Erster Weltkrieg

Dieses Thema im Forum "Der Erste Weltkrieg" wurde erstellt von shadowcat, 24. September 2009.

  1. shadowcat

    shadowcat Neues Mitglied


    hallo!
    ich schreibe am freitag eine geschichtsarbeit und habe deshalb noch einige fragen zum thema erster weltkrieg:
    1.was waren die amerikanischen friedensvorstellungen? berücksichtigt werden muss wilsons 14punkte programm.
    2.was erhoffte sich die oberste heeresleitung als sie lenins rückkehr aus dem exil ermöglichte?
    3.welche neuen staaten entstanden an der österreich-ungarischen doppelmonarchie?

    Es wäre wirklich super nett wenn mir jemand helfen könnte, ich hab auch schon vieles selbst rausgefunden, aber das ist das was übrig geblieben ist und wo ich mir nicht so sicher bin:) danke...
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2009
  2. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Beantworte doch zuerst selber die Fragen. Dann können wir darüber sprechen ob du auf dem richtigen Weg bist oder nicht.
     
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  3. shadowcat

    shadowcat Neues Mitglied


    hab ich ja auch weitgehenst gemacht aber ich will halt sichergehen. warum will mir denn keiner beim lernen helfen?
     
  4. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Wir helfen schon, machen aber keine Hausaufgaben und lösen keine Prüfungen.

    Wenn du die Fragen ja schon weitgehenst beanwortet hast, kannst du ja das mal reinstellen. Sobald du das gemacht hast, wird dir sicher weitergeholfen.
     
  5. shadowcat

    shadowcat Neues Mitglied

    also:
    1.friedensvorstellungen: das viezehn punkte programm.
    öffentliche friedensverträge und abschaffung der geheimdiplomatie, vollkommene freiheit der seeschifffahrt, aufhebung sämtlicher wirtschaftsschranken, rüstungsabbau, schlichtung aller kolonialen ansprüche, souveränität russlands sowie seine annerkennung als vollwertiger staat, belgien muss geräumt& wiederhergestellt werden, franz. gebiete sollen geräumt& wíederhergestellt werden, rückgabe von elsasslothringen... aber vor allem die gründung des völkerbundes.

    nun weiß ich aber nicht, ob mit dem vierzehnpunkteprogramm die frage beantwortet ist. waren dies nicht nur die friedensvorstellungen wilsons? oder gilt dies für ganz usa, denn eig waren die amerikaner ja gegen den völkerbund.

    zweitens folgt noch...

    2.sowohl lenin als auch die reichsregierung hofften, dass nach dem sturz des zaren die russische front zusammenbrechen würde.
    ja und weiter versteh ich das eben nicht, ich hab bis jetzt nichts finden können, was das ganze erklärt. und ich bin seeehr verzweifelt.:cry:

    3. hierzu konnte ich nicht die genauen staatsnamen finden, nur, dass der nördliche teil an die tschechoslowakei ging (oder wurde sie neu gegründet?), ein teil ging an polen, zwei teile an Rumänien, zwei kleine an Italien, Ungarn war allein und ein teil wurde mit serbien(?) zu jugoslavien. aber mehr weiß ich eben nicht.

    bekomm ich jetzt vielleicht hilfe..?:cry:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. September 2009
  6. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Schau dir mal die Karte an:

    Datei:Österreich-Ungarns Ende.png ? Wikipedia
     
  7. shadowcat

    shadowcat Neues Mitglied

    also entstanden kroatien und slowenien neu und bildeten zusammen mit serbien jugoslavien?

    und noch eine frage zu den andern beiden: gibts da vielleicht einen tipp wo ich herausfinden kann, was sich die OHL erhoffte, als sie lenin zurück ließen?

    hat die oberste heeresleitung lenin nun nach russland geschickt, damit er dort (zusammen mit den Bolschewiki?) die Revolution macht?

    oder gibts da noch andere gründe?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. September 2009
  8. Cisco

    Cisco Neues Mitglied

  9. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Nochmal zu Østerreich-Ungarn:

    NEU sind:
    Østerreich
    Ein Anschluss an das deutsche Reich, wie es damals von den Østerreichern gewuenscht wurde, wurde ausdruecklich von den Siegermæchten verboten

    Ungarn
    Nun selbstændig

    Tschechoslowakei

    Kønigreich der Serben, Kroaten und Slowenen
    Ab 1929 hiess das dann Jugoslawien

    Italien, Polen und Rumænien haben Gebietsteile der alten Donaumonarchie bekommen.
    Die komplette Zuschlagung Suedtirols bis zur Brennergrenze an Italien war dabei im krassen Gegensatz zu Wilsons 14-Punkte Plan.

