Das Römische Reich in der Byzantike – Ein notwendiger Epochenbegriff

Diese Mosaike ,die glasiert waren dienten nicht nur zur Verzierung sondern waren auch ein Hygienefaktor.
Glasierte Kacheln oder Figuren kannten ja schon die Ägypter /Sumerer und deren wasserabweisende Eigenschaft ,dass wird auch im Wikiartikel erwähnt (Zusammenhang mit menschlichen Ausdunstungen ,wird im link nicht erwähnt ).
Das die geometrischen Formen einen religiösen Hintergrund haben ,dürfte einigen bekannt sein aber ein anderer Grund die byzantinische Mosaike auch ins Innere von Gebäuden auf zubringen war die schmutzabweisende Oberfläche.

Dabei wurden die Ornamente in Körperhöhe angebracht ,also die Stellen wo Menschen sich anlehnten mit Händen,Rücken und Kopf.

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(Bild links, Spuren von Berührungen)

Diese "byzantinische" Handwerkskunst wurde durch die Almohaden in Andalusien als Zellij ,Standard für Innenarchitektur für Moscheen und Paläste.
 
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Glasierte Kacheln oder Figuren kannten ja schon die Ägypter /Sumerer und deren wasserabweisende Eigenschaft ,dass wird auch im Wikiartikel erwähnt (Zusammenhang mit menschlichen Ausdunstungen ,wird im link nicht erwähnt ).
Das die geometrischen Formen einen religiösen Hintergrund haben ,dürfte einigen bekannt sein aber ein anderer Grund die byzantinische Mosaike auch ins Innere von Gebäuden auf zubringen war die schmutzabweisende Oberfläche.

Dabei wurden die Ornamente in Körperhöhe angebracht ,also die Stellen wo Menschen sich anlehnten mit Händen,Rücken und Kopf.

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Diese "byzantinische" Handwerkskunst wurde durch die Almohaden in Andalusien als Zellij ,Standard für Innenarchitektur für Moscheen und Paläste.
Nein, da wirfst du zwei verschiedene Dinge durcheinander. Die Zallīǧ-Kunst (az-Zallīǧ > span./port. azulejo(s), port. [azuˈleʒu], span. [aθuˈleχo]) hat nichts unmittelbar mit den Mosaiken byzantinischer Kunsthandwerker in der Moschee von Córdoba zu tun. Ob mittelbar, weiß ich nicht. Anders, als die von dir genannten Zallīǧ oder al-qaṭ[a]‘ (spanisch > alicatar > alicatado) sind die byzantinischen Mosaiken in der Moschee von Córdoba eben keine Fläche zum Schutz vor menschlichem Schweiß und Fett, sondern an Stellen angebracht, wo sie lesbar und nicht berührbar sind. Abgesehen davon sind sie gut 250 Jahre vor der Almohaden-Herrschaft in al-Andalus angebracht worden.


Edit: Habe geschrieben, die byzantinischen Mosaiken seien an Stelle angebracht, wo sie nicht lesbar seien, keine Ahnung, was mich da geritten hat, denn das war nicht das, was ich schreiben wollte. Anders als die Zallīǧ handelt es sich bei den Mosaiken nämlich zum großen Teil um Texte, rund um den Miḥrāb, den Eingang zur Bibliothek und den Durchgang zum Kalifenpalast. Da - in der Maqṣūra (dem geschlossenen, abgegitterten Bereich) sollte sich außer Würdenträgern niemand aufhalten.
 
