Keltenburg in Niederbayern

Dieses Thema im Forum "Die Kelten" wurde erstellt von Guenther sen., 20. November 2007.

  1. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    Hallo :winke:

    [Mod]Sorry Guenther, Dein Engagement in Ehren, aber dies hier ist eine potentielle Einladung an Raubgräber, die am Ende noch die Bodenfunde plündern und dabei für die Archäologen nur Chaos hinterlassen. El Quijote[/Mod]
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. November 2007
  2. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt


    Das sehe ich nicht so! :cry:

    Die Keltenburg wurde "früher" den Kindern beim Schulausflug gezeigt. Und die Gräber (sollen Hügelgräber sein).
    Da heutzutage die Schulen so was nicht mer machen (? oder?), ist es auch vergessen worden. Und keiner kümmert sich darum.


    Wenn man jetzt in der Nähe wohnt, kann man doch da was vernünftiges machen. Und die Anlage erforschen.
    Mit anderen Freunden (mit Hobby Foto, mit Hobby Zeichnen-Malen, mit Hobby Geschichtsforschern, mit ...was weis ich) eine für unser Land wichtige Arbeit machen.
    Erforschung unserer Geschichte!

    Gruß, H-Peter
     
  3. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    Frage:
    Das Geschichtsforum wird doch nicht nur Presse und Fernsehen auswerten wollen ?
    Und über Timbuktu und Mulubulu, was wir nie sehen werden, fachsimpeln.
    Wo bleibt den die Erforschung unserer Geschichte ?
    Wer soll das machen ?
    Gruß, H-Peter

    Nachtrag: Wurde in der ehem. DDR ausgezeichnet mit der Ehrennadel für Heimatkundliche Leistungen, Ehrennadel des Handwerks, des DAV usw.
    Nach der Wende war ich Stadtrat der CDU, Ausgezeichnet mit den Förderpreis von Sachsen und Ostthüringen, Ausgezeichnet mit innofat. Mittelstand, ausgez. vom Landwirtschaftsminister, 2 Patente und 2 Gebrauchsmuster, Eingeladen nach Brüssel und USA , ein Film wurde über meinen Betrieb in Sat1 und ARD-Nachrichten gesendet, ...usw.
    Ich habe eine "Empfehlung" von Dr. Forcher, vom Haus der Kultur in Salzburg......
     
  4. Mark77

    Mark77 Gast

    Ich muss El Quijote nur zustimmen. Wenn du etwas so bedeutendes "gefunden" hast, melde es bitte umgehend dem Landesdenkmalamt! Danke!!

    Aber Archäologen sehen das anders, lieber Günther sen.! Wir wollen lieber eine gescheite Grabung, als Unmengen von Hobbyarchäologen, die sich am Ende viele der Funde ins eigene Regal stellen. Also bitte, melden, sonst wird gemeldet!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. November 2007
  5. Sheik

    Sheik Neues Mitglied

    Das Problem bei vielen Funden ist einfach darin gebunden, dass sie ausserhalb des Fundkomplexes ( Also Schichtfolge, Gebäude usw.) die eine zeitliche Datierung möglich und weiteren Informationsgehalt, der normalerweise für Archäologen wichtig ist, zu 90% nutzlos sind. Daher seh ich das wie El Quikote oder Mark77, melde es den lokalen Behörden.
    Ich hatte heute erst in ner Übung das Beispiel einer Ortbandverzierung aus dem Kunsthandel, die für sich zwar schön ist, jedoch absolut unbrauchbar in Bezug auf die Aussagekraft.

    Das Auswerten der lokalen Geschichte würde wohl gerne jeder der entsprechenden Studenten hier machen, oft scheitert es einfach aber am Geld. Denn welche "normalen" Ausgräber kann man denn mit Schichtenfolgen, Steinen oder Keramikscherben begeistern?
     
  6. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    Habe jede Menge Eintragungen gefunden:
    Zum Beispiel: Im Magnetogramm zeigen sich auch alle Details der spätkeltische Viereckschanze (Eintragung bei Suche...)
    mit ihrer ehemaligen Innenbebauung. Selbst die einzelnen Pfostenstrukturen ...

    http://www.blfd.bayern.de/blfd/sample.php?id=17937
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    Was ist jetzt der Unterschied zu meinen Bericht. Die Anlage ist doch bekannt.
    Gruß H-Peter
     
  7. Repo

    Repo Neues Mitglied

    Ich habe hier dan Anfang nicht mitgekriegt.

