Neue archäologische Entdeckungen

Der sprichwörtliche Griff ins Klo ist für Archäologen immer wieder mit gut erhaltenen Funden verbunden, die man in anderen Mikromilieus nicht hätte. So hat der LWL Münster gestern einen in Paderborn gemachten Fund eine Notizbuchs eines wohl reichen Paderborner Bürgers aus dem 14. Jhdt. vorgestellt. Das Notizbuch besteht aus Wachstäfelchen, in Leder eingebunden. Mit verschiedenen Verfahren sollen nicht nur die zuletzt eingeritzen Notizen, sondern auch ältere sichtbar gemacht und gelesen werden.

 
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Bei den Notizbuch in Paderborn finde ich spannend, dass man noch die gleiche Technik wie zur Römerzeit verwendet hat. Die mit einer Wachsschicht versehenen Holztäfelchen findet man auch Arae Flaviae und am Hadrianswall.

Zum Sturmgeschütz:
Die Bundeswehr mit ihrem unter Verteidigungsministerin von der Leyen erlassenen Traditionserlass wird das Teil schleunigst los werden wollen. Ich hoffe, dass hier eine Denkmalbehörde aktiv wird und es vor der Verschrottung rettet. Der Umgang mit dem kaiserlichen U-Boot U 16 in der Elbmündung lässt mich jedoch nicht so hoffnungsfroh sein.
 
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