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Heute, 29.Mai, müssten alle Byzantinisten Trauerflor tragen. Am 29. Mai 1453 wurde Konstantinopel nach zweimonatiger Belagerung von den Osmanen erobert.
Asche auf mein Haupt als Byzantikinistin, oder so – ich habe vor lauter Aktenwälzen glatt das Datum übersehen! Aber danke für die Erinnerung. Ich habe den virtuellen Trauerflor hiermit angelegt und gieße im Gedenken an das Jahr 1453 gleich mal reinen griechischen Wein ein.
Welche Reste gab's da noch vom alten Rom? Ich hab keine Ahnung, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass in der Stadt noch das Corpus iuris civilis galt.
Deine Skepsis ist absolut berechtigt, aber Konstantinopel hat tatsächlich einige Überraschungen zu bieten. Das antike Rom steckte 1453 immer noch tief in der DNA der Stadt. Das Corpus Iuris Civilis galt zwar nicht mehr im lateinischen Original, aber es steckte komplett im „griechischen Gewand“: Das Recht wurde über die Jahrhunderte an die christliche Ethik angepasst, übersetzt und galt bis zum Schluss (in Gesetzestexten wie den Basiliken aus dem 9. Jh. oder dem Hexabiblos (14. Jh.).
Sogar unter osmanischer Herrschaft durften die Christen ihr römisches Recht in privaten Angelegenheiten weiternutzen. Auch andere römische Traditionen wie die Wasserversorgung über die gigantischen Aquädukte oder die Bäderkultur liefen weiter – natürlich stark christlich-byzantik abgewandelt und so gut es die klamme Staatskasse in der Spätzeit eben noch zuließ. Rom war 1453 also geschrumpft und sprach Griechisch, war aber juristisch und kulturell noch quicklebendig!
 
Das Recht wurde über die Jahrhunderte an die christliche Ethik angepasst, übersetzt und galt bis zum Schluss (in Gesetzestexten wie den Basiliken aus dem 9. Jh. oder dem Hexabiblos (14. Jh.).
Bist du so weit bewandert, dass du irgendeine Regel weißt, die im antiken Rom galt und im späten Konstantinopel auch, sonst aber eher nicht?
 
Wir hier haben uns 1945 auch gegen Verbesserungen gewehrt.
...höchst perspicaque Einlassung! Was lerne ich daraus? Dass Konstantinopels Einwohner bis zum "Mauerfalls" am 29.05.1453 unverbesserliche Nazis waren und die sie erobernden befreienden Osmanen brachten ihnen Freiheit, Licht, Perlonstrümpfe und Demokratie? ;)
...sorry, aber 1945 passt nun wirklich nicht sonderlich auf das Ende des oströmischen Reichs.
 
...sorry, aber 1945 passt nun wirklich nicht sonderlich auf das Ende des oströmischen Reichs.

Natürlich nicht.
Aber mich stört etwas die Darstellung, als sei mit dem Osmanischen Reich dort totales Barbarentum eingekehrt und man müsse dem schon lange nicht mehr lebendigen Byzanz viele Tränen nachweinen.
 
Es gab tatsächlich Menschen, die ein Leben unter dem Sultan einer Kirchenunion mit dem verhassten Westen vorzogen.

Aber für die Bewohner Konstantinopels handelte es sich dennoch um eine Verschlechterung, schon wegen der Plünderung der Stadt nach der Eroberung. Unblutig verlief sie auch nicht. Beim Eindringen der Türken wurden viele Menschen getötet. Die zahlreichen Flüchtlinge, die sich in der Hagia Sophia zusammendrängten, wurden teils versklavt, teils getötet. Zahlreiche Angehörige der Oberschicht wurden (nachdem sie bereits freigekauft waren!) hingerichtet.
Ich wüsste also wirklich nicht, wie das eine "Verbesserung" gewesen sein sollte. Den Vergleich mit 1945 finde auch ich völlig unpassend.

Es ist schon richtig, dass die Osmanische Herrschaft nicht das totale Barbarentum brachte. Aber so wirklich glücklich waren die Griechen mit der neuen Fremdherrschaft offenkundig sogar nach Jahrhunderten noch nicht, sonst hätten sie sich nicht im 19. Jhdt. wieder davon befreit.

