dekumatland
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Bekanntestes Beispiel: Laurins Rosengarten, der ebenfalls kein normaler Garten war, sondern der Schutzgürtel seiner Wehrsiedlung/Festung. Er wird in Caesars Gallischen Krieg bei den Kelten erwähnt.
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Bekanntestes Beispiel: Laurins Rosengarten, der ebenfalls kein normaler Garten war, sondern der Schutzgürtel seiner Wehrsiedlung/Festung. Er wird in Caesars Gallischen Krieg bei den Kelten erwähnt.
Um Missverständnisse vorzubeugen: Gemeint ist, dass Caesar dieselbe Art von Schutzgärten um keltische Wehrsiedlungen beschreibt, wie sie in der hochmittelalterlichen Heldendichtung ebenfalls vorkommen und damals noch in Verwendung gewesen sein müssen.dem Caesar ist allerlei zuzutrauen (siehe Brechts Romanfragment), aber das??? Ich staune wirklich!
Ich meine den Gallischen Krieg gut zu kennen, Schutzgärten erinnere ich nicht: er beschreibt beim Feldzug gegen die Nervier eine Art "Gebück":Um Missverständnisse vorzubeugen: Gemeint ist, dass Caesar dieselbe Art von Schutzgärten um keltische Wehrsiedlungen beschreibt, wie sie in der hochmittelalterlichen Heldendichtung ebenfalls vorkommen und damals noch in Verwendung gewesen sein müssen.
Das man damit auch Wehrsiedlungen, Befestigungen etc. schützen kann und geschützt hat, versteht sich von selbst. Cäsar hat nicht immer alles genau erklärt haben…Allerdings erwähnt Cäsar keine Siedlung, die damit geschützt würde,sondern schreibt, dass sie durch solche Hecken im Marsch gehindert wurden. (II,17)
Gehege (Garten... Umzäunungen) …. Befestigungen mit der Wirkung von Mauern… was willst du mehr?dass diese Gehege Befestigungen mit der Wirkung von Mauern bilden, die nicht nur ein Durchkommen, sondern selbst einen Durchblick unmöglich machen." (Caes. BG Buch II, 17)
Diese Beschreibung findest du auch in der mhd. Heldenepik.sägen sie junge Bäume an, biegen sie herunter und bewirken durch die vielen in die Breite nachwachsenden Äste, auch mit zwischengepflanztem Brombeer-und Dornengesträuch,
Brombeeren sind Rosengewächse.... ... Rosengarten.auch mit zwischengepflanztem Brombeer-und Dornengesträuch,
Das versteht sich nicht von selbst, aber ich möchte es auch nicht ausschließen, nur wo ist ein Nachweis? Du hattest auf Cäsar verwiesen, ohne eine Textstelle zu nennen. In keiner seiner Belagerungsbeschreibungen z.B. VII, 23 berichtet Cäsar von Hecken um die Befestigungsmauern.Das man damit auch Wehrsiedlungen, Befestigungen etc. schützen kann und geschützt hat, versteht sich von selbst. Cäsar hat nicht immer alles genau erklärt haben…
Ich wollte nichts als deine Information, die du in Cäsar gefunden haben willst. Cäsars Beschreibung bei deen Nerviern passt besser zu einer Landwehr.Gehege (Garten... Umzäunungen) …. Befestigungen mit der Wirkung von Mauern… was willst du mehr?
Und ständen dort Apfelbäume, ebenfalls Rosengewächse, würdest du dann auch sie zum Rosengarten interpretieren?Diese Beschreibung findest du auch in der mhd. Heldenepik.
Brombeeren sind Rosengewächse.... ... Rosengarten.
