Was, angesichts dessen, dass es sich um kein Verlaufsprotokoll handelt, etwas übereilt scheint.Der französische Übersetzer hat sich dazu entschlossen, einen Verschreiber anzunehmen, und konjiziert zu "Le troisième jour..."
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Was, angesichts dessen, dass es sich um kein Verlaufsprotokoll handelt, etwas übereilt scheint.Der französische Übersetzer hat sich dazu entschlossen, einen Verschreiber anzunehmen, und konjiziert zu "Le troisième jour..."
Wenn Ihre Englischkentnisse es gestatten, wäre die Loeb-Übersetzung vielleicht hilfreich, jedenfalls eine zweite Übersetzung (Dio Cassius Roman History (Loeb Classical Library in 9 volumes) : Ernest Cary : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive ).Seit einiger Zeit bemühe ich mich, die Texte von Dio, die mir nur geringfügig vorliegen, zu interpretieren(Internet-Portal, "Westfälische Geschichte", Arminius-Varus, 9. Quellen...wie ich das in #276 schon einmal versucht habe.
Griechisch, weder alt noch neu, beherrsche ich nicht. Meine Frage mit der Bitte um Antwort:
Die dort vorliegende Übersetzung(Portal s.o.), läßt sich für Interpretationen nutzen, da sie wörtlich bzw. sinngemäß dem griechischen Original entspricht?
Im Münchner Digitalisierungs Zentrum gibt es eine ältere deutsche Übersetzung von Tafel ('cassius dio's römische geschichte. 10' - Digitalisat | MDZ ).Seit einiger Zeit bemühe ich mich, die Texte von Dio, die mir nur geringfügig vorliegen, zu interpretieren(Internet-Portal, "Westfälische Geschichte", Arminius-Varus, 9. Quellen...wie ich das in #276 schon einmal versucht habe.
Griechisch, weder alt noch neu, beherrsche ich nicht. Meine Frage mit der Bitte um Antwort:
Die dort vorliegende Übersetzung(Portal s.o.), läßt sich für Interpretationen nutzen, da sie wörtlich bzw. sinngemäß dem griechischen Original entspricht?
Wie es mit der Quellenbenutzung aussieht, ist ja an den Unis in den letzten Jahrzehnten aufgeweicht worden, der durchschnittliche Geschichtsstudent kann heute nicht mehr hinreichend Latein und Griechisch. Gut, für Lehrämtler mag das egal sein und für Neuzeithistoriker teilweise auch. Aber wer sich als Mediävist oder Althistorker betätigt, sollte Latein (und Griechisch) können. Weil die Übersetzung eben immer eine Vorinterpretation notwendigerweise vornehmen muss. Manche Übersetzer schreiben immerhin in den kritischen Apparat ggf. noch Übersetzungsvarianten.Ich würde auch nicht sagen, dass heutige Übersetzungen generell besser sind. Besser sind sie allenfalls insofern als sie vielfach auf besseren Editionen des Originaltextes beruhen.
Aber dass Übersetzungen Fehler enthalten oder allzu frei sind, kommt auch heute vor. Egal ob alt oder neu – es empfiehlt sich immer, den Originaltext nebenher mitzulesen (wenn man seine Sprache versteht).
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