    Aber ich denke auch, dass die "Do it Yourself"-Methode absolut vorbei geht.

    Schau Dir mal die Seite an:
    Da hat einer, ein Laie, im Wald Mauerreste gefunden, die er für "römisch" hielt.
    Er ist gerannt, gelaufen..... usw. hat die richtigen Leute interessiert, nie locker gelassen, bis das draus wurde.
    Machs doch einfach auch so.


    OT: Bei mir "ums Haus" ..... auf jedem Buckel findest Du Gräben, Schutthügel, riesige Wälle, ....aber keinen Berufenen der forscht. Da juckt es in den Fingern, keine Frage. Kann ich Dich gut verstehen.
    Aber Geld haben die natürlich nicht genug, um alle bekannten Stellen zu erforschen, und die Methoden werden immer besser, vermutlich kommt in etlichen Jahren tatsächlich viel mehr "raus" als jetzt sofort.
     
  8. Mark77

    Mark77 Gast

    hey Repo, woher kennst du die alte villa rustica?
    @Sheik: ja mich, nur keramik bitte nicht! *kotz*

    was die eintragungen angeht: vieles ist bekannt muss aber ersteinmal finanziert werden, soviel geld hat man nicht einfach so rumliegen um alles mögliche auszugraben. wenn man bedenkt, dass bislang in fast jedem bundesland erst rund 10% aller archäologischen denkmäler und fundplätze ergraben sind und eine karte des bundeslandes schon voller punkte wäre, dann wird vielleicht klar wie viel da noch verborgen liegt (oder auch bekannt und unerforscht ist). Also bitte nicht einfach hingehen und schaufeln. Ansonsten ist es Raubgrabung und schädigt die Forschung und Wissenschaft immens (und hoffentlich auch blad strafbar - und zwar mit extrem hohen bußgeldern).
     
  9. Repo

    Repo Neues Mitglied


    Woher ich die villa Rustica in Stein kenne? Na ja, ich wohne "ums Eck".

    Der Streit zwischen Profi- und Hobby-Forschern ist so alt wie die Forschung.
    Wobei die Profis ohne die Hobbyisten auch nur die Hälfte Wert wären. Siehe gerade Schollian und die Villa Rustica.

    Und Bußgelder haben noch keinen von etwas abgehalten.
     
  10. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ganz einfach der, dass hier nicht steht: "unerforschte Anlage unter dieser Adresse zu finden". Mit dem magnetometrischen Luftbild aus Deinem Link findet man den genauen Standort der Anlage nämlich noch nicht.
     
  11. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    Hallo

    Ich glaube nicht, das ich als "Raubgräber" gelten wollte! Neee.
    Ich mache einfach die Ohren und Augen auf, wenn ich in der Natur bin.
    Und wenn mich was interessiert ...stelle ich mir Fragen?!
    Mit meinen Bericht wollte ich auch die Freunde der Geschichte und Hobbyforscher ansprechen.

    Ich bin bald Rentner, ...und mein Traum von Weinberg muß mir langen. Diesen zu erforschen. Damit meine ich nun nicht (unbedingt) buddeln, sondern die Geschichte erforschen. Und am besten; Hobby-Freunde zu gewinnen, um Gemeinsamm, auch mit den Zuständigen "Stellen" zu forschen!

    Wie sah die Anlage aus:
    - warum gerade an dieser Stelle
    - in der Nähe noch was?
    - Internet-Archäologie-Erforschung (Google Earth, alte Schriften, alte
    Berichte usw.)
    -Profi-Fotografieren
    - Funde -früher schon was gefunden?
    - neue Funde (immer mit Genehmigung und Segen von oben...immer wenn
    möglich!)
    -mit anderen Gruppen-Foren zusammenarbeiten, und gemeinsamm dieses
    Veröffentlichen. Auch ein Buch währe heutzutage möglich.

    Aber das macht Arbeit und kostet nicht nur Zeit, auch eigene Mittel!
    So stelle ich mir die Erforschung der Geschichte [Geschichtsforum!] unserer Heimat und Welt vor!

    Gruß, H-Peter
    Natürlich ist auch was wahres bei den Bedenken dabei! Ohne zweifel!
     
  12. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Dieser Vorwurf steht auch nicht im Raum.