Ach. Immer noch nicht die Frage nach der Textstelle bei Cäsar beantwortet. Warum weichst du aus? Hast du keine Antwort?Wenigstens bist du auf der richtigen "Spur"
sar immer alles erklärt. Da fragst du lieber Keltologen, ob die Kelten derartige Stachelhecken mitunter auch um ihre Siedlungen setzten. Jedenfalls waren sie noch im Früh-Hochmittelalter bekannt und gebräuchlich. Evtl. hilft dazu ein kurzer Textvergleich weiter:
Brombeeren lateinisch rubus, Rosen sind den Römern bekannt, und tragen den Namen Rosa. Brombeeren gehören zur Familie Rubus, Rosen zu den der echten Rosen. Brombeeren tragen wechselständig angeordnete Blätter, Rosen sind meist fiederständig. Brombeeren sind Sammelsteinfrüchte, Hagebutten sind Sammelnussfrüchte. Das althochdeutsche Wort für Brombeere brāmberi hat sich aus dem Wort für Dornbuschbeere entwickelt, der Name Rose aus dem Latein. Die Rose der Rosengärten war eine Importpflanze aus dem Orient, die in Gärten gepflanzt wurden. Brombeeren wachsen auf jeder Lichtung, Offenland, Ackerrand und in jeder Hecke. Die Allerweltspflanze steht der mythologisch Göttinnen gewidmeten Blume der Liebe gegenüber. Der Duft von Rosen, ihr wertvolles Rosenöl, macht sie schon in der Antike zum wertvollen Statussymbol und Handelsprodukt.Oje, bist du aber... Bereits um 1200 waren Gartenrosen bekannt (es gibt sogar einen bekannten französischen Rosenroman aus dieser Zeit...), allerdings konnten sich diese nur Klöster und der Adel in ihren Burgen und Schlössern leisten. Heckenrosen (Hagebutte) waren auch schon bekannt. Und die kleinsten "Heckenröschen" sind die Brombeeren, erkennst du an den kleineren Röschen, ähnlich der Heckenrosen nur viel kleiner… Alles gleichzeitig auch Früchte und Heilkräuter, und gesünder als ihre größer gezüchteten Verwandten. Man erkannte also schon damals gewisse Zusammenhänge, ohne es dafür gleich "wissenschaftlich" betreiben zu müssen.
Ich habe nicht auf Cäsars Rosengärten verwiesen. Das warst schon du selbst. Wo sind Cäsars Rosengärten in Gallien denn? Wieder keine Antwort auf meine Frage nach der Textstelle! Beantworte doch einfach meine Frage!Sie erkannten an den Blüten, dass die genannten Rosen-ähnlich sind. Die Einteilung in botanischen Familien kam natürlich erst später und ist hier off-topic.
Antwort s.o. Deine botanischen Erörterungen weichen vom eigentlichen Thema hier ab. Darauf auch noch einzugehen, fehlt mir jetzt echt die Zeit - bin leider noch kein Rentner.
@Sternbach , das Thema ist wirklich ein Nebenthema. Ich habe freundlich nachgefragt, weil mich deine Quelle interessiert hat, und keine Antwort bekommen. Du hättest einfach sagen können, dass es eine Vermutung von dir ist, und nicht explizit im De Bello Gallico steht. Damit wäre dir kein Zacken aus der Krone gefallen (falls ich selbst einen Fehler entdecke, korrigiere ich mich selbst).Sie erkannten an den Blüten, dass die genannten Rosen-ähnlich sind. Die Einteilung in botanischen Familien kam natürlich erst später und ist hier off-topic.
Antwort s.o. Deine botanischen Erörterungen weichen vom eigentlichen Thema hier ab. Darauf auch noch einzugehen, fehlt mir jetzt echt die Zeit - bin leider noch kein Rentner.