    Gruss, muheijo
     
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  10. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

    Grundsätzlich ist auch festzuhalten, das die USA stark an einen raschen Abschluß des Friedensvertrages interessiert waren. Man befürchtete auf der anderen Seite des Atlantiks die Ausbreitung des Bolschwismus in Europa.

    Des Weiteren war es auch Ziel der USA, das Deutsche Reich als eurpäische Macht (Stichwort Mächtegleichgewicht) zu erhalten.

    Wilson hat die Abschaffung der Gehimdiplomatie gefordert und trotzdem bestanden die Franzsoen und Briten in Versailles auf eben solche. Auch hat Wilson seine Unterscheidung zwischen der deutschen Regierung und dem deutschen Volke aufgegeben und einen Frieden ohne Annexionen war nunmehr auch kein Thema mehr. Hierfür dürft ursächlich sicher der Vertrag von Brest eine nicht unbedeutende Rolle gespielt haben.

    Mit der Freiheit der Meere hat sich vor allem Großbritannien gesperrt. Wilsons Selbstbestimmungsrecht und Souveranität des Volkes sind in Versailles jedenfalls keine Wiklichkeit geworden. Im großen und Ganzen muss man Wilson wohl attestieren, das er gescheitert ist.
     
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  11. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Gab es eigentlich eine Chance fuer einen gerechteren, længerwæhrenden Frieden?
    Ich fuerchte fast, dass nicht.

    Gruss, muheijo
     
  12. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

    Ganz schwer zu beantworten. Ich würde meinen, das die Chance für einen versöhnlichen Frieden, die eigentliche Voraussetzung für einen länger andauernden Frieden, relativ gering bemessen war.

    Es ist den den vier Jahren einfach zu viel Leid, auf allen Seiten, zu verbuchen gewesen. Die Staatsmänner, vor allem die Frankreichs, mussten den gewaltigen innenpolitischen Druck, es wurde viel erwartet, und den ihrer Bevölkerung, Rechnung tragen. Das gleiche galt auch etwas abgemildert für Großbritannien, auch wenn dort das Sicherheitsbedürfnis nicht so stark ausgeprägt war, wie in Frankreich. Und Wilson war leider nicht der Mann sich gegen seine Allierten durchzusetzen.
     
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  13. shadowcat

    shadowcat Neues Mitglied

    hey, leute!

    Hab die geschichtsarbeit erfolgreich hinter mir gelassen:winke:

    Ich danke nochmal für alle guten Beiträge!!!

    eure shadowcat;)
     
  14. R.A.

    R.A. Neues Mitglied

    Richtig versöhnlich in der Tat nicht.

    Aber einen akzeptablen Frieden hätte man hinkriegen können.
    Als Eckpunkte hätten Elsaß-Lothringen, die Kolonien und die Reparationen m. E. gereicht, um die öffentliche Meinung in F/GB im wesentlichen zu befriedigen. Das wäre für Deutschland auch hart zu schlucken gewesen, aber letztlich war ja doch klar, daß ein Kriegsverlierer so etwas zu akzeptieren hat.

    Die Punkte, die in Deutschland besondere Erbitterung erregten und einen langfristigen Frieden so schwer (nicht unmöglich!) machten, waren eigentlich nicht wirklich wichtig, d.h. sie brachten den Siegermächten wenig, auch nicht in Bezug auf eine Niederhaltung Deutschlands.

    Die Vorortverträge waren insgesamt ein ziemliches Desaster, politisch und diplomatisch dumm.
     
  15. R.A.

    R.A. Neues Mitglied

    Sehr schön, herzlichen Glückwunsch!

    Und es freut mich besonders, NACHHER noch etwas von Dir zu hören - die meisten Fragesteller verschwinden ohne Dank und Reaktion, wenn sie ihr Anliegen erledigt haben.
     
  16. shadowcat

    shadowcat Neues Mitglied

    na klar, ist doch ehrensache;)

    ich geb dann auch noch mal bescheid, was ich denn für ne note bekommen hab:)

    danke...:winke:
     
  17. shadowcat

    shadowcat Neues Mitglied

    hab ne zwei bekommen... naja, hab zwar eigentlich besseres erwartet, aber ist ja okay..:rofl:

    danke nochmal:winke:

    eure shadowcat:yes:
     

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