Leben/Religionsgemeinschaften in Kleinasien/dem Nahen Osten - 11. - 13. Jahrhundert

Dieses Thema im Forum "Alltag im Mittelalter" wurde erstellt von A-shih-na, 26. Oktober 2008.

  1. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    zunächst einmal danke ich dir für deine mühe rimpler

    aber du hast vergessen die links reinzusetzen oder ich sehe sie nicht ???
     
  2. Rimpler

    Rimpler Neues Mitglied

    Siehe Post #6. Auf die Miniaturansichten klicken.
     
  3. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    dankeeeee:)
     
  4. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    Meine Fantasiestadt aus dieser Zeit hat nun folgende Bauwerke schon drin:

    *Kervansaray/Han *Saray *Freitagsmoschee
    *Synagoge und ne arm. Kirche *Medresse/Krankenhaus * Bazar (überdacht)

    Die Verhältnisse in der Stadt drin sind sehr geordnet und die Straasen laufen rechtwinklig zueinander. Als Beispiel diente mir da Samarra und Mohenjo-Daro.
    Alle Häuser haben Bäder und Toiletten. Wasser und Abwasserleitungen sorgen für hygenische Zustände. Zu dem gibt es viele Brunnen um die gr. Freitagsmoschee herum.
    Wenn man aus der eigentlichen Stadt raus geht, findet man diese orientalischen Strassenzüge. Es ist alles weit verzweigt und unübersichtlich. Es gibt jüdische und armenische Viertel, die gesondert von den arabischen und türkischen Vierteln leben.
    Die Mehrheit bilden natürlich islamische Viertel, die sich wiederum unterteilt haben in Stämme, wie Ihr es mir gesagt habt.
    Ihr müsst euch das so vorstellen:
    Oben auf dem Berg ist die eigentlich stadt mit der Mauer herum.
    an den Hängen ist die Stadt mit dem typisch orientalischem Muster, mit den verschiedenen Vierteln
    Und unten im Tal ist das fruchtbare Land, wo gearbeitet und geerntet wird!!


    Was haltet Ihr von meiner Stadt? Einen Namen habe ich auch schon " Al-Cazaba" :)
    und was denkt ihr fehlt meiner Stadt noch??
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Oktober 2008
  5. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Alcazaba ist die hispanisierte Form von al-qaṣbah. So würde ich keine anatolisch-syrische Stadt nennen.
     
  6. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    ich weiss, aber im türkische bedeuted Kasaba eine kleine stadt
    was würdest du vorschlagen?
     
  7. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Zumindest würde ich nicht spanische Orthographie zugrunde legen. Wenn Du schon Kasaba als Namensgrundlage nehmen willst, dann würde ich noch einen Zusatz auswählen. So wie Hasankeyf die 'Festung der Steine ist'. Das kann "alt" oder "neu" sein, ein Produkt des Umlandes, ein Stammesname, ein Personenname... Sprechende Namen sind ja nichts ungewöhnliches.
     
  8. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    eine perfekte Idee:)

    ich danke dir...
    wie gesagt...bin für alles offen!
    und die stadt an sich, was hälst du davon?
     
  9. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    ach kommt schon leuteeeee.....

    ich will n buch schreiben, da brauch ich mehr informationen:(
     
  10. Turandokht

    Turandokht Aktives Mitglied

    Und da wartest Du jetzt drauf, daß Dir hier alle was hinwerfen? :nono:
    Geh mal auf Gemeinsamer Bibliotheksverbund | VZG und gib dort als Suchbegriffe "Stadt Naher Osten" oder "Stadt Kleinasien" ein. Einige der Bücher, die dann auftauchen sind auch auf Deutsch und man kann sie in den entsprechenden Bibliotheken bestellen.
    Ein Standardwerk ist z.B. "Muslim Cities in the later Middle Ages" von Lapidus. Ein anderes wäre "Stadt und Stadtentwicklung in Kleinasien".
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Oktober 2008
  11. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    ich danke dir...

    das mit dem buch ist mehr ein wunschdenken:)
    ich liebe Geschichte und in erster Linie geht es mir ums Wissen.
    Aber wenn ich irgendwann mal so viel Wissen hätte um ein Buch zu schreiben, würde es mich Stolz machen mein Buch zu schreiben.
    Den Titeln nach klingen die Bücher perfekt für mich. Damit wäre schon mal noch eine kleine Lücke gefüllt z.b. :)

    danke mein freund...
     
  12. lynxxx

    lynxxx Neues Mitglied

    Ich habe obige Inspirationen mehrheitlich aus: Suraiya Faroqhi: Kultur und Alltag im Osm. Reich. Vom Mittelalter bis zum 20. Jh. München 1995.

    Dort sind die Festivitäten auch näher beschrieben. Natürlich wissen wir nur deshalb davon, weil es Augenzeugenberichte und Chronisten gab, die davon erzählten. Ob es solche Festivitäten auch alle bei den Seldschuken gab, weiß ich nicht, liegen ja teilweise auch 300-500 Jahre dazwischen. Die Anlässe sind aber wohl ähnlich, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es den Bewohnern einer Stadt gleichgültig wäre, wenn der Sultan/Emir durch die Stadt reitet, oder von einem erfolgreichem Feldzug wiederkommt, etc.

    Musst du mal in einer (Uni-)Bibliothek schauen, ob es Bücher über die Kultur oder Alltalgskultur der Seldschuken gibt. Wird sicherlich sehr viel spärlicher sein, als zu den Osmanen.

