Bau der Pyramiden

Jelitto ist KEIN Ägyptologe. Jelitto ist Festkörperphysiker mit der Expertise für Keramik.
Stimmt. Doch Leute nach begriffliche Schubladen einzuordnen, ist engstirnig, voreingenommen und unhelpvoll.
Entschuldge bitte, du hattest behauptet, er sei Ägyptologe und ihm damit eine Expertise zugeschustert, die er nicht hat. Ich hab das bloß korrigiert!
Ich paraphrasiere ein anderes Mitglied, das in diesem oder einem ähnlichen Thread mal schrieb: "Wenn ich einen Zahnarzt brauche, gehe ich nicht zum Gynäkologen und wenn ich einen Elektriker brauche, beauftrage ich keinen Klempner."

Schaemst Du Dich nicht?
Wofür? Weil Jelitto seine Daten frisiert?!

Welche Kenntnisse konnten die Aegypter nicht haben ohne die sie die Pyramiden nicht haetten bauen konnten?
Astronomische Kenntnisse, die ihnen Jelitto unterstellt, Kenntnisse des metrischen System, die Jelitto unterstellt, Kenntnisse von einer Zeiteinheit namens Sekunde.

Jelitto tritt gemeinsam auf mit Dominique Görlitz, der für seine privaten Forschungen mal illegal Fresken in ägyptischen Grabkammern abschabt, um was auch immer zu beweisen, Vielschreiber Gernot Geise, der mal ein Buch über unsere außerirdischen Vorfahren, mal über Pyramiden, mal über ein angebliches keltisches Nachrichtensystem schreibt, mal die Mondlandung negiert und Frank Stoner, der Verschwörungsmythen zu 9-11 erzählt.
Schaem Dich!
Für die Wahrheit?!?
Wieso soll ich mich für die Wahrheit schämen? Görtlitz hat - illegal!!! - an mehreretausendjährigen Fresken herumgeschabt, Stoner erzählt Verschwörungsmythen zu 9-11, Geise schreibt über unsere außerirdische Herkunft, keltische Nachrichtensysteme und Pyramiden und mit denen tritt Jelitto gemeinsam auf. Ich habe Jelitto nicht gezwungen, mit denen aufzutreten, das hat der ganz freiweilig getan.
 
Ich hatte bereits Jelitto zitiert, der schreibt:

"Die Konstrukteure der Pyramide müssen also die Volumina von Sonne und Erde, den Wert der Lichtgeschwindigkeit sowie die Dauer einer Sekunde gekannt haben, d.h. die Einteilung des Tages in Stunden, Minuten und Sekunden."
ich schließe mich mit einem weiteren Jelittozitat an:
Ein Problem ist jetzt allerdings, dass der allgemeine Leser sich wohl kaum vorstellen kann, dass die alten Ägypter schon die Parameter der Planetenbahnen und sogar den Betrag der Lichtgeschwindigkeit gekannt haben. Ebenso wäre eine Schnitt-Technik zum verlustfreien Schneiden von Granit zur Zeit der Pharaonen kaum denkbar. Es könnte bedeuten, dass es nicht die alten Ägypter waren, die die Pyramiden bauen ließen. Ich möchte hier nicht spekulieren, doch eines kann man folgern: Die Baumeister waren möglicherweise im Besitz von physikalischem, astronomischem und technischem Wissen, dass nicht mehr in das bisherige Bild des Alten Ägypten passt. Falls Cheops die ihm zugeordnete Pyramide bauen ließ, so muss auch er noch dieses Wissens besessen haben. Abbildung 5.1 veranschaulicht die Korrelation der Pyramiden von Gizeh mit den ersten bzw. inneren drei Planeten unseres Sonnensystems.
aus Forschungsergebnisse legen völlig neues Bild in Gizeh nahe. (der peinliche Rechtschreibfehler ist original) und sogar diese Spekulation ist original Wortlaut Jelitto.
...jetzt bin ich gespannt, wie @bibliophile das erklären wird...
 
Stimmt.Doch Leute nach begriffliche Schubladen einzuordnen, ist engstirnig, voreingenommen und unhelpvoll.
Die Unverschämtheit, die in diesem Satz liegt, ist mir erst gerade, bei der Zubereitung des Abendessens, bewusst geworden.