    Das sei dir alles unbenommen. Du musst nur wissen, dass bekannte Anlagen regelmäßig von Raubgräbern geplündert werden. Metalldetektoren gib es schon für wenig Geld, und eine Schaufel hat auch jeder, der einen Garten hat (wobei manche Raubgräber sogar mit Baggern anrücken). Und dann gehen Funde, wie etwa die Himmelsscheibe von Nebra für immer verloren. Und selbst dort, wo man - wie im Falle der Himmelsscheibe - noch Glück im Unglück hat, nämlich, dass die geraubten Gegenstände gesichert werden können, so ist doch der gesamte Fundzusammenhang zerstört, welcher bei einer ordnungsgemäßen Grabung die zeitliche Einordnung und Interpretation des Fundes erheblich erleichtern würde.
     
  13. Steuermann

    Steuermann Neues Mitglied

    @ Guenther sen.
    Schreib mir mal eine PN wo das sein soll.
    Ich bin derzeit an der Uni Regensburg und habe im Raum Regensburg viel Ausgrabungen gemacht.
    In Niederbayern gab es vor wenigen Jahren auch noch Hobby Archäologen die mit dem Landesamt zusammenabreiten.
    Vielleicht ist besagter Ort auch schon bekannt, Ausgrabungen sind halt auch eine Geldsache und da wird derzeit nicht soviel locker gemacht.

    Und ich muß meinen Vorrednern Recht geben. Raubgräber nutzen solche Infos um alles zu plündern. Es gab gerade für Oberpfalz und Niederbayern Archäologiosche Wanderführer. Die wurden wegen den Raubgräbern verboten.
    Leider :(
     
  14. DrSchwob

    DrSchwob Neues Mitglied

    @Steuermann

    ich will dich jetzt nicht diskreditieren, aber ich würde eine solche Information nicht an jemand Unbekannten über die Weiten des Internets weiterreichen. Sorry!

    DrSchwob:still:
     
  15. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    Lieber DrSchwob

    Lieber DrSchwob

    Sie sind der Richtige ........???!!! :motz: :autsch:
    Nicht mal Angaben, wer Sie sind, was Sie tun, was Sie wollen, aber ......?!

    Da gibts ein Lied; wir müssen was bewegen, sonst bewegt sich nichts!XYZ Gruß, H-Peter
     
  16. DrSchwob

    DrSchwob Neues Mitglied

    Ich meine nur, solche Info´s sollten übers Internet nicht auch noch gestreut werden.
    Der liebe Onkel Raubgräber liest nicht ausschliesslich in Raubgräberforen.

    Grüße vom Schwob
     
  17. DerGeist

    DerGeist Neues Mitglied

    Liebe Günther

    geh doch mal zur zuständigen Denkmalbehörde und rede mit den Leuten. Meistens kann man sich auch als Laie, eine Survey Genehmigung holen (ja auch das Begehen braucht eine Genehmigung ist zumind. in Hessen so). Und ganz wichtig sich mit den zuständigen Denkmalpflegern besprechen was gemacht werden darf und was nicht immer versuchen mit dem Amt zusammenzuarbeiten. Vielleicht findest du ja auch an einer der Bayr. Uni jemand aus dem Bereich VFG der dich unterstützt. Von Laienforschungen ohne diesen Hintergrund halte ich pers. nichts, das lockt dann nur wieder die falschen Leute an. Damit meine ich nicht dich Günther.
     
  18. andrix8888

    andrix8888 Aktives Mitglied

    Es gibt kaum eine Anlage,die den Räubgräbern oder passionierten Sammlern unbekannt wäre.Wichtig ist immer bei Verdacht auf frische Löcher zu achten.Echte Profis machen kleine Löcher,die sie mit dem Fuß wieder zuschieben können,da sie bei ihrer Suche(hauptsächlich Münzen) schnell viele Signale ergraben müssen,um neben vielen unerwünschten Metallteilen,genügend Münzen zu erbeuten.
    Bei auch oberflächlich glatten Böden,kann man bei einem Griff in die Erde sofort feststellen,hier ist gegraben worden.Nur unerfahrene Metallsondengänger lassen ihre Löcher offen.Die Profis machen die Löcher zu,nicht aus Angst vor der Archäologie,sondern wegen des geübten Blicks der Konkurrenz.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Februar 2008

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