Deutung der Höhlenmalerei

Dieses Thema im Forum "Frühzeit des Menschen" wurde erstellt von Dieter, 10. Juli 2013.

  1. Mashenka

    Mashenka Aktives Mitglied


    Also mir gefällt die Idee mit dem Fleisch – es gab ja auch Reste, sicherlich paar Innereien, die, gelinde gesagt, ungenießbar sind… Betrachtet man die Farbpusterei, bei denen ich eher den Mund voller Farbe und noch weniger die Zuhilfenahme von Halmen vermute, dürften samt den Malwerkzeugen Fleisch und Knochen ziemlich orgiastische Mal-Sessions stattgefunden haben. Das Malen mit dem Blut, Knochen und Fleisch eines Wesens hilft dessen Abbild an die Wand zu bannen! Die Handabdrucke sind dabei sowas, wie Besitzmarkierungen: MEINS! Der Höhlenmaler im Blut- und Schmierrausch. (Die Protogermanen unter den Zuschauern trinken natürlich Pils!! :devil:) Sonderbar sind übrigens die vielen verkrampften Hände, die als Schablone dienten, und nur selten flach auf die Wand gelegt wurden; sie lassen zumindest auf die Unruhe des Malers schließen…
     
  2. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

  3. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    silesia gefällt das.
  4. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

  5. schwedenmann

    schwedenmann Aktives Mitglied

    Oh Mann, was tut man unseren älteren Vorfahren denn noch alles an. Das Betrifft 2 Höhlen von Wievielen ?
    Sind also wieviel Prozent von allen Handabdrücken in allen Höhlen, wenn man jetzt mit der statistischen Keule kommen will?

    Das diese Künstler ev. den Finger (wenn denn einer "verloren ist" ) auch andersartig (Unfall, Jagdunfall , dergleichen, Amputation nach Quetschbruch, usw. usw.) verloren haben könnten, als unbedingt zeremoniell bedingt, sollte doch jedem einleuchten. bei einigen Forschern kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln, auf was für fragwürdige Antworten die kommen, erst recht wenn man Gruppen aus der jüngeren Menschheitsgeschichte als Vergleich bemüht.

    mfg
    schwedenmann
     
  6. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Ich würde so eine Art leverage effect vermuten.
    Was die Kollegen da - seriös - in einer einzelnen Publikation darstellen, ist nicht das (und unwichtig dafür), was anschließend angereichert durch die Medien fließt. Die Story klingt interessant, extraordinär, mysteriös, usw.? Der Aufmerksamkeitsfaktor gibt den Ausschlag, gefragt wird nach den Verkaufstreibern.
     

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