Ich nannte die Quelle dieses Nebenthemas im genannten Zusammenhang der mhd. Heldenepik. Die Blütenähnlichkeit zwischen Brombeer-Blüten und Heckenrose ist unbestreitbar und kein Fehler. Beide Pflanzen wurden für den Aufbau von Schutzhecken verwendet. Mir ging es vor allem um diese Verbindung, die für die mhd. Epiker wesentlich für die Rosengarten-Dichtung gewesen sein muss. Sie haben sich vermutlich kaum, um die näheren botanischen Zusammenhänge interessiert. Deshalb überfliege ich solche off-topic Bereiche und versuche diese baldigst zu beenden -@Sternbach , das Thema ist wirklich ein Nebenthema. Ich habe freundlich nachgefragt, weil mich deine Quelle interessiert hat, und keine Antwort bekommen. Du hättest einfach sagen können, dass es eine Vermutung von dir ist, und nicht explizit im De Bello Gallico steht. Damit wäre dir kein Zacken aus der Krone gefallen (falls ich selbst einen Fehler entdecke, korrigiere ich mich selbst).
Aus meiner Sicht haben Rosengärten mit Dornenhecken wenig bis nichts gemeinsam außer den Dornen (eigentlich Stacheln).
Einverstanden. Ich wollte in diesem Zusammenhang nur die Verbindung von Caesars Zitat über keltische Schutzhecken mit Brombeer- und Dornengesträuch zur Darstellung in der mhd. Heldenepik (genauer Virginal, Laurin, Rosengarten) und ihre (mögliche) Anwendung bei früh-hochmittelalterlichen Festungs- und Burgenbauten vermerken. Dadurch konnte man sich bei größeren Festungen auch aufwendige Ringmauerbauten ersparen. Außerdem benötigten Mauerbauten später die Bewilligung des Bischofs, Königs oder Herzogs. Die Rosen-Verbindung ist hier ausschließlich von der äußerlich ähnlichen Erscheinung der Brombeer- und Heckenrosenblüten zu verstehen, die in solchen Schutzhecken (Rosenhag, Rosengarten) als Stachel- und Dornengesträuche zum Einsatz kamen. Das habe ich nur deshalb vermerkt, da es hier auch um Militärstationen und Kastelle geht.Wenn der Eröffner der Diskussion @Sternbach einverstanden ist, würde ich folgende Beiträge in einen anderen Ordner bitten zu verschieben.
Da die Diskussion des Themas jetzt im hohen Mittelalter angekommen ist, sehe ich dieses Zeitalter als den richtigen Ort für eine Auseinandersetzung an. Vorschlagen zur Verschiebung, das Einverständnis Sternbachs vorausgesetzt, würde ich Beitrag ## 6 (oben), 8, 12, 17, 22, 35, 38 unten, 44, 45 unten, 46, 49 und 53. Einer der Beiträge ist von @dekumatland .
Es ist ein komplett getrenntes Thema, daher ist es leicht aus der Auseinandersetzung um die römische Streckenführung und Straßenstationen in Südrätien herauslösbar.
in diesem Thema, eigens markiert als Digression.Ich wollte in diesem Zusammenhang nur die Verbindung von Caesars Zitat über keltische Schutzhecken mit Brombeer- und Dornengesträuch zur Darstellung in der mhd. Heldenepik (genauer Virginal, Laurin, Rosengarten) und ihre (mögliche) Anwendung bei früh-hochmittelalterlichen Festungs- und Burgenbauten vermerken. Dadurch konnte man sich bei größeren Festungen auch aufwendige Ringmauerbauten ersparen.
