Mitleser1954
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Das hier passt auch ganz gut in diese Reihe.
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"Scorpio" wo hast Du diese Info her? Ein Kniegelenkverschluß ist eigentlich nicht in der Lage mehr als 800-900 Schuß/min abzugeben. Das ist ein technisches Problem der auf und runter Funktion. Höhere Feuergeschwindigkeiten lassen sich ehern mit geraden Verschlüssen ( vor und zurück) erreichen. Diese Feuerangaben habe ich bisher noch in keiner Fachliteratur gefunden.1891 wurde die Maxim-Gun von der britischen Armee und 1899 auch von der deutschen Armee übernommen. Mit Schwarzpulver-Patronen schaffte die Maxim 800 Schuss und mit rauchlosem Pulver sogar 1200 Schuss in der Minute.
Das hatte es bereits im Spätmittelalter gegeben: Ribauldequin – Wikipediaes hatte aber bereits im 17. und 18. Jahrhundert Waffen gegeben, die mehrere Läufe hatten.
Ja, bei Schußentfernung und Mannstopwirkung gab es da keinen großen Unterschied. Aber man muß natürlich klar sehen, das das MG gerade auf mittlere und kurze Entfernung seine verheerende Wirkung entfaltet. Auf große Entfernung treffen wegen der Streuung meist nur die ersten Schüsse. Ich habe mir mal das Vickers bei Dauerfeuer auf etwa 400m angeschaut. Die Streuung ist echt erstaunlich groß, richtig heftig.Ja, die Treffergenauigkeit und Durchschlagskraft des Karabiners waren höher, aber die taktische Wirkung des MG gegen angreifende Truppen war das Neue.
Bedienbar ja, aber um Störungen zu beseitigen muß man die "Gun" kennen.Wie einfach kamen solche Händler 1868 an Gatling Guns und der dazu gehörenden Munition? Waren diese Geschütze ohne Ausbildung bedienbar?
"Scorpio" wo hast Du diese Info her? Ein Kniegelenkverschluß ist eigentlich nicht in der Lage mehr als 800-900 Schuß/min abzugeben. Das ist ein technisches Problem der auf und runter Funktion. Höhere Feuergeschwindigkeiten lassen sich ehern mit geraden Verschlüssen ( vor und zurück) erreichen. Diese Feuerangaben habe ich bisher noch in keiner Fachliteratur gefunden.
Da liegen sämtliche Feuergeschwindigkeiten nach dem Maximsystem unter 900 Schuß/min., auch die Textilgurte widersprechen eigentlich der Möglichkeit einer höheren Kadenz.
Interessantes zur "Puckle-Gun": Runde Kugeln gegen Christen und eckige gegen die "Türken", steht zumindest so in den Zeichnungen.
und diesen und/oder auf ihnen basierenden individuellen Varianten waren um 1900 alle Militärmächte ausgerüstet (in Frankreich blieb zwar der Name "Mitrailleuse", meinte aber ab Ende 19. Jh. das MG a la Maxim-Gun) zusätzlich beliebt wurde ab ca. 1900 das leichte dänische Madsen-MG.aber das erste oder eines der ersten vollautomatischen MGs war die sogenannte Maxim-Gun
Danke, werd ich mir mal kurzfristig besorgen.Frederick Wilkinson Alles über Handfeuerwaffen.
Umso erstaunlicher, dass diese Gatling Geschütze in Japan zum Einsatz gekommen sein sollen, wobei ein Samurai im Kampf um Nagaoka eines davon persönlich abgefeuert haben soll.Die manuellen Gatling Guns sind einfach zu kompliziert um ohne Kenntnisse damit umgehen zu können.
Nein, das sehe ich nicht so. Wer sich mit Feuerwaffen schon auskennt, dem Patronen bekannt sind, dem sollte man den Umgang mit diesen Waffen auch lehren können.Umso erstaunlicher, dass diese Gatling Geschütze in Japan zum Einsatz gekommen sein sollen, wobei ein Samurai im Kampf um Nagaoka eines davon persönlich abgefeuert haben soll.
Doch scheint zumindest James Favre eine besondere Freude an Feuerwaffen gehabt und seine Kunden auch im Gebrauch von Waffen unterrichtet zu haben. Er gründete in Yokohama die "Swiss Rifle Association", eine Art Schützenverein. Als Uhrenhändler und Mitglied einer Uhrenmacherfamilie konnte er vermutlich den Mechanismus einer Gatling durchschauen.
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