Jan Hus

Dieses Thema im Forum "Persönlichkeiten im Mittelalter" wurde erstellt von pirocudo, 9. September 2008.

Schlagworte:
  1. pirocudo

    pirocudo Neues Mitglied

    Ich hatte da 2 fragen wegen Der Reformation.
    Welche lehre hat Jan Hus vertreten?
    und Welche unterschiede gibt es zur katholischen lehre?
    danke im vorraus
    piro
     
  2. Tannhaeuser

    Tannhaeuser Aktives Mitglied

  3. pirocudo

    pirocudo Neues Mitglied

    Ja ich bin leider erst 13 jahre alt und blicke da nicht ganz durch tut mir leid .. kann mir jemand hier eine antwort liefern?
     
  4. timotheus

    timotheus Aktives Mitglied

    Alles klar; hier noch einige Hilfestellungen dazu...

    Johannes (Jan) Hus - Ökumenisches Heiligenlexikon
    Dabei aber unbedingt die wichtigen Korrekturen beachten, welche an jenem Artikel seitens unserer Mitglieder in einem anderen Thread aufgezeigt wurden:
    http://www.geschichtsforum.de/132364-post16.html
    http://www.geschichtsforum.de/132561-post18.html
    http://www.geschichtsforum.de/132581-post19.html
    http://www.geschichtsforum.de/132935-post20.html

    Bitte auch in Zukunft bei Threaderöffnungen beachten, die richtige Epoche zu wählen, da es ansonsten Verwirrungen geben kann. Jan Hus lebte um 1400; das war nicht mehr Alertum, sondern Mittelalter - sogar schon ausgehendes Mittelalter...
    :cool:;):fs:
     
  5. Schlumpi

    Schlumpi Neues Mitglied

    von Wyclif zu Hus

    Nach Zippelius: Staat und Kirche. 1997 betrachteten wir mal sein Vorbild, John Wyclif (1320-1384). Er vertrat das frühkirchliche Armutsideal, verwarf das Papsttum und die Lehre der Transsubstantation. Was sich nicht aus der Heiligen Schrift begründen ließ wurde verworfen. Dazu zählten nach Schwikart, Georg: Christentum. 2002 Zölibat, Messopfer, Sakramente, Heiligen- und Reliquienverehrung und die klerikale Hierarchie. Johannes Hus (auf deutsch Gans) übernahm besonders seine Kritik an der Verweltlichung der Kirche durch Besitz und Macht. Besonderer Kritik bedachte Hus dem Ablaßhandel, dem Freikauf von Sünden. 1415 wurde er dafür auf dem Scheiterhaufen als Ketzer verbrannt. In der Leipziger Disputation von 1519 brachte dieser Ketzerstatus dem Gegner Martin Luthers, Johannes Eck auch den entscheidenden Vorteil. Luther wolte sich nicht von allen Ansichten des Hus distanzieren und tappte damit in Ecks Ketzerfalle nachdem er dieses Thema aufwarf.
     

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