Zeitung meines Großvaters

Dieses Thema im Forum "Geschichtsmedien und Literatur" wurde erstellt von Zufall, 19. August 2018.

  1. Zufall

    Zufall Neues Mitglied

    Hey alle mit einander, beim aufräumen des alten Schuppens haben wir einige alte Zeitungen und vor allem Zusätze zu Zeitubgen von 1930 bis etwa 1940 gefunden. Wollte mal nachfragen ob so was selten ist (also Museumswürdig oder Müll)? Die Zeitungen heißen unter anderem die bayrische Heimat und die Propyläen?
    Danke schon mal im Voraus
     
  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Selten oder Müll, das kann man pauschal nicht sagen. Es gibt Zeitungsarchive, aber auch in denen ist nicht unbedingt alles enthalten. Nehmen wir mal an, das Archiv der Bayrischen Heimat sei in den letzten Kriegswochen 1945 abgebrannt, dann wäre dieses Blatt womöglich nicht mehr lückenlos zu rekonstruieren. Für Historiker kann es auch interessant sein, welche Zeitungen jemand las. Ich kenne z.B. Historiker, die bedauern, dass bei Renovierungen einer Villa, die heute als Schreibtischtatort Arbeitsort von Historikern ist, die Mode-Zeitschriften der ursprünglichen Hausherrin abhanden kamen (die Bauerarbeiter haben sie wohl auf dem Dixie einer neuen Verwendung zugeführt o_O; Zeitschriften ausg den 1920er Jahren, Renovierungsarbeiten um 2000, also +70 Jahre). Sie hätten gerne über die Zeitschriften mehr über die ehem. Hausherrin erfahren. Ich würde mal lokal in den Archiven und Museen nachfragen, ob die Interesse haben. Je spezifischer das auf die jeweilige Sammlung passt, desto besser.
     
  3. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    In der Regel gibt es für so alte Zeitschriften seriöse Interessenten. Wenn die lokalen Museen / Archive genug davon haben, kann es helfen gezielt zu fragen, ob es woanders interessieren könnte.

    Ob des ursprünglichen Namens des Bayernbunds könnte es sich lohnen, auch dort nachzufragen. Allerdings war der Bayernbund damals wohl verboten, weil er versuchte die Monarchie wieder einzuführen, um eine Herrschaft der NSDAP in Bayern zu vermeiden.
     

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