Biturigos
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Mehr als Platzhalter, Links zur Veröffentlichung des Fundes und erste Bewertungen der Universität Inssbruck, September 2026
www.uibk.ac.at
Und erste wissenschaftliche Veröffentlichung, ebenfalls im September 2026:
www.cambridge.org
Die hier gefundenen Doppelspitzbarren sind eine weit verbreitete Halbfertigprodukte für den Handel.
Eine weitere bekannte Barrenform sind Schwertbarren. Meiner Meinung nach ist die Einordnung in das Mittellatène-und Spätlatène richtig,
eine solche Massenproduktion ist für das Frühlatène eher unwahrscheinlich. Zu diesem Ergebnis kommen auch Peter Trebsche und Marion Berranger im Fachartikel, anhand von Vergleichsfunden unter anderem aus Manching ordnen sie den Fund ab der Mitte des 3.Jahrhunderts bis ins 1.Jahrhundert BC ein, dies bestätigt auch die C14-Datierung.
Zusätzlich ein Artikel von Schäfer und Gassmann zur Entwicklung der Eisenerzgewinnung und Verhüttung im Donauraum von 2013:
Unten Karte, die den Standort Deinham (roter Punkt), die Fundstellen anderer BLD6-Halbprodukte (weiße Punkte) und Eisenproduktionsgebiete aus der La Tène-Zeit (Grauzonen) zeigt: 1) Markgräfler-Land; 2) Rothtal 3) Zusamaltheim; 4) Donau- und Feilenmoos; 5) Ingolstadt-Etting; 6) Region Kelheim© Peter Trebsche; Basiskarte: OpenStreetMaps; Eisenproduktionsbezirke nach Gassmann & Schäfer 2014
„Rostiger Schatz“ aus der Donau gibt Einblick in prähistorische Eisenproduktion
Bei Kiesabbauarbeiten in Oberösterreich wurde 2019 eine große Menge verrosteter Eisenobjekte entdeckt. Die von Archäolog:innen um Peter Trebsche von der Universität Innsbruck durchgeführten Analysen und Radiokarbondatierungen identifizierten den „rostigen Schatz“ als Europas größten bekannten...
Und erste wissenschaftliche Veröffentlichung, ebenfalls im September 2026:
A sunken ship cargo of 500 bipyramidal bars? Implications for La Tène period iron production and trade along the Danube | Antiquity | Cambridge Core
A sunken ship cargo of 500 bipyramidal bars? Implications for La Tène period iron production and trade along the Danube
Die hier gefundenen Doppelspitzbarren sind eine weit verbreitete Halbfertigprodukte für den Handel.
Eine weitere bekannte Barrenform sind Schwertbarren. Meiner Meinung nach ist die Einordnung in das Mittellatène-und Spätlatène richtig,
eine solche Massenproduktion ist für das Frühlatène eher unwahrscheinlich. Zu diesem Ergebnis kommen auch Peter Trebsche und Marion Berranger im Fachartikel, anhand von Vergleichsfunden unter anderem aus Manching ordnen sie den Fund ab der Mitte des 3.Jahrhunderts bis ins 1.Jahrhundert BC ein, dies bestätigt auch die C14-Datierung.
Zusätzlich ein Artikel von Schäfer und Gassmann zur Entwicklung der Eisenerzgewinnung und Verhüttung im Donauraum von 2013:
Unten Karte, die den Standort Deinham (roter Punkt), die Fundstellen anderer BLD6-Halbprodukte (weiße Punkte) und Eisenproduktionsgebiete aus der La Tène-Zeit (Grauzonen) zeigt: 1) Markgräfler-Land; 2) Rothtal 3) Zusamaltheim; 4) Donau- und Feilenmoos; 5) Ingolstadt-Etting; 6) Region Kelheim© Peter Trebsche; Basiskarte: OpenStreetMaps; Eisenproduktionsbezirke nach Gassmann & Schäfer 2014
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