Mit Datum vom 5.11.2026 (in der Zukunft¹ ? Wohl hoffentlich nicht):
Fund von 6 goldenen Armreifen aus der Wikingerzeit, in
Rold in Dänemark:
Suivi des découvertes archéologiques en cours et des événements dans le monde de l'archéologie.
decouvertes-archeologiques.blogspot.com
Das Besondere:
- Goldschmuck war eher der absoluten Elite vorbehalten.
- Kein Beutegut
- Der Schmuck wurde sorgsam abgelegt, unbeschädigt.
- Hohe handwerkliche Qualität, z.B. Verschiebeknoten als Verschluss.
- Die Vermutung ist, ein Geschenk an einen militärischen Anführer oder Würdenträger.
"Dieser Schatz, der heute als „Rold-Schatz“ bekannt ist, besteht aus sechs intakten Goldarmreifen mit einem Gesamtgewicht von 762,5 Gramm. Laut
Nordjyske Museer handelt es sich um den drittwichtigsten Goldschatz aus der Wikingerzeit, der jemals in Dänemark gefunden wurde, nach dem Tissø-Ring, der 1977 im Westen Seelands gefunden wurde, und dem Fæsted-Schatz in der Nähe von Ribe aus dem Jahr 2016."
"Die ersten beiden Ringe wurden in der Nähe von
Rold in Himmerland von einem Anwohner entdeckt, der sie teilweise im Boden vergraben am Rande eines Waldweges in einem bewaldeten Gebiet fand. Er übergab die Gegenstände am 22. April an die Nordjyske Museer zur Begutachtung – das ist das dänische Verfahren zur Bewertung von Fundstücken von nationaler Bedeutung. Die Archäologen des Museums erkannten schnell, dass es sich bei den schweren Gegenständen um massive Goldarmbänder aus der Wikingerzeit handelte.
„Das ist ein wirklich außergewöhnlicher Fund. So etwas haben wir hier im Museum noch nie gesehen“, sagte Torben Sarauw, Leiter der Abteilung für Kulturerbe und Archäologe bei den
Nordjütländischen Museen (
Nordjyske Museer)."
Nachdem sie die ersten Armbänder erhalten hatten, machten sich die Archäologen sofort daran, die Fundstelle zu untersuchen. Eine systematische Suche mit Metalldetektoren brachte ein weiteres gedrehtes Goldarmband zutage, fast genau dort, wo die ersten beiden entdeckt worden waren. Etwa fünfzehn Meter entfernt fand das Team dann drei weitere Goldarmbänder, die nebeneinander lagen. Alle sechs waren intakt und aus massivem Gold.
Die letzten drei Ringe könnten von besonderer Bedeutung sein. Da sie übereinander gestapelt gefunden wurden, gehen die Archäologen davon aus, dass dies der Ort ist, an dem ein Teil des Schatzes absichtlich deponiert wurde. Der Fundort befindet sich auf einem Privatgrundstück, das für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, und sowohl der Finder als auch der Eigentümer möchten anonym bleiben.
de.wikipedia.org
Die Qualität ihrer handwerklichen Ausführung ist bemerkenswert. Drei Ringe sind aus zwei Stäben gedreht, von denen einer mit einer feinen Einlage aus Goldfäden und einem Knopfverschluss verziert ist. Die anderen sind schlichte Ringe, die aus massiven Stäben oder Drähten geformt wurden. Mehrere weisen gewundene Verschlüsse auf, sogenannte Schiebeknoten, und einer von ihnen trägt einen kleineren Ring derselben Art. Ein weiterer zeichnet sich durch seine flachgehämmerten Enden aus, die mit Zickzack- und Dreiecksmotiven verziert sind.
Zusammen zeugen diese sechs Objekte von hochspezialisierten Goldschmiedekünsten. Ebenso bedeutend ist ihr Erhaltungszustand. Silber und Gold der Wikinger werden oft zerschnitten oder in Stücke zerbrochen gefunden, die als Barren dienen könnten. Diese Ringe wurden nicht auf diese Weise behandelt. Ihr intakter Zustand lässt vermuten, dass sie weniger als gewöhnliches Tauschgeld dienten als vielmehr als Prestigeobjekte, politische Geschenke oder prunkvolle Symbole der Macht."
¹
Naja, nicht unterschätzen, die Dänen!!!
Die haben vielleicht schon einen "Time Tunnel"
Wenn der Tunnel am Fehmarnbelt fertig ist, haben die Dänen einen "
Gyldne Danske Tunnel"! Da können sie sich von den Einnahmen ganz viele goldene Armreifen schmieden lassen...