Neue archäologische Entdeckungen

... vergraben im 2. Viertel des 2. Jh. n. Chr. ... Badeurlaub in Herculaneum gemacht ... Diokletian in Split besucht...
Das wäre ihm zu dieser Zeit schwergefallen. Eine Menge Geröll hätte ihn wohl neben Salona erwartet, sicher auch ein schöner Ausblick auf die Adria. Da wäre er wohl besser nach Herculaneum gefahren, wenn es diese Stadt noch gegeben hätte.
Irgendwie hatte der Mann Pech: die eine Stadt gab es noch nicht, die andere nicht mehr, also hatte er aus Verzweiflung seinen Schatz eingebuddelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
...über eine Million Papyrusfragmente aus der Antike. ... 92 Prozent der Papyri warten bis heute auf ihre Entzifferung.
Das wusste ich nicht, dass es so viele Papyri gibt, ich ging bisher immer von einigen tausend aus. Und nur 8% sind entziffert!
Bei einem vorhandenen Originaltext auf Papyrus erreicht das Modell bei maskierten, also bewusst versteckten Passagen eine Trefferquote von rund 80 Prozent.
Es wäre interessant zu erfahren, wieviele Treffer Menschen zusammenbringen, erst dann erhält dieser Qutient Bedeutung.

Ich hoffe, dass nun die Entzifferung schneller vorangeht und vielleicht auch hier und da echte Entdeckungen zu Tage fördert.
 
Der dargestellte Papyrus ist dieser: https://papyri.info/current/15094/?...sort=series+asc,volume+asc,item+asc&p=37&t=40

Wer mag, kann versuchen das Papyro.info-Transcript (das Bild der Archäologie42 Seite zeigt den Text ab Zeile 6; Z. 5 leider abgeschnitten), mit den Ergänzungen des Sprachmodells zu vergleichen. Papyri sind oft schwer leserlich, da anders geschrieben als wir es heutzutage machen (z.B. v = υ).

Interessant finde ich die Ergänzung β in Z. 14: Das Transcript bemerkt : „oder γ“. Woher hat das Programm das β? Anscheinend war dem Papyrologen klar, dass es keinesfalls ein α sein konnte. Woher weiß das Programm, dass es ein β sein soll?
 
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