Zu 35: Die Aussparungen im unteren Stein sind eben KEINE gerade Linie, wie es bei einer Verlegung der casing stones als Erste sinnvoll wäre, sondern die unteren Steine wurden erst bearbeitet als die oberen backing stones schon verlegt waren. Daher ist das Muster der Bearbeitung unregelmäßig.
Zu 31

as erspart aber nicht die Bearbeitung der backing stones, die augenscheinlich unterschiedlich hoch waren.
Die casing stones wurden am Pyramidenfuß bereits an der Unterseite geglättet und mit den erwähnten Methoden auch passgenau mit den angrenzenden casing stones bearbeitet. Es ist durchaus möglich und auch wahrscheinlich, dass auch die Schrägseite zumindest grob bearbeitet war. Das erkennt man daran, dass manche backing stones auch an der Vorderseite (=Außenseite) bearbeitet wurden, um den casing stone weiter nach innen ziehen zu können.
Zu 36: Die abgeschrägten Steine (=casing stones) wurden bei jedem layer (=Lage) zuletzt gesetzt. Dann wurde die mit der nächsten Lage begonnen.
Die Vermessung der Pyramiden ist ein eigenes Kapitel. Das Beeindruckende ist ja, dass sich alle vier Seiten an der Spitz genau in der Mitte der Pyramide treffen.