Herzogtum Schwaben und Herzogtum Alemannien

So überraschend ist das nicht. Das ist ja ein mehr oder weniger zusammenhängender Bereich, der jetzt auch nicht übermäßig groß ist. In Italien, Österreich und Frankreich sind alemannische Dialekte ja auch nur auf einem kleinen Teil des jeweiligen Staatsgebiets verbreitet. In Deutschland ist das alemannische Dialektgebiet etwas größer, umfasst aber auch nur einen relativ kleinen Teil des Staatsgebiets.


Dazu kommt, dass man bei den höchstalemannischen Sprachinseln in Italien, Savoyen (Frankreich), Graubünden (Schweiz) sowie in Voralberg, Lech und Tirol (Österreich) nur bedingt resp. sprachlich von alemannischen "Wohngebieten" sprechen kann. Diese Sprachinseln sind nicht in der Völkerwanderungszeit (alemannische "Landnahme") sondern im späten Hochmittelalter und Spätmittelalter (13. / 14. Jhr.) durch ausgewanderte Walser (d.h. Walliser) entstanden.
 
So überraschend ist das nicht. Das ist ja ein mehr oder weniger zusammenhängender Bereich, der jetzt auch nicht übermäßig groß ist. In Italien, Österreich und Frankreich sind alemannische Dialekte ja auch nur auf einem kleinen Teil des jeweiligen Staatsgebiets verbreitet. In Deutschland ist das alemannische Dialektgebiet etwas größer, umfasst aber auch nur einen relativ kleinen Teil des Staatsgebiets.
Immerhin umfasst in Liechtenstein das alemannische Dialektgebiet beeindruckende 100% des Staatsgebiets.
 
Dazu kommt, dass man bei den höchstalemannischen Sprachinseln in Italien, Savoyen (Frankreich), Graubünden (Schweiz) sowie in Voralberg, Lech und Tirol (Österreich) nur bedingt resp. sprachlich von alemannischen "Wohngebieten" sprechen kann. Diese Sprachinseln sind nicht in der Völkerwanderungszeit (alemannische "Landnahme") sondern im späten Hochmittelalter und Spätmittelalter (13. / 14. Jhr.) durch ausgewanderte Walser (d.h. Walliser) entstanden.

Im Frühmittelalter kann man noch den Hochschwarzwald abziehen, dort lebte eine romanischsprachige Bevölkerung.
 
Zurück
Oben