...auf der Autokorrektur sollte man ausdauernd und wutentbrannt herumtrampeln wie weiland Witege auf dem Rosengartenpiepsig-hinderliche
Sanddorn, wenn auch die typische Pflanze am Ostseestrand, ist zwar regional begrenzt.(Sanddorn war wohl damals wie heute gar zu regional begrenzt)
Irreführender Titel: Bringt politische Dichtung des Hochmittelalters mit romantischer des 19. Jhds. durcheinander.-------kleine Abschweifung------
so lange es noch keinen abgetrennten Faden hierzu gibt, tippe ich meine laienhaften Überlegungen zu
Das ist politische Dichtung in sarkastischer Form: der Laurin als Gartenzwerg und der militärische Rosenhag als wunderlicher Rosengarten. Die lieblichen Metaphern tauchen in der Spätphase der mhd. Heldenepik auf. Laurin ist der Schlusspunkt. 1-2 Generationen davor wird im Virginal der Rosengarten noch ernsthaft als Teil einer unbezwingbaren Feste beschrieben. Für den gespannten Faden gäbe es mehrere Erklärungen, z.B. im Zusammenhang mit Signalelementen eine Alarmvorrichtung bei nächtlichen Angriffsversuchen, denn bei Nachtangriffen könnte man sich unbemerkter durchschneiden und wäre nicht so hilflos den langobardischen Bogenschützen ausgesetzt gewesen. Eine derartige Alarmvorrichtung könnte auch diesen Schwachpunkt aufheben und benötigte weniger nächtliches Wachpersonal. Er könnte auch nur eine Metapher, nicht für Burgfrieden, aber für die Todesgrenze (Todesfaden) sein... „hier hängt dein Leben am seidenen Faden“.Ich halte die Deutung eines "Rosengarten" (ahd. rōsgarto, mhd. rōse(n)garte; ahd. rōsa, mhd. rōse entlehnt aus vlat. *rōsa) als Metapher für eine mittelalterliche Wehranlage (und ggf fernen Reflex auf keltische Verschanzungen) für abwegig:
1. Held Dietrich erweist sich als Ästhet, will den schönen Rosengarten Laurins nicht kaputt machen, sein Kumpan Witege hingegen zertrampelt diesen ohne sonderliche Mühe; ein um den Rosengarten herum gespannter Faden hält Witege ebenfalls nicht auf. Ein Rezipient im späten 13. und 14. Jh. sollte das wohl nicht als Belagerung/Erstürmung wahrgenommen haben. ("boah, guckemal wie wunderschön die Burg/Feste ist, sowas schönes können wir nicht in Schutt und Asche legen" sowie "Vati, was soll denn der Faden sein? - mein Junge, das ist doch ganz offensichtlich: das ist die Kenningar für Burgfrieden" ist eher untypisch... überhaupt tauchen in der ma. Epik keine derart lieblichen Metaphern für kriegerische Belange auf)
Das ist eine Nachdichtung in Anlehnung an die frühere Rosengarten-Dichtung, die sich schnell verbreitete und "Rosengarten" eine Art Modewort wurde. Es gibt noch vereinzelt Rosengarten-Flurnamen, die darauf zurückzuführen sind.2. auch der Wormser Rosengarten taucht nicht als "Burg" auf. In der Thidreksaga findet sich zwar eine ähnliche Handlungskonstellation (Reihenkämpfe), aber ohne einen Rosengarten - wahrscheinlich hat der nordische Schreiber eine ältere Fassung, ohne Rosengarten, verwendet.
Brombeerstauden erreichen eine ausreichende Höhe von 3 m und eine Breite/Dichte von ebenso 3-4 m, nur als Beispiel und ich könnte sie zu keiner Jahreszeit passieren. Auf genannte weitere Bepflanzungen bin ich in diesem Kontext nicht weiter eingegangen, zumal dies die HE auch nicht macht, da sie keine Anleitung zum Festungsbau darstellt. Die Merowinger-Franken waren hauptsächlich Nahkämpfer und hätten Mühe gehabt, solche Hecken mit Schwert und Franziska zu durchdringen. Die Langobarden waren hingegen ausgezeichnete Bogenschützen, für die dann die angreifenden Merowinger an solchen Schutzheckenhindernissen ein leichtes Ziel darstellten. Den