Unter osmanischer Herrschaft konnten sie zwar leben, und auch ihre Religion wurde toleriert, aber dennoch waren sie Untertanen zweiter Klasse unter Fremdherrschaft.
Das galt gerade auch für die Bewohner Konstantinopels: Obwohl das byzantinische Reich natürlich keine Demokratie war, fühlten sich die Bewohner dennoch als Träger des Staates. Sie waren auch keine bloßen Untertanen, sondern es gab so etwas wie eine städtische "Öffentlichkeit", auf die die Kaiser durchaus Rücksicht zu nehmen hatten. (Hier wirkte der Ursprung des Kaisertums in der "res publica" bis zuletzt nach.) Damit war es nach dem Fall der Stadt auch vorbei.
 
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Welche Reste gab's da noch vom alten Rom?
Z.B. die soziale Durchlässigkeit. In einem feudalen Europa mit kaum oder gar nicht zu überwindenden Standesschranken stand das Oströmische Reich recht einzigartig da. Natürlich gab es auch hier massive Standesdünkel, aber der Aufstieg aus einfachsten Verhältnissen in höchste Ämter (oder gar auf den Kaiserthron) blieb (wenn es auch nicht der Regelfall war) bis zuletzt möglich.
Ein Beispiel aus dem 14. Jhdt. wäre die erstaunliche Karriere des Alexios Apokaukos, der es, aus einfachen Verhältnissen stammend, beginnend als einfache Schreibkraft eines Steuereintreibers, über zahlreiche Stationen bis zum Megas Dux (Flottenoberbefehlshaber), Mesazon* und zeitweise faktischen Regenten brachte.
(* Eine Funktion, die heute oft mit "Ministerpräsident" wiedergegeben wird, was ich aber etwas irreführend finde, weil es den Eindruck erweckt, es habe sich um ein verfassungsmäßiges Amt gehandelt. Wenn schon, dann sollte man eher an Richelieu und Mazarin denken.)

Auch das Kaisertum wurde formal nie erblich (auch wenn sich in der Praxis - wie schon in der Antike - Dynastien etablierten), sondern beruhte auf der Zustimmung von Senat, (Hauptstadt-)Volk und Armee.

Auch die antike Gelehrsamkeit lebte bis zuletzt fort - wenn auch beschränkt auf die antike griechische Literatur, weil kaum noch jemand Latein lernte. Aber Demosthenes blieb das Maß aller Dinge in der Rhetorik, und Platon und Aristoteles wurden bis zuletzt eifrig studiert.
 
Ok, vom Senat hört man allerdings laut Wiki zuletzt im 13. Jahrhundert.
Der Titel Megas Dux lässt natürlich auch das alte Rom anklingen.
 
Bist du so weit bewandert, dass du irgendeine Regel weißt, die im antiken Rom galt und im späten Konstantinopel auch, sonst aber eher nicht?
Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, weil sie ein kleines Paradoxon enthält: Das römische Recht war kein monolithischer Selbstzweck, sondern ein extrem pragmatisches, regelmäßig aktualisiertes Gesetzeswerk. Da das späte "Byzanz" unter völlig anderen Bedingungen existierte als das antike Rom, wäre es für den Staat tödlich gewesen, starr an Regeln festzuhalten. Man passte das Recht ständig an den Alltag an (besonders beim Wechsel vom Heidentum zum Christentum) oder ließ Obsoleszentes einfach weg.
Wenn wir aber nach Prinzipien oder konkreten Instituten suchen, die das antike Rom und die Spätbyzantike eng verbinden – sich aber massiv vom zeitgleichen westeuropäischen Mittelalter unterschieden –, gibt es zwei fantastische Beispiele:

1. Das staatliche Gewaltmonopol (Keine Fehden): Während im westlichen Mittelalter das Faustrecht, Ritterfehden und private Blutrache völlig normal waren, galt in "Byzanz" bis 1453 das ur-römische Prinzip: Nur der Staat straft. Es gab ein funktionierendes, hierarchisches Gerichtssystem. Ein Bürger zog vor den Richter, statt den Nachbarn zu erschlagen. Das war damals im Vergleich zum restlichen Europa absolut außergewöhnlich.

