger Abgeordnete wies darauf hin, dass die nationale Einheit und Seegeltung untrennbar zusammen gehören. Der Plan zur Gründung einer Reichsflotte wurde mit allseitiger Zustimmung aufgenommen. Unter dem General von Radowitz begannen die Beratungen.
    Die Nationalversammlung bewilligte zum Ankauf geeigneter Schiffe sechs Millionen Taler. Zum Befehlshaber wurde der apitän Rudolf Brommy ernannt. Unter der erfahrenen, tatkräftigen Führung Brommys unternahm die kleine Flotte bald kühne Vorstöße gegen die weit überlegenen Dänenflotte.

    1849:
    wurde ein Geschwader in Dienst gestellt. Es bestand aus den Dampffregatten "Barbarossa" und "Erzherzog Johann", drei von Hamburg zur Verfügung gestellten Dampfkorvetten "Hamburg", "Lübeck" und "Bremen", und einer alten Segelfregatte "Deutschland". Hinzu kam die im Gefecht vor Eckernförde durch Landbatterien beschädigte, auf Strand gesetzte und den Dänen abgenommene Fregatte "Gefion", die unter ihrem neuen Namen "Eckernförde" in Dienst gestellt wurde.

    1852:
    Das Scheitern der deutschen Einheitsbestrebungen bereitet der ersten deutschen Flottengründung schon nach vier Jahren ein unrühmliches Ende. Preußen erklärte, dass seine "Amazone" nach wie vor unter preußischer Flagge fahren würde.
    Sachsen und Bayern verweigerten die Bezahlung der Marine und Schleswig-Holstein baute eine eigene Flotte zum Küstenschutz. 1852 wurde die Auflösung der Flotte beschlossen. Preußen ersteigerte die Fregatte "Barbarossa" und "Eckernförde", die nun ihren alten dänischen Namen "Gefion" wieder erhielt.

    Quelle: www.kaiserliche-marine.de
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    Jede Medaille hat zwei Seiten. Es lohnt sich immer, auch die andere Seite zu betrachten!
     
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