Deplaziertes Verhalten an/in Gedenkstätten und Erinnerungsorten

Dieses Thema im Forum "Ausstellungen | Historische Sehenswürdigkeiten" wurde erstellt von Divico, 13. Dezember 2019.

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  4. Carolus

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    In zumindest einem Fall wurden die Schüler durch einen Lehrer beeinflußt:

    https://www.welt.de/vermischtes/art...er-provokante-Fragen-in-KZ-Gedenkstaette.html
     
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  5. thanepower

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    Das veränderte Verhalten erklärt der Leiter der Gedenkstätte Bergen Belsen damit, dass der "touristische" Aspekt des Besuchs zunehmend im Vordergrund. steht. Man besucht es - manchmal auch halb "zwangsweise" - wie eine Kirche, Schloss etc.

    Und sagt damit - so mein Fazit - im Prinzip, dass weder ein ausreichendes Wissen noch eine emotionale Betroffenheit vorhanden ist. Die Gedenkstätten werden oder sind bereits bei Teilen der Gesellschaft zu einer "ganz normalen Selfi-Kulisse" geworden.

    Bis zu einem gewissen Punkt wohl ein normaler Prozess des "Vergessens" (vgl. A. Assmann: Formen des Vergessens), der nicht nur die Periode des NS-Regimes betrifft, sondern ebenso frühere oder spätere Ereignisse. Wie man es auch bei der Erinnerungskultur um die DDR bereits erkennen kann.

    https://www.deutschlandfunk.de/ehem...staette-oder.2849.de.html?drn:news_id=1093052
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2020
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  6. beetle

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  7. thanepower

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