Das Dispargum-Mysterie

Dieses Thema im Forum "Die Franken" wurde erstellt von Gast, 29. Januar 2007.

  1. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Das dürfte ziemlich unstrittig sein.
     
    Carolus gefällt das.
  2. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Auf der "richtigen" (d. h. linken, römischen) Seite des Rheins gab es in der Spätantike eine römische Festung den Burgus von Asciburgium (s. Asciburgium – Wikipedia ). Der ehemalige Leiter der Stadtarchäologie Duisburg, Dr. Bechert, hat in einem Aufsatz vor einigen Jahren vermutet, dass auf der anderen Rheinseite eine ähnliche Anlage stand, mit der der Zusammenfluß von Rhein und Ruhr (damals im Bereich der heutigen Altstadt) kontrolliert wurde:

    s. S. 8 im genannten Link.

    Mit der Schlacht im Teutoburger Wald hat das natürlich nichts zu tun. Die Anlage wurde in der Spätantike gebaut. M. W. wurde im Bereich der Altstadt allerdings archäologisch noch kein Burgus nachgewiesen. Falls es einen gegeben haben sollte, sind aber wahrscheinlich sämtliche Spuren bei späteren Bauvorhaben vernichtet wurden. Ich weiß aber nicht, ob ich den letzten Stand der Forschung kenne. Vor einigen Tagen habe ich in der Presse noch etwas zu einer Mauer gelesen, die in römischer Technik gebaut wurde.

    hier ist er:

    So haben wir beispielsweise bei der Verlegung von Stromleitungen auf der Unterstraße Reste der alten Stadtmauer aus Tuffstein gefunden, wie wir sie aus römischer Zeit kennen.
    Stadtarchäologie in Duisburg stellte mit „Dispargum 2017“ seinen zweiten Jahresband vor - Rundschau Duisburg

    Fraglich ist, ob diese Stadtmauer aus Tuffstein aus der Spätantike stammt und den Burgus sicherte, oder ob sie vielleicht im frühen MA als Duisburg Königspfalz war in römischer Technik und möglicherweise aus römischen Steinen, die auch von ganz woanders her stammen können, gebaut wurde. Da werde ich versuchen, einen Blick in die genannte Publikation zu werfen. (Aber erst im Neuen Jahr)
     

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