Ahnen

In der englischsprachigen Welt kann man heutzutage viel ueber populaere und forensische Genforschung fuer Ahnen loesen. Es gibt da verschiedene Anbieter, z.B.: 23andme oder ancestry. Fuer alle, die es vielleicht nicht wissen, kann man darueber genetische Verwandtschaftsverhaeltnisse feststellen, sofern andere auch mitmachen und ihre Daten frei geben. Man kann auch prozentual feststellen welche Ethnie einen Einfluss hatte.

Koennte interessant sein, oder etwas von dem man Abstand nehmen moechte.
 
In der englischsprachigen Welt kann man heutzutage viel ueber populaere und forensische Genforschung fuer Ahnen loesen. Es gibt da verschiedene Anbieter, .... Fuer alle, die es vielleicht nicht wissen, kann man darueber genetische Verwandtschaftsverhaeltnisse feststellen, sofern andere auch mitmachen und ihre Daten frei geben. Man kann auch prozentual feststellen welche Ethnie einen Einfluss hatte.
Bisher war das, was ich davon mitbekommen habe, eher unseriöse Geldmacherei. Den Gensequenzen kann man eben nicht ablesen, ob der Vorfahr ein XXe war. Sondern eben nur die Gensequenz. Ich würde da zu einer gesunden Skepsis raten.
 
Bisher war das, was ich davon mitbekommen habe, eher unseriöse Geldmacherei. Den Gensequenzen kann man eben nicht ablesen, ob der Vorfahr ein XXe war. Sondern eben nur die Gensequenz. Ich würde da zu einer gesunden Skepsis raten.
Das ist durchaus sobar betrachtbar, aber es gibt auch einen praktischen Sinn, der im angelsaechsichen Raum angewendet wurde und wird: Da sich mehr und mehr Leute dafuer interessieren werden die Datenbanken immer groesser, was die Polizei im forensischen Sinne interessiert. Es geht der Polizei natuerlich nicht um Ahnenforschung, aber auf diese Art wurden schon Faelle geloest, die sich vor Jahren nicht aufloesen liessen, indem man feststellen konnte, dass jemand mit XYZ auf diese oder andere Weise verwandt war.

Das geht nur im Ausschlussprinzip und in naechster Vergangenheit, also hast du durchaus recht, dass man da nichts genaues nachlesen kann wenn es weiter als ein oder zwei Generationen geht. In meiner Familie z.B.: geht das Geruecht herum, dass wir alle mit Johann-Sebastian Bach verwandt seien. Das wird sich per Gentest nicht nachweisen lassen, und frei nach meinen Klavierkuensten bin ich mal so frei zu sagen, dass selbst wenn dem so ist, ich ganz bestimmt nix geerbt habe. Vielleicht die Nase... :)
 
In meiner Familie z.B.: geht das Geruecht herum, dass wir alle mit Johann-Sebastian Bach verwandt seien. Das wird sich per Gentest nicht nachweisen lassen,
Bei Osterode im Harz gibt es die Lichtensteinhöhle, diese diente in der Bronzezeit etwa drei Generationen lang als Bestattungsplatz einer Sippe. Mediale Aufmerksamkeit erhielt die Höhle, als man feststellte, dass Verwandte dieser Sippe sich noch 3.000 Jahre später "in Sichtweite" der Höhle lebend feststellen ließen.
Auf der anderen Seite geisterte in den 1990er und frühen 2000ern das "Phantom von Heilbronn" durch die Medien, das auch die Polizistin Kiesewetter ermordet haben sollte. Die Abstrichstäbchen, welche die Polizei verwendete, waren durch eine Mitarbeiterin der Herstellungsfirma verunreinigt worden und so wurden unterschiedliche Fälle einer mutmaßlich sehr kräftigen, vielleicht männliche wirkenden Frau zugeordnet. Einer Serientäterin. Nun, einige Fälle gingen tatsächlich auf Serientäter zurück (NSU), aber andere hatten damit nix zu tun, lediglich die Abstrichstäbchen wiesen dieselbe Verunreinigung auf...
 
Die Frau von Zlatý kůň (Tschechische Republik) hatte „Verwandte“ in Ranis (Thüringen). Die Ilsenhöhle in Ranis gehört zum Lincombian-Ranisian-Jerzmanovician Komplex.

Verwandte im Sinne das die Ranis 5 bis 7 Generationen nach der Frau von Zlatý kůň lebten, also zur selben Gruppe gehörten, die heute nicht mehr genetisch nachweisbar sind.

Die LRJ ist bis auf ein paar Ausreißer im Aurignacien die am weitesten im Norden lebende jungpaläolithische Kultur in Europa und um 45 kya an zusetzten.
 
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