Welche Außen- bzw. Bündnispolitik hat Bismarck verfolgt und wie hat diese sich unter Wilhelm II. ...

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von Lola, 31. August 2020.

  1. Lola

    Lola Neues Mitglied

    Welche Außen- bzw. Bündnispolitik hat Bismarck verfolgt und wie hat diese sich unter Wilhelm II. veränderte. o_O:)
     
  2. Solwac

    Solwac Aktives Mitglied

    Gute Frage, was hast Du denn als Antwort verbereitet? Denn hier gibt es Hilfe zur Selbsthilfe, aber keine Hausaufgaben zum Abschreiben. ;)
     
  3. Lola

    Lola Neues Mitglied

    @Solwac
    Ich habe das aber weiss nicht ob das so richtig ist und ob ich alles korrekt geschrieben habe.

    Bismarck wollte ein Gleichgewicht der Mächte durch Bündnis-und Absicherungsverträge unter Ausschluss des zu isolierenden Frankreichs. Er wollte dabei die europäischen Mächte davon überzeugen, dass vom jungen deutschen Kaiserreich keine Gefahr ausgeht.

    Kaiser Wilhelm der 2.verfolgte jedoch eine neue Politik der Stärke und Weltmachtsgeltung, um mit den Großmächten wenigstens einigermaßen gleich zu ziehen , die mit zu Spannungen in Europa führte, weil andere Mächte trotz Jahrhunderte älter Geschichte und Dominanz keinen Deutschen Einfluss abgeben wollten und dem jungen Deutschland seine Erfolge neideten . Ausbau der Flotten und politische Differenzen führte zum weitgehenden Zerfall des Bismarckschen Bündnissystems und zur letztendlichen Formierung der Tripleente. Als einziger verlässlicher Bündnis Partner blieb Deutschland Österreich Ungarn (Es gab einen Drei und mit Italien, aber Italien war( politisch) unzuverlässig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2020
  4. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    @Lola: Im Prinzip richtige Ansätze.

    Ansonsten. Von der "Klein-Deutschen-Reichsgründung" mit der Herausforderung der "inneren Reichsgründung" vor das Problem gestellt, im Zentrum Europas die Veränderung des europäischen Gleichgewichts nicht massiv zu verändern (vgl. Canis)

    Hin zu einer Politik, die den "Platz an der Sonne" im globalen Maßstab im Rahmen von "Weltpolitik" suchte. In diesem Konzept erratisch durch die Welt irrlichterte und für Freund und Feind eine schwer einzuschätzende Größe darstellte, die immer gut für "Irritationen" war (vgl. z.B. Winzen) Kompetent und kritisch bei Kehr (Der Primat...), Fischer und Röhl ausführlich beleuchtet.

    Canis, Konrad (2008): Bismarcks Aussenpolitik 1870-1890. Aufstieg und Gefährdung. Paderborn: Schöningh
    Winzen, Peter (1991): Zur Genese von Weltmachtkonzept und Weltpolitik. In: John C. G. Röhl und Elisabeth Müller-Luckner (Hg.): Der Ort Kaiser Wilhelms II. in der deutschen Geschichte. München: R. Oldenbourg , S. 189–222.
     
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  5. Maglor

    Maglor Aktives Mitglied

    Witzige Frage, wenn man bedenkt, dass Bismarcks Außenpolitik sich über vier Jahrzehnte erstreckte, wenn vor der Reichsgründung miteinbezieht. Zwischenzeitlich hat sich nicht nur die politische Landkarte mehrfach geändert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2020
  6. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Bitte Kaiser Wilhelm II., Herrscher, Päpste etc. immer in lateinischen Zahlen angeben und ohne Artikel, den liest man mit.
     
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