    Stadtviertel unterteilt in Stämmen? Habe ich was verpasst? (Ich lese gleich nochmals nach). Ich meinte nur, bei den osmanischen Städten hat man herausgefunden, nach Durchsuchung der Archive mit ihren Katastrierungen und Steuerlisten, dass in etlichen Städten eine große Durchmischung der Religionen und Völker gab. Ja, es gab sogar Bezeichnungen "Kurdisches Viertel", ohne dass da Kurden lebten (so wie die "Spanische Treppe" in Rom nicht mehr zur span. Botschaft gehörte, als etwas merkwürdiger Vergleich ;)).
    Natürlich gab es auch Städte, wo die Trennung der Religionen, etc. die frühere Erkenntnis bestätigte.

    Je nach Größe deiner Stadt, kannste noch folgende seldschukische Gebäude hinzunehmen:

    * Medrese (Hochschule)
    * Medizinische Fakultät/Hochschule (tıp medresesi)
    * Türbe (Turmgrab)
    * Hamam (türk. Bad)
    * Koranschule (Darülkurra)
    * Grundschule (Sibyan Mektebi)
    * Derwischkloster (Tekke)
    * Krankenhaus (Darüşşifa)
    * Magazin/Lagerhaus
    * Steinbrücke mit Spitzbögen
    * Bücherbazar (Strasse mit Buchhändlern)
    * kleines astronomisches Observatorium (muvakkithane)
    * öffentliche Bibliothek
    * Friedhof
    * Brunnen haste ja schon genannt, kannst ja mal schauen, ob es schon unter den Seldschuken eine Unterscheidung in Sebil und Çeşme gab
    * Kannst ja auch eine Karawansaray und einen Han in die Stadt einbauen, also einen Han, der mehr für die Reisenden Händler und Karawanen gedacht ist, und keine Werkstätten zur direkten Weiterverarbeitung enthält, und einen Han, der vollgetopft ist mit Werkstätten, Handwerkern, Kunsthandwerkern, Manunfakturen, etc.

    Ansonsten: Willste mehr Informationen, würde ich einen weniger fordernden Ton anstimmen. Höflichkeit ist eine Zier, und weiter kommt man mit ihr... ;)

    :winke:
     
  13. lynxxx

    lynxxx Neues Mitglied

  14. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    oh mein Gott... ich hätte nicht gedacht, dass mein ton fordernd klingt.
    Ich wollte dies echt nicht, auch bin ich nicht der Mensch dazu. An alle für die Zukunft.. ich bin jedem von meinem ganzen Herzen dankbar, der sein Wissen bereit ist mit mir zu teilen. Ich fordere es nicht, ich Bitte euch drum.
    Bitte nicht falsch verstehen...

    Jetzt habe ich ne ganz doofe Frage...
    Bin kein Student, habe eigentlich auch mit Studenten nichts am Hut. Kann ich da einfach in eine Uni-Bibliothek reinmarschieren?
    Sorry.... aber ich war noch nie in einer Universität.

    Zu meiner kleinen Stadt:)
    bis auf die Steinbrücke hatte ich allerdings alles schon in meinem kopf.
    Jede Nacht bevor ich in meinem Bett einschlafe, laufe ich geistig durch die Strassen meiner Stadt:) und die Stadt wird echt von Tag zu Tag schöner, dank euer Hilfe!!!
     
  15. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Auch Externe können in aller Regel einen Nutzerausweis beantragen. Manchmal ist das allerdings an Bedingungen gebunden, wie Erstwohnsitz am Bibliotheksstandort etc.
     
  16. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    verstehe...
    habe nächste Woche Urlaub, da werde ich mich nur mit diesem thema befassen.
    Ich hoffe ich habe Glück
     
  17. lynxxx

    lynxxx Neues Mitglied

    zumindest kann meistens jeder Hans und Franz in eine Uni-Bibliothek gehen und in dem Bestand rumblättern. Auch ohne Ausweis. (den allergrößten Teil des Bestandes erhälst du jedoch für den Lesesaal oder für zuhause nur mit Leseausweis) Solltest du in eine Stadt mit Uni und orientalistischer Fakultät oder auch kunsthistorischer oder historischer (oder Mediävistik) Fakultät kommen, kannste auch dort in den Gebäuden nach der Seminarbibliothek fragen. Das sind eigentlich immer Präsenzbibliotheken, also mit Bücherregalen, wo du auch rumblättern kannst, und dort steht meistens auch ein Kopierer, wo du Sachen abfotokopieren kannst. Ansonsten lassen sie dich auch oft ein Buch zum externen Kopieren mitnehmen, wenn du deinen Perso hinterlegst. Wohlgemerkt, letzteres gilt nur bei Seminarbibliotheken.

    Daneben gibt es natürlich auch Stadtbibliotheken für jeden, oder öffentliche Bücherhallen, wie sie in Hamburg heißen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Oktober 2008
  18. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    dann weiss ich jetzt, was ich während meines urlaubes machen werde:)
     
  19. Ashera

    Ashera Neues Mitglied

    Wenn Ihr mir mit Titeln von Büchern weiterhelfen könntet, wäre ich euch echt sehr dankbar

    1. Tagesablauf bzw. das alltägliche Leben in einer Medresse/Koranschule/Grundschule
    2. Tekke und Derwische allgemein
    3. Eine Sammlung der schönsten Zitate und Sprüche islamischer Gelehrter

    Danke...
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Oktober 2008

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