Du kannst sprachwissenschaftlich richtig liegen, historisch-topographisch trotzdem falsch.Hypothesen müssen auf Fakten basieren.
Hierzu einige sprachwissenschaftliche Fakten:
beide Schreibweisen sind gebräuchlich. Ich nahm zur Abwechslung die andere,1. Das lateinische Wort aput (übliche Schreibweise apud)
und habe es gemäß dem hier verwendeten Prädialnamen Abudiacum angepasst.
Du kannst auch Aputacus oder Ähnliches um auf Eptiacus zu kommen und dann auf Epfach.
Denn Epfach kann, muss aber nicht aus einem Prädialnamen abgeleitet worden sein.
Und am Ende spielt es historisch-topographisch Streckenanalyse dennoch eine untergeordnete Rolle.
Das war meine Absicht, eine vorläufige Namenskonstruktion für einen ähnlich klingenden verlorenen Namen zu ersetzen, damit er nicht in Konflikt mit dem überlieferten Namen und Meilenparametern kommt.Ein *Aputiacum ist nicht belegbar, sondern eine Fantasiekonstruktion.
Das ist nicht sicher und könnte ein Denkfehler sein, wenn es militärische Messtrupps sind und die nur bis zu ihren Militärstationen messen, die vor einer rein zivilen Stadt positioniert sind.Die Meilenzählung kann sich doch nur auf den tatsächlichen Zielort beziehen, nicht auf einen hypothetischen Punkt irgendwo fünf Kilometer außerhalb der Stadt.
Habe ich in der Eile übersehen – gemeint sind die unbestechlicheren Parameter auf die die Streckenanalyse hauptsächlich aufbaut, anstelle von hauptsächlich archäologischen Zufallsfundstellen und rein sprachwissenschaftlichen Argumenten.Hier das korrekte Zitat:
Die ist hier auf diesem Wege auch nicht besser vermittelbar. Sobald es die Zeit erlaubt, werde ich versuchen, die methodischen Teile aus dem Dokument zu extrahieren.Wie die Methode funktioniert, wurde leider immer noch nicht nachvollziehbar erläutert.