Ordnen wir noch mal der Chronologie nach:

1.) Du bezeichnest Jelitto als Ägyptologen:
Jelitto, im Gegensatz zu Anderen, faselt nicht.
Ausserdem ist er nicht der Einzige Aegyptologe der sich ueber die Lichtsekunde beim Bau der Pyramide Gedanken gemacht hat.
Du benutzt hier den Begriff Ägyptologe als Argumentum ad verecundiam.

2.) Ich korrigiere und ordne korrekt ein:
Jelitto ist KEIN Ägyptologe. Jelitto ist Festkörperphysiker mit der Expertise für Keramik.

3.) Als dein argumentum ad verecundiam dir auf die Füße fällt, versuchst du mir, den schwarzen Peter zuzuschieben.
Stimmt. Doch Leute nach begriffliche Schubladen einzuordnen, ist engstirnig, voreingenommen und unhelpvoll.

Erinnern wir uns: Du hattest ihn schubladisiert. Ich habe lediglich die Küche hinter dir aufgeräumt.
 
Eine Außenseitertheorie (die deswegen nicht zwingend falsch sein muss) des Betonexperten Joseph Davidovits besagt, dass die Blöcke der Cheopspyramide nicht gehauen, sondern gegossen wurde. Dieses hypothetische Bauverfahren würde erklären, warum die von Archäologe Mark Lehner entdeckte hypothetische Arbeitersiedlung für nicht mehr als 1.600-2.000 Arbeiter Platz bot - diese Menge hätte ausgereicht, um die Pyramide mit dem Gussverfahren zu errichten. Das Material der Pyramide ist um ca. 20 % leichter als das Natursteinmaterial der Sphinx, was auf Beton hindeuten könnte, der mehr Hohlräume enthält als Naturstein.



Gradually, his team has developed a hypothesis for how these facilities were used. "We now see the enigmatic rows of long galleries...," wrote Lehner at the end of the 2002 season, "as barracks housing for a rotating labor force, perhaps as large as 1,600 to 2,000 workers."

Egyptian pyramid construction techniques - Wikipedia

Materials scientist Joseph Davidovits has claimed that the blocks of the pyramid are not carved stone, but mostly a form of limestone concrete and that they were "cast" as with modern concrete.[39] According to this hypothesis, soft limestone with a high kaolinite content was quarried in the wadi on the south of the Giza Plateau. The limestone was then dissolved in large, Nile-fed pools until it became a watery slurry. Lime (found in the ash of cooking fires) and natron (also used by the Egyptians in mummification) were mixed in. The pools were then left to evaporate, leaving behind a moist, clay-like mixture. This wet "concrete" would be carried to the construction site where it would be packed into reusable wooden moulds and in a few days would undergo a chemical reaction similar to the curing of concrete. New blocks, he suggests, could be cast in place, on top of and pressed against the old blocks. Proof-of-concept tests using similar compounds were carried out at a geopolymer institute in northern France and it was found that a crew of five to ten, working with simple hand tools, could agglomerate a structure of five, 1.3 to 4.5 ton blocks in a couple of weeks.[40] He also claims that the Famine Stele, along with other hieroglyphic texts, describe the technology of stone agglomeration.

Davidovits's method is not accepted by the academic mainstream. His method does not explain the granite stones, weighing well over 10 tons, above the King's Chamber, which he agrees were carved. Geologists have carefully scrutinized Davidovits's suggested technique and concluded his concrete came from natural limestone quarried in the Mokattam Formation.[41] However, Davidovits alleges that the bulk of the soft limestone came from the same natural Mokkatam Formation quarries found by geologists, and insists that ancient Egyptians used the soft marly layer instead of the hard layer to re-agglomerate stones.

Davidovits's hypothesis gained support from Michel Barsoum, a materials science researcher.[42] Michel Barsoum and his colleagues at Drexel University published their findings supporting Davidovits's hypothesis in the Journal of the American Ceramic Society in 2006. Using scanning electron microscopy, they discovered in samples of the limestone pyramid blocks mineral compounds and air bubbles that do not occur in natural limestone.[43]

Dipayan Jana, a petrographer, made a presentation to the ICMA (International Cement Microscopy Association) in 2007[44] and gave a paper[45] in which he discusses Davidovits's and Barsoum's work and concludes "we are far from accepting even as a remote possibility a 'man-made' origin of pyramid stones."


