Der Gemlich-Brief 1919: Erstes antisemitisches Dokument Hitlers

Dieses Thema im Forum "Die Weimarer Republik" wurde erstellt von andreassolar, 7. Dezember 2017.

  1. andreassolar

    andreassolar Mitglied


    Am 16. September 1919 erstellte Hitler als Angehöriger der Propaganda-Abt. des Nachrichtendienstes des Reichswehrgruppenkommandos 4 in München maschinenschriftlich einen Brief an Adolf Gemlich:

    http://www.kurt-bauer-geschichte.at/PDF_Lehrveranstaltung 2008_2009/02_Hitlerbrief_Gemlich.pdf

    Gemlich hatte zunächst an Hitlers Vorgesetzten, Hauptmann Karl Mayr, einen längeren Brief geschrieben und diesen u.a. um Auskunft über das Verhältnis von ''Regierungssozialdemokratie'' und ''Judentum'' gebeten. Der Gefreite Gemlich, antisemitischer Reichswehrpropagandist aus Ulm, hatte zuvor an einem so genannten antibolschewistischen ''Aufklärungskurs'' in München teilgenommen, die Hauptmann Mayr als Leiter der Propaganda-Abt. hatte durchführen lassen. In den Kursen wurden mit Duldung der Reichswehr vielfach informell antisemitische Weltanschauungen ausgetauscht wie vermittelt.

    Hauptmann Mayr hat in Folge von Zeitmangel sowohl den radikalen Antisemiten Dietrich Eckart, mit dem er in engerem Kontakt stand, wie auch seinen Untergebenen in der Propaganda-Abt. Hitler aufgefordert, Gemlich brieflich zu antworten. Mayr selbst kann als Rassenantisemit von der Qualität des damaligen Hitlers bezeichnet werden, was durch sein vielfaches Engagement, in seiner Funktion als Angehöriger des Reichswehrgruppenkommandos 4, für die Verbreitung radikal-antisemitischer Anschauungen belegt ist (er unterstützte zudem die NSDAP in den ersten Monaten ihres Bestehens erheblich). Ebenso wird dies dadurch kenntlich, dass er Hitlers Ausführungen in dessen Brief an Gemlich nur beipflichten kann, abgesehen von der 'Zinsfrage'. Den Begleitbrief, in welchem Hitlers Antwort an Gemlich beigelegt wurde, schließt Hauptmann Mayr mit den Worten:

    [Quelle: Ernst Deuerlein, Hitlers Eintritt in die Politik und die Reichswehr, in: Vierteljahresheft für Zeitgeschichte, 1959, Heft 2, S. 203]

    Hitler stand mit seinen antisemitischen Positionen vom September 1919, wie sie im Gemlich-Brief überliefert worden sind, keinesfalls allein oder solitär bzw. hatte keine originären Inhalte zu bieten. Und schon im Raum München des Jahres 1919, dem Wohnort Hitlers, wirkte eine ganze Reihe von engagierten, bereits mehr oder weniger bekannten oder später dann bekannt werdenden Personen und Vereinigungen mit radikalen antisemitischen Anschauungen:
    Das Netzwerk von Reichswehrgruppenkommando 4 mit der Propaganda-Abtl. von Hauptmann Karl Mayer, mit Dietrich Eckart, Gottfried Feder, Ernst Röhm, Hans Frank, Rudolf Heß, von Müller, Alfred Rosenberg, DAP, Thulegesellschaft mit dem Münchner Beobachter, dem Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund und dem antisemitischen Verleger Julius Friedrich Lehmann u.v.a.m.

    Der Antisemitismus breitete sich ab dem Sommer 1919 wie ein ''Steppenbrand'' (Longerich, Hitler (2015, s. 72) aus, gekoppelt ist er an die äußeren Ereignisse wie den Versailler Vertrag (Juni 1919), die 'Kriegsverbrecherliste' vom Januar 1920 etc.

    Viele Grüße,
    Andreas
     
  2. andreassolar

    andreassolar Mitglied

    Die zweibändige Hitler-Biographie von Ian Kershaw, die vielfach immer noch als 'maßgeblich' eingeschätzt wird, kann selbstredend nicht in sämtlichen Details den Kontext angemessen wiedergeben.

    So notiert Kershaw, Hitler Bd.1 S. 169, unmittelbar, bevor er Hitlers Brief vom 16. Sept. 1919 an Gemlich im nächsten Abschnitt streift, der Kommandeur des Lagers Lechfeld, Oberleutnant Bendt, habe es für nötig gefunden, Hitler zu bitten, dessen Antisemitismus zu dämpfen, um Beschwerden vorzubeugen, die Referate seien 'Judenhetze'.

