Voynich Manuskript

@dekumatland: Danke für deine sachliche Rückmeldung. Hätte die Diskussion von Anfang an auf diesem Niveau stattgefunden, hätte ich mich sehr gerne tiefergehend mit dir über das Zentrum und die Parallelen ausgetauscht.

Leider ist nach den ganzen persönlichen Anfeindungen und der Dynamik der letzten Stunden bei mir komplett die Luft raus. In einer Atmosphäre, in der ein Großteil der Leute nur darauf lauert, dass man ein falsches Wort sagt, um es gegen einen zu verwenden, lässt sich keine produktive Diskussion mehr führen. Ich werde das Thema hier daher nicht weiter vertiefen.
 
Hier schlagen öfters Forscher mit den wildesten Theorien auf. Pyramiden, das Manuskript, eine komplett neue Geographie von Deutschland vor 2000 Jahren usw. Ohne und mit einem Topic von Verschwörung und Geheimwissen. Da wird mit Handy-Apps zur Bestimmung von Sternen hantiert oder jemand meint, mit gerade einmal 7 Quellen (!) die ganze Topographie von Deutschland umschreiben zu können. Gegen die bleibt selbst Giorgio A. Tsoukalos im Konjunktiv! Da zeigen die Senioren hier doch eine unglaubliche Geduld.

Sie gehen bei der Topographie bis in den Bereich der Ortsnamenkunde und der Linguistik, um zu erklären, wo der Fehler liegt – wo der Geologie-Bachelor schon seine Bohrkerne als echtes Schlaginstrument ausgepackt hätte.

Wenn du hier die Aufmerksamkeit der Senioren erreichst, bekommst du Fachwissen und – was viel wichtiger ist – das Mindset des wissenschaftlichen Arbeitens als Werkzeug, das universell und völlig unabhängig vom Thema greift. Du bekommst quasi ein kleines Peer-Review.

Im besten Fall erkennt der Autor seine Fehler und Schwächen, kehrt an seinen Schreibtisch zurück, nutzt den Erkenntnisgewinn und geht zurück auf Start. Aber meistens wird er sich einigeln oder es wird im Forum eskalieren.

Selbst ein Sheldon Cooper blamierte sich bei Hawking, weil er in einer Theorie Zentimeter mit Inch verwechselt hat.
 
Zurück
Oben