Fragen zum Buch "Die Tricks der Pyramidenbauer" von E.Unterberger

aDuke

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@Khufu
In dem Abschnitt über Snofrus Pyramiden kommt mehrfach sowas vor wie "die überzähligen Arbeiter zur nächsten Pyramide schicken". Das ist die Denke eines Unternehmens mit 30.000 Angestellten, von denen man natürlich keine 5.000 Däumchen drehen lassen will.

Die Arbeiter auf der Pyramide waren aber afaik angelernte, dienstverpflichtete Bauern, die man zwar versorgen musste (eine gewaltige logistische Aufgabe), aber auch jederzeit für ein paar Monate nach hause schicken konnte, wo sie durchaus auch gebraucht wurden.

Das hätte doch einen gewissen Einfluss auf Deine Argumentation, oder?
 
Die casing stones sollen ja poliert gewesen sein. Das Polieren findet in Deinem Buch keine Erwähnung !? Oder fällt das bei Dir unter "Glätten" ?
 
Zitat:
"Die Arbeiter vor Ort waren geschulte und über Generationen erfahrene Männer, denen eine gar nicht so kleine Gruppe Organisatoren, Führungskräften und Ingenieuren vorstand. Sie verbrachten wohl ihr gesamtes Leben am Bauplatz eines Königsgrabes und gaben ihr Wissen und ihre Erfahrungen ihre Nachkommen weiter. Verstarb ein Herrscher und war seine Bestattung in der Pyramide vollzogen, so wechselten Arbeiter und Fachkräfte unmittelbar zum nächsten Pyramidenprojekt über, um den Gang der ägyptischen Weltordnung zu bewahren."
Aus:
JANOSI, Peter: Die Pyramiden. München, 2004. Seite 44.
Peter Jànosi ist Ao. Univ. Prof. am Institut für Ägyptologie an der Universität Wien.
Er bezieht sich hier auf altägyptische Quellen.

Polieren fällt unter Glätten.
 
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