(DeepL)

Der Materialwissenschaftler Joseph Davidovits hat behauptet, dass die Blöcke der Pyramide kein geschnitzter Stein sind, sondern meist eine Form von Kalksteinbeton und dass sie wie bei modernem Beton "gegossen" wurden[39] Nach dieser Hypothese wurde im Wadi im Süden des Gizeh-Plateaus weicher Kalkstein mit hohem Kaolinitgehalt abgebaut. Der Kalkstein wurde dann in großen, vom Nil gespeisten Becken aufgelöst, bis er zu einer wässrigen Gülle wurde. Kalk (gefunden in der Asche von Kochfeuern) und Natron (auch von den Ägyptern bei der Mumifizierung verwendet) wurden zugemischt. Die Becken wurden dann verdampft und hinterließen eine feuchte, lehmartige Mischung. Dieser nasse "Beton" würde zur Baustelle transportiert, wo er in wiederverwendbare Holzformen verpackt würde und in wenigen Tagen einer chemischen Reaktion ähnlich der Aushärtung von Beton unterzogen würde. Neue Blöcke, so schlägt er vor, könnten an Ort und Stelle gegossen, aufgesetzt und gegen die alten Blöcke gedrückt werden. Proof-of-Concept-Tests mit ähnlichen Verbindungen wurden in einem Geopolymerinstitut in Nordfrankreich durchgeführt, und es wurde festgestellt, dass eine fünf- bis zehnköpfige Besatzung, die mit einfachen Handwerkzeugen arbeitet, in wenigen Wochen eine Struktur von fünf, 1,3 bis 4,5 Tonnen schweren Blöcken agglomerieren konnte[40] Er behauptet auch, dass die Hungerstele zusammen mit anderen hieroglyphischen Texten die Technologie der Steinagglomeration beschreibt.

(...)

Davidovits' Hypothese wurde von Michel Barsoum, einem Materialforscher, unterstützt.[42] Michel Barsoum und seine Kollegen an der Drexel University veröffentlichten 2006 im Journal of the American Ceramic Society ihre Ergebnisse, die die Davidovits' Hypothese untermauern. Mit Hilfe der Rasterelektronenmikroskopie entdeckten sie in Proben der Kalksteinpyramide Mineralverbindungen und Luftblasen, die im Naturkalk nicht vorkommen[43].

Dipayan Jana, ein Petrograph, hielt 2007 einen Vortrag vor der ICMA (International Cement Microscopy Association)[44] und hielt ein Papier[45], in dem er die Arbeit von Davidovits und Barsoum diskutiert und zu dem Schluss kommt, dass "wir weit davon entfernt sind, auch nur annähernd eine "künstliche" Herkunft von Pyramidensteinen zu akzeptieren".


Davidovits pyramid theory worldwide – Joseph Davidovits
Diese Theorie des künstlichen Betons läuft unter "Geopolymere".

hier eine mögliche "Zutatenliste" - alle Zutaten gibt es in Ägypten, man hätte nichts oder wenig aus anderen Ländern importieren müssen.
Ein Teil davon war 100% den Ägyptern bekannt, da man diese Zutaten auch für das Einbalsamieren benutzte.

Egyptian workmen went to outcrops of relatively soft limestone, disaggregated it with water, then mixed the muddy limestone (including the fossil-shells) with lime and tecto-alumino-silicate-forming materials (geosynthesis) such as kaolin clay, silt, and the Egyptian salt natron (sodium carbonate). The limestone mud was carried up by the bucketful and then poured, packed or rammed into molds (made of wood, stone, clay or brick) placed on the pyramid sides. This re-agglomerated limestone, bonded by geochemical reaction (called geopolymer cement), thus hardened into resistant blocks.

[mod]Kommerzieller Link und YT-Video gelöscht. https://geschichtsforum.de/thema/hinweise-zu-verlinkungen.37262/
Nur weil sich etwas "Institut" nennt und sich einen wissenschaftlichen Anstrich gibt, ist es noch lange keine wissenschaftliche Einrichtung[/mod]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück
Oben