Die Karibik, Land der Taino, Karib und Arawak

Dieses Thema im Forum "Lateinamerika | Altamerikanische Kulturen" wurde erstellt von askan, 19. Juni 2004.

  1. Paul

    Paul Gast

    Sicherlich sind die Arawak u. Kariben nicht spurlos verschwunden, sondern leben zumindest biologisch in der heutigen Mischlingsbevölkerung weiter. Besonders in der Anfangszeit sind viele mestizen entstanden, die in die spanische Gesellschaft integriert wurden/waren.
    Die Verfolgung, Versklavung hat zu geringereren biologischen Anteilen geführt. Reine Indianer hätte es heute wahrscheinlich auf kaum einen Fall gegeben.
     
  2. Titus_Livius

    Titus_Livius Gesperrt


    Zuerst forderst Du mich auf genauer zu googeln und vorsichtshalber wirfst Du mir gleich vor, obskure Googelei zu betreiben, wenns nicht Deinen Vorstellungen entspricht. Tolle Diskussionsgrundlage. :runter: :rolleyes:

    Für alle, die das Thema dann wohl etwas ernsthafter angehen wollen, können sich ja mit diesen Links auseinandersetzen:
    http://www.ilangdr.com/de/taino.asp
    http://de.wikipedia.org/wiki/Arawak
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kuba


    Da die Cibony in den Arawaken aufgingen und die Arawaken auf Kuba ausgrottet wurden brauch ich nicht mit Dir nach Kuba zu fliegen um diese zu suchen. Es gibt dort einfach keine "originale Urbevölkerung" mehr.
     
  3. Leopold Bloom

    Leopold Bloom Neues Mitglied

    Geh weiter suchen....vor allem nach Links, die nix mit Arawak oder Taino zu tun haben. Du scheinst deine Links nicht mal zu lesen....
     
  4. Titus_Livius

    Titus_Livius Gesperrt

    Ich lese die schon, vor allem wenns um Kuba geht:

    wikipedia: "Von der indigenen Bevölkerung der Arawak gibt es keine Nachkommen."
    http://www.ilangdr.com/de/taino.asp: "In der Gegenwart gibt es keine Arawaken mehr."

    Und nun? :runter:
     
  5. Schini

    Schini Neues Mitglied

    Mhm...

    Deine Sprachschule auf Santo Domingo in allen Ehren (und die Wikipedia sowieso), aber wieso meint dann ein Professor von der Universität Cornell etwas ganz anderes? :kratz:

    Indians in Cuba In: Cultural Survival Quarterly, vol. 13, no. 3, pp. 56-60 (1989)
     
  6. Titus_Livius

    Titus_Livius Gesperrt

    Haiti sollte ja nun nicht so weit weg sein. Übersiedeln sollte also problemlos möglich sein. zumal nach der Sklaverei nichts mehr zu befürchten war. Die Indianer waren auf Haiti oder den Bahamas nie ausgerottet. Aber hier gehts ja um die Ureinwohner von Kuba und nicht Haiti oder den Bahamas.
     
  7. askan

    askan Neues Mitglied

    Ich habe mal in einer Reisereportage über die Dominkanische Rep. gesehen, das es einen Kult über eine Kazikin gibt. Sie konnte den Spaniern eine Weile die Stirn bieten und gab entlaufenen schwarzen Sklaven Asyl. Das Stammesheiligtum ihres Volkes soll jetzt zu ihrem Gedenken ein Voodooheiligtum sein, dort soll sie heute noch verehrt werden.
    Leider ist es schwer über solche Geschichten etwas herauszufinden.
     
  8. askan

    askan Neues Mitglied

  9. Leopold Bloom

    Leopold Bloom Neues Mitglied


    Damit hat Frau Schini den dankenswerterweise von Titus zur Verfügung gestellten Hauptpreis gewonnen. Die Reise mit Titus gen Kuba. Herzlichen Glückwunsch.... :hoch: :p
     
  10. Titus_Livius

    Titus_Livius Gesperrt

    Dankenswerter Weise aus askans Link. Muss Schini wohl die Reise auf Leopolds Kosten antreten.
     
