Domestikation der Katze

Dieses Thema im Forum "Frühzeit des Menschen" wurde erstellt von Carolus, 19. Juni 2017.

  1. Matze007

    Matze007 Aktives Mitglied

    Genau das. Die spielen als Jungtiere wie Hunde und bleiben auch nachher recht gesellig, während man sie früher für Einzelgänger hielt.
     
  2. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Heine und Carolus gefällt das.
  3. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Offenbar für diese Ecke der iberischen Halbinsel: Füchse neben Hunden und Menschen bestattet. Die Füchse werden als domestiziert angesehen, offenbar aufgrund der "geteilten" Nahrung nach den Knochenanalysen.

    Presse:
    Foxes were domesticated by humans in the Bronze Age

    Artikel (hinter paywall in der AAS):
    Dogs and foxes in Early-Middle Bronze Age funerary structures in the northeast of the Iberian Peninsula: human control of canid diet at the sites of Can Roqueta (Barcelona) and Minferri (Lleida)
     
  4. friloo

    friloo Mitglied

    Reden wir mal Tacheles, ich habe selbst 2 Katzen, beide sind kastrierte Weibchen und die riechen gar nicht. Unkastrierte Katzen stinken allerdings wie die Pest, man kann sie nicht in der Wohnung halten. Männchen wie Weibchen markieren ihr Revier mit einer Mischung aus Urin und ihrer Analdrüse. Wer es nicht glaubt soll mal zu einem Katzenzüchter gehen.
    Zur Katzen-Verwertung: Man kann Katzen essen, sie sollen schmecken wie Hauskaninchen, aus diesem Grund bleiben an geschlachteten Hauskaninchen die Krallen dran, das man sieht das es ein Kaninchen ist.
    In China werden Katzen massenhaft geschlachtet und das Fell verwertet, mit Sicherheit verwerten die auch das Fleisch.
    Zur Domestikation: Ich gehe hier von einer Selbstdomestikation aus. Der Mensch entdeckt das Korn, speichert es. Nagetiere finden den Speicher nützlich und Katzen finden die Nagetiere nützlich. Eine gezielte Zucht zu Rassekatzen gibt es erst seit ca. 150 Jahren.
     
  5. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Ist oben auch auf die Ausbreitung der Landwirtschaft bezogen, siehe #22.

    Ob "Selbst"- oder sonstige Domestikation, ist wohl Anschauungssache. Klingt aber plausibel.
     
  6. Lukullus

    Lukullus Aktives Mitglied

    Das kann ich so nicht bestätigen. Unkastrierte Katzen “stinken“ im Alltag kaum mehr als kastrierte, allenfalls saisonal wenn die Hormone nach Paarung rufen. Was Unkastrierte allerdings können, ist via Markierung Orte nachhaltig gehörig zu verpesten.
    Laut diesem Artikel Einblick in die Geschichte von Mensch & Mieze - wissenschaft.de lässt sich, nachdem Hauskatzen lange Zeiten kaum Veränderungen gegenüber Wildkatzen aufwiesen, ab dem Mittelalter eine Auffächerung der Gen-Varianten nachweisen, die wohl via Zucht auf gewünschte Merkmale wie bspw. Fellzeichnung abzielten.
    Die dem Artikel zugrunde liegende Publikation (hinter paywall) ist diese The palaeogenetics of cat dispersal in the ancient world .
     
  7. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Das ist er berühmte Dachhase. Wird auch in dem Film La hora de los Valientes, der rund um den Prado im belagerten Bürgerkriegsmadrid spielt, verwertet: Da gibt es anlässlich einer Hochzeit Kaninchen und die Gäse verulken die erboste Wirtin, indem sie das Miauen des Kaninchens imitieren.
     
  8. friloo

    friloo Mitglied

    Das habe ich gemeint mit "stinken allerdings wie die Pest". Die Katze selbst riecht nicht.
     

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