Merowingern ist es in mehreren Angriffsversuchen trotz ihrer Überzahl nie gelungen das Langobardenreich einzunehmen. Das gelang erst den Karolingern. Die HE bezieht sich nur auf die Situationen im Früh- und Hochmittelalter.3. Bei Verschanzungen, Wehranlagen hatte man stets alles ver- & aufgewendet, was sich zum absperren eignet. Zu unterscheiden sind langfristig konzipierte Wehranlagen mit aufwändigen Baumaßnahmen und passagere Verschanzungen (wie man sie auf Feldzügen beispielsweise benötigte; Lager etc) Letztere wurden stets in kurzer Zeit errichtet: Graben ausheben, den Aushub zum Wall türmen, den Wall mit erreichbarem Material (meist Gehölz) stabilisieren, verstärken. Bei langfristig konzipierten Wehranlagen, deren Bau jahrelang dauern konnte, gab es allerlei Anlagen mit doppeltem oder gar dreifachem Graben, immer höheren Wällen (teils auch allerlei Varianten, dem murus gallicus prinzipiell ähnelnd) und im Fall hoher Relevanz des Wehrplatzes war der Ausbau entsprechend aufwändig (Mauerbau, Türme) Die "Fachliteratur" über Schanzarbeiten setzt umfangreich im 16. Jh. ein und setzte sich fort bis ins frühe 20. Jh. Rosen und Brombeeren*) tauchen da nicht auf, Schlehdorn/Weissdorn hingegen hatte sich bewährt (wo er vorkam, auch Stechginster). Zu beachten ist: eine Wehranlage, z.B. ein Wallabschnitt von nur 100m Länge, hätte mehrere Jahre wenn nicht 1-2 Jahrzehnte permanente gärtnerische Pflege benötigt, um eine "undurchdringliche" Wallböschung und- krone mit Rosen/Hagebutten oder Brombeeren zu ermöglichen - Schlehdorn taugte da mehr, wo es um die Idee ging, ein piepsig-stacheliges Hindernis zu installieren. Ansonsten waren ineinander verhedderte, nicht entastete Gehölze ein probates Mittel. Des weiteren ist zu beachten, dass "gärtnerische Pflege" kein Jux ist: ein vermeintlich undurchdringlicher Stachelgehölzwall ist ohne Verteidiger zu riskant (der Belagerer kann unverteidigte Abschnitte in aller Ruhe angehen), ergo muss für - nicht piepsig-hinderliche - Verteidigungspositionen gesorgt werden (ansonsten ist das "Stachelhindernis" für beide Seiten lästig) - - die Fachliteratur aus dem Festungsbau dann ab dem 17. Jh. listet zahllose Abmessungen für Wallschrägen, Grabentiefe und -breite, installierte Hindernisse und Anweisungen zum bepflanzen sowie zu nutzbaren Gehölzen auf (der eigene Begriff "Festungsgärtner/ei" kam zusätzlich auf)
-- das alles zusammengenommen lässt meiner Ansicht nach Rosengarten=Befestigungsanlage mehr als unwahrscheinlich erscheinen. Ein "Rosengarten" hat nichts mit römischen Straßen, Lagern, Kastellen zu tun und auch in deren Kontext keinen Platz.
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*) wenngleich die Vorstellung nett ist, dass der Verteidiger eines Brombeerwalls sommers lecker zu naschen hat, scheidet die Brombeere dennoch aus: sie ist vom Herbst bis zum Frühlingsende kein sonderliches Hindernis (trockene Brombeersträucher lassen sich mit relativ wenig Aufwand passieren) und Rosen/Hagebutten wachsen eigentlich zu langsam (da vergeht viel Zeit, zu viel - und die schneller wachsende invasive "Kamtschatka-Rose", wie man sie von den Nordseeinseln kennt, gab es damals noch nicht) ((Sanddorn war wohl damals wie heute gar zu regional begrenzt))
wo kommen die denn plötzlich her???den langobardischen Bogenschützen
ich könnte nicht Trompete spielen (etwa als Warnsignal), was freilich nichts beweist.Brombeerstauden erreichen eine ausreichende Höhe von 3 m und eine Breite/Dichte von ebenso 3-4 m, nur als Beispiel und ich könnte sie zu keiner Jahreszeit passieren.