    Bendt, der keinesfalls Kommandeur des DULAG (Durchgangslager) Lechfeld gewesen war und sein konnte als Oberleutnant, sondern nur Chef einer dorthin abkommandierten Reichswehr-Kompagnie - das DULAG hatte allein etwa 30 eigene Wachkompagnien (Plöckinger, Unter Soldaten und Agitatoren, S. 114 + 116), hatte in einem Bericht vom 25. August 1919 an das Reichswehrgruppenkommando 4 über die Tätigkeit des von Hauptmann Mayr eingesetzten Aufklärungskommandos zur Bekämpfung 'bolschewistischer Aktivitäten' im DULAG u.a. geschrieben:

    (Bendt zitiert nach: Ernst Deuerlein, Hitlers Eintritt in die Politik und Reichswehr, in 'Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte', 1959, Heft 2, S. 199).

    Kleine und feine wie wichtige Unterschiede, meine ich doch.

    Hitler war weiterhin bei weitem nicht der einzige im Aufklärungskommando mit dezidiert antisemitischen Positionen. Z.B. Hitlers Kollegen im Aufklärungskommando, Hans Knodn und Ewald Bolle, waren ebenso radikale Antisemiten, sie hatten entsprechend Hitler bei dessen ersten Besuch einer DAP-Versammlung am 12. Sept. 1919 begleitet. (Plöckinger, Unter Soldaten, S. 128).

    Auch für den Gemlich-Brief sind Bemerkungen zum weiteren Kontext hilfreich und ergänzen Kershaws Bemerkungen. Später dazu mehr.

    Viele Grüße,
    Andreas
     
  3. andreassolar

    andreassolar Mitglied


    Kershaw notiert in Hitler 1889 - 1936, S. 169, zum Gemlich-Brief Hitlers u.a., in der Gruppe (Kershaw meint das Aufklärungskommando) wie bei seinem Vorgesetzten Hauptmann Mayr müsse sich Hitler den Ruf eines Experten in 'Judenfragen' erworben haben.

    Schaut man sich andererseits die von Kershaw S. 168 angeführten Belege für Hitlers besondere Fähigkeiten an, so stehen dort nicht etwa die antisemitischen 'Experten'-Positionen Hitlers bei seinen Aufklärungskommando-Vorträgen im Mittelpunkt, sondern H.s rhetorische Fähigkeiten, die Hörer zu fesseln und zu erreichen.
    Dies hat gänz ähnlich auch Oberleutnant Bendt bemerkt, siehe eingerücktes Zitat im vorhergehenden Beitrag, welcher in seinem Bericht vom 25. August 1919 an das Reichswehrgruppenkommando 4 den sehr schönen, klaren und temperamentvollen Vortrag Hitlers erwähnt.

    Plöckinger, Unter Soldaten und Agitatoren, S. 128f., schreibt u.a., die ''euphorischen Berichte über Hitler stammen hingegen vor allem von Kommando-Mitgliedern, die seine Einstellung teilten.'' Weitere Auszüge dieser Berichte der anderen Kommando-Mitglieder über Hitlers rhetorische Fähigkeiten siehe auch Deuerlein, Hitlers Eintritt in die Politik und Reichswehr, in 'Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte', 1959, Heft 2, S. 200f. Die Berichte sind allesamt an Hauptmann Mayr gerichtet gewesen.

    Bendt, so Plöckinger (S. 126), hat am 25.8.1919 einen zweiten Bericht über den Einsatz des Aufklärungskommandos geschrieben, diesmal an Bendts Vorgesetzten, Major Pitrof im Kempten. In diesem Bericht an Pitrof wird Hitler gar nicht erwähnt, im Unterschied zum Bendts Bericht an Hauptmann Mayr beim Reichswehrgruppenkommando 4.
    Plöckinger S. 126 bemerkt zu recht, dass Bendt die Berichte jeweils etwas an die Adressaten angepasst habe und Mayrs antisemitische Einstellung sei Bendt sicherlich bekannt gewesen.

    Es waren wohl allgemein Hitlers nicht nur rhetorische Fähigkeiten, auch - damals ganz aktuelle - antisemitische Positionen 'fesselnd' zu vermitteln, die ihn in den Focus seines Vorgesetzten in der Propaganda-Abt. des Nachrichtendienstes des Reichswehrgruppenkommando 4, dem Rassenantisemiten Hauptmann Mayr, rückten.
    Die antisemitischen Äußerungen Hitlers im Brief an Gemlich referieren lediglich Positionen aus dem damals aktuellen antisemitischen Diskurs, die auch Mayr - bis auf die Zinsfrage - ja teilte.

