Sepiola
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AUGUSTUS (ruled from 27 B.C.—A.D. 14) AND ANTONY AND CLEOPATRA | Facts and DetailsEs gibt auch einen nackten Augustus, den habe ich aber auf die Schnelle nicht gefunden.
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AUGUSTUS (ruled from 27 B.C.—A.D. 14) AND ANTONY AND CLEOPATRA | Facts and DetailsEs gibt auch einen nackten Augustus, den habe ich aber auf die Schnelle nicht gefunden.
Danke, die Statue meinte ich. Auch die Gemma Augustea zeigt den halbnackten Kaiser http://www.studiarapido.it/wp-content/uploads/2014/09/gemma-augustea.gif
Alexandria war vielleicht sexuell freizügig aber sicher nicht Ägypten.
Stimmt. Ganz generell sollte man nicht von Vorkommnissen an Herrscherhöfen auf eine Kultur schlechthin schließen.
Am römischen Kaiserhof waren noch ganz andere denkbar, Caligula ließ sogar seine Frau nackt vor seinen Kumpanen begutachten und zwang Senatorenfrauen zur Prostitution auf dem Palatin.
Die Hypothese mit der Opium-Überdosis ist auch nur - eine Hypothese.
Im Gegensatz zu vielen anderen kann sie sich nicht einmal auf aus der Antike überlieferte Gerüchte und Spekulationen stützen. Dasselbe gilt auch für Spekulationen darüber, was Kleopatra womit erreichen wollte.
Die Uräusschlange wurde ohnehin auch von männlichen Pharaonen getragen.
Du schriebst, dass die Ägypter deutlich liberaler als die Römer waren. Wie kommst Du darauf. Römische Frauen wurden nicht beschnitten, ägyptische, laut Philo von Alexandria sehr wohl. Soll das ein Zeichen von großer Liberalität gewesen sein.Du aber phantasierst in diese Aussage hinein, dass ich kategorisch behaupte, dass "Ägypten sexuell freizügig" war. Die Formulierung "deutlich liberaler als... " übersiehst du geflissentlich. .
Du weißt natürlich, dass Kleopatras Tänzerrinnen vollkommen freiwillig nackt tanzten. Du weißt auch, dass das keine Sklavinnen waren ? Ich könnte neben Caligula noch die Exzesse des Tiberius, des Nero, des Domitian, Commodus, Elagabal......nennen an de3ren Hof es alles andere als züchtig zuging.Zur Nacktheit und zum Sex genötigte Frauen mit den Tänzerinnen der Cleopatra zu vergleichen, ist ziemlich unsensibel und von der Sache her absurd. Mehr als diesen Verrückten und seine Exzesse hast du in puncto Kaiserhof aber anscheinend nicht zu bieten.
Woher kommt dieses Wissen ?(1) Frauen hatten in Ägypten, im Unterschied zu Rom, das Recht, die Initiative zu sexuellen Beziehungen selbst zu ergreifen.
Römische Frauen konnten sich u.A. scheiden lassen und von Schriftstellern wie Juvenal und Ovid hört man wenig von sittenstrengem Verhalten der römischen Frauen, nicht nur der Kaiserinnen.(2) Frauen durften in Ägypten unbefangen Sex vor der Ehe haben. In Rom ein No-go.
und ich finde derartige unverschämte Unterstellungen ziemlich bedenklich und damit war das das letzte Mal, dass ich auf ein Posting von Dir reagiere da Du offenbar ausfallend wirst, wenn man nicht Deiner Meinung ist. .[/QUOTE]Mit Hinweisen auf pornografische Gemälde u.ä. lässt sich das absolut nicht aufwiegen. Offensichtlich wird der Sexualitätsbegriff von einigen Lesern hier ausschließlich auf das Pornografische verengt incl. auf das Sadistische (Caligula-Beispiel). Ich finde das bedenklich.