2. Das Konzept des Staatsverrats (Laesa Maiestas): Im antiken Rom war das Verbrechen der Majestätsbeleidigung (crimen laesae maiestatis) die absolute Höchststrafe – ein Verbrechen gegen den Staat und das Gemeinwesen (die Res Publica), nicht nur gegen eine Person. Das Reich behielt dieses abstrakte Staatsverständnis bis 1453 eins zu eins bei. Im Westen hingegen war Recht damals fast immer an persönliche Treueeide zwischen Vasall und Herrscher gebunden (Lehnswesen).

3. Ein kurioses Detail (Die Scheidungsgründe): Wenn es eine konkrete Gesetzesregel sein soll: Das spätbyzantike Hexabiblos erlaubte die Scheidung unter anderem, wenn ein Ehepartner einen Mordkomplott gegen den anderen schmiedete oder die Ehefrau ohne Erlaubnis des Mannes mit fremden Männern im Theater/Bädern war. Das basiert direkt auf kaiserlichen Gesetzen der Spätantike (Codex Justinianus) – während das restliche christliche Europa die Scheidung damals strikt verbot.

Kurz gesagt: Es gab nicht die „eine geheime Regel“, sondern das Römische Reich bewahrte bis 1453 die römische Kernidee, dass der Staat auf geschriebenen Gesetzen und Institutionen beruht und nicht auf der Willkür lokaler Warlords.
 

Die Byzantiner lassen grüßen​


Wer sich mit Geschichte beschäftigt, weiß natürlich, dass die Byzantiner zu den bemerkenswertesten Völkern der Antike gehörten.

Bereits im Jahre 753 v. Chr. gründeten sie ihre Hauptstadt Rom am Tiber. Der erste byzantinische König Romulus erschlug bei dieser Gelegenheit seinen Bruder Remus und setzte damit einen Tonfall, der die weitere Geschichte des Byzantinischen Reiches nachhaltig prägen sollte.

Die frühen Byzantiner waren ein eigensinniges Volk. Nachdem sie mehrere Könige verschlissen hatten, warfen sie den letzten Herrscher kurzerhand hinaus und begründeten im Jahre 509 v. Chr. die Byzantinische Republik. Fortan regierte ein byzantinischer Senat, dessen vornehmste Aufgabe darin bestand, sich gegenseitig zu beschimpfen, politische Gegner zu ruinieren und gelegentlich einen Krieg zu gewinnen.

Das gelang erstaunlich gut.

Binnen weniger Jahrhunderte unterwarfen die Byzantiner ganz Italien, besiegten die Samniten, kämpften gegen Pyrrhos und gerieten schließlich an ihren großen Rivalen Karthago. In den berühmten Byzantinisch-Karthagischen Kriegen überschritt der karthagische Feldherr Hannibal mit Elefanten die Alpen und brachte die Byzantiner mehrfach an den Rand des Untergangs.

Doch die Byzantiner wären nicht Byzantiner gewesen, hätten sie daraus nicht die Lehre gezogen, noch mehr Legionen aufzustellen.

Am Ende siegte der byzantinische Feldherr Scipio Africanus bei Zama, woraufhin die Byzantiner das Mittelmeer in einen byzantinischen See verwandelten.

Währenddessen begann die Byzantinische Republik unter ihrer eigenen Größe zu leiden. Die Reichen wurden immer reicher, die Armen immer ärmer und die Politiker immer unerträglicher. Es folgten die großen byzantinischen Bürgerkriege zwischen Marius und Sulla, Pompeius und Caesar sowie Antonius und Octavian.

Der berühmteste aller Byzantiner war zweifellos Julius Caesar. Nachdem er den Rubikon überschritten hatte, marschierte er mit seinen byzantinischen Legionen auf Rom und brachte die Republik an ihr Ende. Der byzantinische Senat, der sich stets für unsterblich gehalten hatte, reagierte darauf mit der üblichen Mischung aus Entrüstung und Dolchen.

Caesar starb.

Die Republik ebenfalls.