    Bei Kershaw, Hitler 1889 - 1936, S. 169, fehlt der Hinweis, dass Hauptmann Mayr aufgrund zeitlicher Überbeanspruchung Hitler mit der Beantwortung der brieflichen Anfrage des Gefreiten Gemlich beauftragte. Das 'Expertentum' Hitlers beim Gemlich-Brief bestand darin, strukturiert wie klar und 'sehr ansprechend' (Mayr) damals aktuelle antisemitische Positionen im Auftrag der Propaganda-Abtlg. unter Mayr zu vermitteln.

    Viele Grüße,
    Andreas
     
  4. andreassolar

    andreassolar Mitglied

    Hans Knodn wird bei Plöckinger, Unter Soldaten, S. 130, als 'rabiater Wortführer' im Aufklärungskommando in Hinsicht der 'Judenfrage' bezeichnet, der kein Blatt vor den Mund genommen habe. Hitler scheine das Thema nur am Rande angesprochen zu haben, so Plöckinger.
    Für Plöckingers Einschätzung spricht der in Unter Soldaten und Agitatoren, S. 129, abgedruckte Auszug eines Briefes, den Knodn schon am 21. August 19191 (dem 2. Tag des Aufklärungskommandos im DULAG Lechfeld) an Hauptmann Mayr geschrieben hatte. Im Brief beschwert sich Knodn wütend darüber, dass in den Vorträgen des Aufklärungskommandos im DULAG Lechfeld vermieden würde, über eine Hauptursache des 'Zusammenbruchs' zu sprechen, den Juden.

    Wie radikal Knodns Antisemitismus war, zeigt die bei Plöckinger, S. 336, auszugsweise wiedergegebene Denkschrift 'Lösung der Judenfrage', die Knodn Anfang Mai 1920 dem bayerischen Ministerpräsidenten Gustav von Kahr hatte zukommen lassen. Knodn nennt 9 Punkte zur Lösung, die ersten drei seien hier nach Plöckinger, Unter Soldaten und Agitatoren, S. 336, zitiert:

    Insgesamt wird dadurch nochmals deutlicher, dass Hauptmann Mayr speziell in Hitler sicherlich nicht den Experten für die 'Judenfrage' gesehen hat. Im Vordergrund standen Hitlers rhetorische und 'argumentative', anscheinend auch schriftliche Fähigkeiten, aktuelle antisemitische Positionen zu vermitteln, die dazu geführt hatten, dass Mayr aufgrund der eigenen Überlastung Hitler mit der brieflichen Antwort an Gemlich beauftragte.

    Hand Knodn, der mit Hitler und vier weiteren Kollegen des Aufklärungskommandos im DULAG Lechfeld jene DAP-Veranstaltung am 12. September 1919 besuchte, hatte ansonsten im Sommer 1920 die NSDAP-Ortsgruppe Passau gegründet.

    Viele Grüße,
    Andreas
     
  5. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    [1] Ich verstehe nicht die Bedeutung dieser Klarstellung einer beiläufigen Bemerkung von Kershaw zur Befehlslage, die darauf beruht, dass Bendt (zeitweise?) mit "Fhr. d. Wachkdos." [des Lagers Lerchfeld]**** ggü. Gruppenkommando 4 als vorgesetzter Dienststelle zeichnete. Eine Dienststelle oberhalb Kompanieebene (30 ***) als Kommandoebene für das DuLag ist mir nicht bekannt. Whatever, selbst wenn das von Kershaw fehlerhaft wäre: was soll die Aussage zu Kershaws Randbemerkung darstellen, wieso wird die überhaupt vorgebracht?

    [2] oder umgekehrt: der Besuch des 12.9.1919 fand durch Hitler mit 6 weiteren Kollegen des AK (Namen von Plöckinger ermittelt, Zahl ist bereits durch Tyrell, Trommler, S. 195 bekannt) statt:
    - Schauböck, Bolle*, Stricker, Braun**, Knodn*, Eicher*
    - dazu Grillmeier (wie Hitler) von der Untersuchungskommission zur Aufklärung bolschewistischer Umtriebe (im 2. IR),
    - insgesamt also 8 (von 38 lt. Plöckinger).

    * tauchen auch als Kommentatoren der zum AK Beyschlag befohlenen Soldaten auf. In der ersten Liste der Abstellungen (evt. unvollständig, ursprünglich 50) ist nur der Bolle erwähnt.
    ** bei Longerich: (Heinrich) "Brauen"
    Mayr hat den Gemlich-Brief am 10.9. an Hitler gegeben, Hitlers Vorschlag vom 16.9., nach dem DAP-Besuch.
    *** vermutlich über einen längeren Zeitraum verteilt, oder Einteilungen auch der KGfg- Kompanien insgesamt. Die zurückgekehrten Kriegsgefangenen wurden jedenfalls in (nur) 12 Kompanien eingeteilt, ua. mit Stammmannschaften zum Arbeitsdienst. Der Befehl des GrpKdos 4 spricht dagegen von einem eingeteilten "Wachkommando" (von II./IR 43 (42??)), der ein Aufklärungskommando zugeteilt wird.
    **** so verfasste der für das AK eingeteilte Bolle am 20.8. einen Bericht über seine "Beobachtungen in der Wachkompanie Dulag" - Plöckinger, S. 116.