Beide Autoren (Appian, Bürgerkrieg 2,102 und Cassius Dio 51,22) berichten nur, dass Caesar im neuerrichteten Venustempel eine goldene Statue der Kleopatra neben der der Venus aufstellen ließ. Wie sie dargestellt wurde und ob sie die Göttin Isis symbolisieren sollte, steht bei keinem der beiden Autoren. Jedenfalls aber wurde die Statue zusätzlich zu der der Venus aufgestellt und nicht als Venus-/Isis-Statue. Grundsätzlich war die Aufstellung von Statuen von Menschen in Tempeln nicht ganz ungewöhnlich, wenn auch in Rom (noch) ungewohnt. Da der Tempel der Venus Genetrix als Stammmutter der Iulier quasi der Familientempel Caesars war, war es durchaus naheliegend, dass er ihre Statue dort aufstellte.Bekanntlich kam schon Caesar ihrem Wunsch entgegen, als er anlässlich ihres Besuchs für die Aufstellung einer verloren gegangenen Cleopatra-Goldstatue als Göttin Isis im Venus-Generix-Tempel von Rom sorgte (überliefert von Appian und Cassius Dio).
Der Tod durch Schlangen war auch die von Augustus' Propagandadichtern Vergil, Horaz und Properz vertretene Version. Warum sollten die Römer eine von Kleopatra und ihren Priestern erdachte Legende propagieren?Wenn also (1) der Tod durch Kobrabiss nur eine Legende ist (wofür alles spricht) und (2) die vorgenannten Umstände gelten, dann ist die Hypothese, dass Cleopatra selbst diese Legende aus besagtem Motiv vor ihrem Tod erdachte, eine Hypothese mit hoher Plausibilität.
Der Tod durch Schlangen war auch die von Augustus' Propagandadichtern Vergil, Horaz und Properz vertretene Version. Warum sollten die Römer eine von Kleopatra und ihren Priestern erdachte Legende propagieren?
Aber das habe ich in diesem Forum schon zahllose Male erlebt, dass ich Energie darauf verschwenden muss, sinnverzerrende Interpretationen meiner Texte zurechtzurücken.
Ist es wirklich wissenschaftlich, jeder durchs Dorf getriebenen Sau gleich hinterherzulaufen? Die meisten Wissenschaftler würden das wohl eher für Zeitverschwendung halten. Hypothesenbildung ohne Faktenbasis ist wissenschaftlich eigentlich wertlos.Anstatt sich - was wirklich wissenschaftlich wäre - für eine neue Hypothese zu öffnen und ihr Potential zu erkunden, wird hier wieder einmal spontan abgeblockt. Keine Nachfrage, keine Neugier, nichts. Was nicht sein darf, das kann nicht sein, basta.
Das hat ja zunächst einmal niemand in Abrede gestellt. Irritation hat die Opium-Hypothese ausgelöst.Fakt ist, dass Cleopatras größter Ehrgeiz war, mit Isis als identisch betrachtet zu werden.
Du wirfst deinen Lesern mangelnde Lesefähigkeit vor, dabei hat dem, was du hier schreibst, niemand widersprochen. Widersprochen wurde nur der Opium-Hypothese. Und das nicht einmal kategorisch. Es wurde nur darauf hingewiesen, dass diese Hypothese auf keinen Fakten basiert, auf die sie sich stützen könnte. Wissenschaftlich - da du ja auf die Wissenschaftlichkeit dieser These unbedingt beharrst - gibt es da kein Weiterkommen, die These kann weder falsifiziert noch verifiziert werden. Ende.Wenn also (1) der Tod durch Kobrabiss nur eine Legende ist (wofür alles spricht) und (2) die vorgenannten Umstände gelten, dann ist die Hypothese, dass Cleopatra selbst diese Legende aus besagtem Motiv vor ihrem Tod erdachte, eine Hypothese mit hoher Plausibilität.
Das ist - wieder einmal - ungeachtet der Richtigkeit von Schäfers Hypothese - ein reines Autoritätsargument. Weil jemand mit einem akademischen Titel X behauptet, ist X gesetzt. Gerade bei Leuten, die sich immer recht religionskritisch geben, finde ich solche Dogmatismen geradezu erstaunlich. (BTW: Von welcher Hypothese sprichst du nun eigentlich, von der, mit der du keinen Widerspruch erhalten hast oder von der Opium-Hypothese?) Da komme ich gleich noch mal auf deine Wissenschaftlichkeit-des-Forums-Schelte zu sprechen: Wissenschaftlich ist es gerade nicht, sich auf Autoritäten zu berufen [damit ist ausdrücklich nicht die Belegpflicht gemeint!], sondern auf Argumente und zwar ungeachtet der wissenschaftlichen Autorität dessen, dem man widerspricht!Die Hypothese stammt übrigens von Prof. Dr. Christoph Schäfer, einem international angesehenen Experten für antike Geschichte und Verfasser einer wichtigen Cleopatra-Biografie.
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