von Paulus Diaconus, Gregor von Tours, den austrasischen Briefen und (partiell abweichend) Fredegar wissen wir von Childeberts II Kriegszügen 588/590 und dass die Langobarden da ziemlich in die Bredouille gerieten, sich in Kastelle und stark befestigte Städte zurückziehen mussten, bis die merowingischen Truppen wegen Versorgungsschwierigkeiten und Seuchen (Ruhr) wieder abzogen. Von spektakulären botanischen Brombeerfortifikationen ist in den vier erwähnten Quellen nicht die Rede (das hätte ich mir gemerkt!), an spezielle langobardische Bogenschützen erinnere ich mich da nicht. Meines Wissens tauchen Bogenschützen (arcum et sagittas) erst im Edictum Ahistulfi 750 auf, und da als Aufgebot sozusagen leichtbewaffneter Infanterie der ärmeren Schichten.Die Langobarden waren hingegen ausgezeichnete Bogenschützen, für die dann die angreifenden Merowinger an solchen Schutzheckenhindernissen ein leichtes Ziel darstellten. Den Merowingern ist es in mehreren Angriffsversuchen trotz ihrer Überzahl nie gelungen das Langobardenreich einzunehmen.
Das Heideröslein stammt bereits aus dem 18. Jhdt.Irreführender Titel: Bringt politische Dichtung des Hochmittelalters mit romantischer des 19. Jhds. durcheinander.
Die Rosengarten- bzw. Dietrichepik kommt aus dem südlichen gotisch-langobardischen Kulturkreis. Witege ist gotisch-langobardisch, Hildebrand ist langobardisch.wo kommen die denn plötzlich her???
z. B. kann der Faden an ein entfernt angebrachtes Glöckchen dem Wachposten leise signalisieren, dass sich jemand an den Rosenhag heranmacht. Der Angreifende ist damit bereits entdeckt worden, ohne dass er es selbst bemerkt hat. Noch glaubt er mit einem nächtlichen Angriff schlauer zu sein, so unbemerkt und leichter die Barriere zu durchdringen, was dann doch sein Tod ist.ich könnte nicht Trompete spielen (etwa als Warnsignal), was freilich nichts beweist.
Paulus Diaconus musste Karolinger-freundlich formulieren. Für die Merowinger war es ein Desaster, da sie sich rund zehn Jahre darauf vorbereiteten und auch die Byzantiner für diesen Zangenangriff gewinnen konnten. Da aber von mehreren Heerzügen, die vom Norden durchs Etschtal nur mehr wenige in der Pooebene ankamen, zogen die Byzantiner ab. Es kam zum Waffenstillstand und Friedensverhandlungen, die Herzog Evin von Trient anführte, der den Merowingern zwischen Meran und Verona nicht nur das erste Mal eine herben Schlag versetzte.von Paulus Diaconus, Gregor von Tours, den austrasischen Briefen und (partiell abweichend) Fredegar wissen wir von Childeberts II Kriegszügen 588/590 und dass die Langobarden da ziemlich in die Bredouille gerieten, sich in Kastelle und stark befestigte Städte zurückziehen mussten, bis die merowingischen Truppen wegen Versorgungsschwierigkeiten und Seuchen (Ruhr) wieder abzogen.
Diaconus geht auf solche Details nicht ein. Bevor die Langobarden Italien eroberten, waren sie mit den Hunnen und Awaren längere Zeit verbündet und übernahmen deren Kampfweise.Von spektakulären botanischen Brombeerfortifikationen ist in den vier erwähnten Quellen nicht die Rede (das hätte ich mir gemerkt!), an spezielle langobardische Bogenschützen erinnere ich mich da nicht.
Das ergibt eine Menge Scharfschützen und einen hohen Blutzoll bei den Nahkämpfern.Meines Wissens tauchen Bogenschützen (arcum et sagittas) erst im Edictum Ahistulfi 750 auf, und da als Aufgebot sozusagen leichtbewaffneter Infanterie der ärmeren Schichten.
Danke, ich dachte mehr an die Liedform (Schubert). Der Ursprung geht sogar ins 17. Jh. zurück.Das Heideröslein stammt bereits aus dem 18. Jhdt.![]()
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