Es folgte das Byzantinische Kaiserreich.

Der erste byzantinische Kaiser Augustus schuf eine Ordnung, die so erfolgreich war, dass die Byzantiner in den nächsten zwei Jahrhunderten kaum noch wussten, worüber sie sich beschweren sollten. Dies war die berühmte Pax Byzantina.

Die byzantinischen Kaiser bauten Straßen, Aquädukte, Thermen und Verwaltungsstrukturen. Sie eroberten Britannien, Germanien fast, Dakien zeitweise und Mesopotamien gelegentlich. Überall entstanden Städte, deren Bewohner sich stolz als Byzantiner bezeichneten.

Dann kamen die Schwierigkeiten.

Germanische Völker drängten an die Grenzen. Persische Großkönige forderten die byzantinische Vorherrschaft heraus. Die Kaiser wurden immer häufiger von ihren eigenen Soldaten ermordet, was zur berühmten Byzantinischen Soldatenkaiserzeit führte. Zeitweise wechselte die Führung des Reiches schneller als die Jahreszeiten.

Dennoch überlebte das Byzantinische Reich.

Es reformierte sich unter Diokletian, wurde unter Konstantin christianisiert und erhielt schließlich eine neue Hauptstadt: Konstantinopel.

An dieser Stelle endet gewöhnlich die Geschichte der Byzantiner.

Zumindest endet hier jene Geschichte, die wir bereitwillig „byzantinisch“ nennen.

Bis zu diesem Punkt jedoch wird jeder Leser vermutlich ein gewisses Unbehagen verspürt haben.

Denn selbstverständlich waren Romulus, Scipio, Caesar, Augustus und Konstantin keine Byzantiner. Sie waren Römer.

Das weiß jedes Kind.

Und genau deshalb wirkt die vorangegangene Darstellung so seltsam.

Merkwürdigerweise verschwindet dieses Gefühl jedoch schlagartig, sobald dieselben Menschen nach Konstantin fragen. Plötzlich soll aus dem Byzantinischen Reich das Römische Reich werden, aus Byzantinern Römer, aus Konstantinopel Rom und aus einer tausendjährigen Kontinuität ein Bruch.

Der Leser möge selbst entscheiden, wo genau dieser Zaubertrick stattgefunden haben soll.

Die Einwohner Konstantinopels hätten darauf vermutlich eine einfache Antwort gegeben.

Sie hätten höflich gelächelt.

Und sich weiterhin Römer genannt.
 
Wer sich mit Geschichte beschäftigt, weiß natürlich, dass die Byzantiner zu den bemerkenswertesten Völkern der Antike gehörten.

Bereits im Jahre 753 v. Chr. gründeten sie ihre Hauptstadt Rom am Tiber. Der erste byzantinische König Romulus erschlug bei dieser Gelegenheit seinen Bruder Remus und setzte damit einen Tonfall, der die weitere Geschichte des Byzantinischen Reiches nachhaltig prägen sollte.
[...]
Es reformierte sich unter Diokletian, wurde unter Konstantin christianisiert und erhielt schließlich eine neue Hauptstadt: Konstantinopel.

An dieser Stelle endet gewöhnlich die Geschichte der Byzantiner.

Bei aller Humorigkeit der Darstellung, ist die natürlich insofern schief, als dass Byzantion als Siedlung unter diesem Namen bereits existierte, lange bevor es Teil des römischen Reiches wurde.
 
ja ok, das klingt beinah biblisch - trotzdem vermisse ich eine heroische primordiale Tat (oder wenigstens den Nachweis, dass Adam und Eva ethnisch Byzantiner waren) ;):D
Ja, diese dekadenten byzantinischen Sitten waren diesem ruchlosen Volk in die Wiege gelegt, kein Wunder regte sich Gibbon berechtigterweise über sie auf! Dieses Desiderat zur Genesis werde ich nachliefern, versprochen! Ich meine, nun, da wir uns darauf verständigen konnten, dass wir praktisch alle Byzantiner sind...
 
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