  11. Schini

    Schini Neues Mitglied

    Sehr lustig, Titus. :rofl:
    Du merkst es offenbar nicht, dass der von dir (und Askan) genannte Artikel eine Kopie des Wikipedia-Artikels ist, auch wenn es dabeisteht. Das ist kein Beweis dafür, dass es auf Kuba keine Indigenen mehr gibt (vor allem in Verbindung mit dem o.g. Artikel), es zeugt dafür von etwas anderem...
     
  12. Titus_Livius

    Titus_Livius Gesperrt


    Gibt es in den USA Schwarze? Wenn ja, sind dann die Schwarzen Ureinwohner in den USA oder sind diese nicht später erst hinzugekommen?
    Wenns denn so offensichtlich ist, daß wir nichts merken, warum führst ihr dann nicht mal andere Beispiele ins Feld, wos geschrieben steht?
    Der Fischer- Weltalmanach schreibt zur Bevölkerung Kubas:51%Mulatten,37% Weiße,11%Schwarze,1%Asiaten und Mestizen. Auch er schreibt von Ausrottung der Taino.
    Und nun?

    Was ist ein indigenes Volk?
    Die UNWGIP (United Nations Working Group on Indigenous Peoples) definiert den Begriff indigene Völker durch ihre

    1:Historische Kontinuität - das indigene Volk lebte in dem Gebiet vor einer Besiedlung durch andere Volksgruppen.
    2:Selbstidentifikation - die Völker bestimmen selbst, wer zu ihnen gehört.
    3:Nicht-Dominanz - Angehörige des indigenen Volkes sind gesellschaftlich marginalisiert.
    4:Kulturelle Unterschiede - Unterschiede in Sprache, Kultur, Lebensraum, Wertesystem und Weltanschauung zur restlichen Bevölkerung.

    Da die Taino auf Kuba ausgerottet wurden, gibts dort einfach kein "indigenes Volk" mehr. Mestizen sind Mischlinge und wenns denn Indianer gibt, kamen sie später als die "Ureinwohner"
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juni 2004
  13. Leopold Bloom

    Leopold Bloom Neues Mitglied


    ...lass mich raten....Besserwisserei? :rofl: :yes:
     
  14. Schini

    Schini Neues Mitglied

    oder dass jemand der englischen Sprache nicht ausreichend mächtig ist, das kann ja vorkommen... :kratz:

    Dann hätte man nämlich folgendes lesen können:

     
  15. Titus_Livius

    Titus_Livius Gesperrt

    Und wo steht da was von Cibony, Arawaken oder Tainos als den Ureinwohnern? :rolleyes:
    Selbst die Arwaken wären ja schon nicht mehr indigen, da sie nach den Cibony nach Kuba kamen und die Cibony in diesen aufgingen.
    Tja, sieht so aus, als wenn es immer noch keine Ureinwohner mehr auf Kuba gibt. :rofl:
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juni 2004
  16. Leopold Bloom

    Leopold Bloom Neues Mitglied

    Ok.....es hapert am englischen. Vielleicht mal ein Wörterbuch in die Hand nehmen und wirklich lesen. Wie ists damit:

    oder das hier:

    noch einer?


    Das sollte doch wohl reichen.
     
  17. askan

    askan Neues Mitglied

  18. Mariat_San

    Mariat_San Neues Mitglied

    Jaja... die Kariben...
    Die Spanier waren schon brutal und erbarmungslos, aber sie kriegten alles zurück:
    Die Verluste der Spanier waren im Vergleich zu den Verlusten der Ureinwohner gering, aber die karibischen Gerillakrieger verstanden es mit dem Blaßrohren umzugehen: ganze Expeditionen, die Tausende von Soldaten zählten wurden durch viele einzelne Überraschungsangriffe in den Urwäldern vernichtet. Dazu kam die Malaria und andere Krankheiten, mit denen die Eroberer für das neue Land zahlen mussten. (Atahualpa Apu Inka war nur einer von vielen, der es den Conquistadoren schwer gemacht hat. Ups... da bin ich schon aber weg vom Thema.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Dezember 2006

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