    Ergo abseits der ganzen Details: worauf zielt denn die Aussage in den einleitenden Beiträgen? Und wodurch unterscheidet sie sich von den Experten- und Literaturmeinungen wie Kershaw, oder Longerich (Hitler), oder neustens Weber (Becoming Hitler)?
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2017 um 13:01 Uhr
  6. andreassolar

    andreassolar Mitglied

    Es ist sachlich inzwischen, auch dank Plöckingers Arbeit, einfach falsch, Bendt als Kommandeur des DULAG zu bezeichnen. So wie auch die nachfolgende Bemerkung Kershaw, als Teil eines Narrativs, nicht zutrift, Bendt habe es für nötig gefunden, Hitler zu bitten, dessen Antisemitismus zu dämpfen, um Beschwerden vorzubeugen, die Referate seien 'Judenhetze'. Das war immerhin seit Deuerleins Publikation im Jahr 1959 erkennbar. Siehe oben.

    Und siehe oben zu meinen weiteren Ausführungen dazu. Kershaws schlüssiges, nur teilweise ausgesprochenes Narrativ aus den Punkten, (a) schon Lagerkommandeur muss (b) speziell Hitlers Antisemitismus bremsen, (c) Hitler sei also offenkundig ('der') Experte in 'Judenfragen' gewesen, (d) Mayr habe ihn deswegen mit der Beantwortung des Frage-Briefes von Gemlich betraut, trift so nicht zu und ist in in keinem Punkt hinreichend belegt und im damaligen Kontext nicht plausibel.

    Wenn es um den Gemlich-Brief geht und dessen Kontext, werden vielfach ('unkritisch') maßgebliche Positionen anerkannter Historiker referiert oder vorausgesetzt, daher scheint mir angebracht, den Kontext des Gemlich-Briefes genauer darzustellen, wenn ich hier H.s erstes dokumentiertes antisemitisches Dokument in einem eigenen Beitrag im Forum thematisiere.

    Was Oberleutnant Bendt angeht, so wird schon in Deuerleins Publikation von 1959 anhand der abgedruckten Dokumente im Anhang erkenntlich, dass Bendt nicht Lagerkommandant des DULAG Lechfeld gewesen war.

    Plöckingers Quellenarbeit/Grundlagenarbeit scheint ansonsten noch nicht ausreichend, häufig gar nicht rezipiert worden zu sein.
     
  7. andreassolar

    andreassolar Mitglied

    Da die unmittelbare Chronologie um den Gemlich-Brief anscheinend kaum wahrgenommen wird, ungeachtet des Links im ersten Beitrag oben, möchte ich sie hier separat anführen.

    4. September 1919: Der Ulmer Gefreite und Teilnehmer des 4. Aufklärungskurses in München, Adolf Gemlich, schreibt an den Veranstalter des Aufklärungskurses, Hauptmann Karl Mayr von der Propaganda-Abteilung der Nachrichtenabteilung des Reichswehrkommandos 4 (Bayern), einen Brief. In ihm fragt er Mayr u.a.

    Dieser 'Ausschuß' war rabiat antisemitisch, pogromantisemitsch, unter wesentlicher Führung des Radikalantisemiten Richard Kunze ('Knüppel-Kunze') im Frühjahr 1919 in Berlin gegründet worden. (Plöckinger S. 328)

    Am 10. September 1919 schreibt Hauptmann Mayr einerseits an Hitler, dieser möge auf 1 - 2 Seiten die Fragepunkte Gemlichs beantworten und ihm [Mayr] zukommen lassen, da er [Mayr] zu sehr in Anspruch genommen sei.

    Am 10. September 1919
    schreibt Mayr auch an den in München bekannten antisemitischen Schriftsteller Dietrich Eckart, der spätere, zeitweilige und wichtigste Mentor Hitlers in der DAP/NSDAP in der Anfangsphase. Eckart, mit dem Mayr gut bekannt ist, wird von Mayr gebeten, für Gemlich weitere Auskünfte zum Berliner Ausschuss zu geben. (Plöckinger S. 331).

    Am 16. September 1919 schreibt Hitler seinen Brief für Gemlich.

    Am 17. September 1919 antwortet Hauptmann Mayr Gemlich und legt diesem Schreiben Hitlers Brief für Gemlich bei.
     
  8. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Welche Bedeutung für die Fragestellung misst du denn der Chronologie bei?
     

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