Pardela_cenicienta
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Nicht lange danach kamen Gesandte von Segestes und baten um Hilfe gegen die Übermacht der Stammesgenossen, von denen er belagert wurde;bei ihnen hatte Arminius mehr Gewicht(Tac,Ann.57,1)erstaunlich, also das (Mehrheit) ist mir neu.
ich weiß wirklich nicht, was du damit meinst.
Regen (mimimi)
---- ok, Spaß beiseite:Slapstickszenen mit Zuckerrömern und elbenhaften Germanen
das hatte mich schon seit längerem gewundert an den von Dio erzählten Abläufen: das freie Gelände stelle ich mir als günstiger für die römischen Truppen vor (trainiert, in geschlossenen Kampfverbänden zu operieren usw (Ohne Schildkröte wegen mimimi-Regen)) und da sie heftigen Angriffen ausgesetzt waren, werden sie wohl kaum weiter gen "weit entfernten Aufstand gewisser Germanen" haben marschieren wollen - warum also geraten sie wieder in den Wald (der ihnen... hm... wenig Freude macht)???Tag 2: die Römer erreichen freies Gelände.
Tag 2 oder 3: die Römer geraten wieder in den Wald
ist das nicht später, also nach der Varusschlacht? Wenn ja, so wundert es nicht: der Sieg über Varus hatte das Prestige des Arminius in seiner Kriegerwelt erheblich gesteigert. "die Sieger werden stets mehr" oder so ähnlichNicht lange danach kamen Gesandte von Segestes und baten um Hilfe gegen die Übermacht der Stammesgenossen, von denen er belagert wurde;bei ihnen hatte Arminius mkjehr Gewicht(Tac,Ann.57,1)
Das ist die Frage. Eventuell war ein Durchbruchsversuch in bekannte Regionen nördlich des Wiehengebirges der kürzere Weg, vielleicht erschien der auch leichter?
---- ok, Spaß beiseite:
das hatte mich schon seit längerem gewundert an den von Dio erzählten Abläufen: das freie Gelände stelle ich mir als günstiger für die römischen Truppen vor (trainiert, in geschlossenen Kampfverbänden zu operieren usw (Ohne Schildkröte wegen mimimi-Regen)) und da sie heftigen Angriffen ausgesetzt waren, werden sie wohl kaum weiter gen "weit entfernten Aufstand gewisser Germanen" haben marschieren wollen - warum also geraten sie wieder in den Wald (der ihnen... hm... wenig Freude macht)???
@dekumatlandist das nicht später, also nach der Varusschlacht? Wenn ja, so wundert es nicht: der Sieg über Varus hatte das Prestige des Arminius in seiner Kriegerwelt erheblich gesteigert. "die Sieger werden stets mehr" oder so ähnlich
Natürlich ist das Unsinn. Es hat aber nun mal Leute gegeben, die Florus für bare Münze genommen haben und der schreibt von einer Schlacht im Lager. Da hat man dann versucht, Florus und Tacitus übereinander zu legen. Das kleine unfertige Lager innerhalb des Dreilegionenlagers wäre gewissermaßen der last stand gewesen.Welchen Sinn sollte ein zweites kleineres Lager im ersten haben?
Wird ein "Drei-Legionenlager" erstürmt, zerstört, dann muß der Gegnern eine enorme Kampfkraft besitzen. Wird er die Errichtung eines zweiten inneren Lagers überhaupt zulassen?
Mit Verlaub gesagt halte ich die Theorie von zweiten Lager im zerstörten ersten für mehr als Unwahrscheinlich. Ich sehe da einige Probleme.
Dass sie wieder freieres Gelände erreichten (wenn auch nicht ohne weitere Verluste) wirkt bei Cassius Dio ja auch fast wie ein kleiner Hoffnungsschimmer.das hatte mich schon seit längerem gewundert an den von Dio erzählten Abläufen: das freie Gelände stelle ich mir als günstiger für die römischen Truppen vor (trainiert, in geschlossenen Kampfverbänden zu operieren usw
Wenn wir Cassius Dio dies glauben wollen, dann werden sie keine andere Wahl gehabt haben.werden sie wohl kaum weiter gen "weit entfernten Aufstand gewisser Germanen" haben marschieren wollen - warum also geraten sie wieder in den Wald (der ihnen... hm... wenig Freude macht)???
falls man der Übersetzung trauen kann:Wenn wir Cassius Dio dies glauben wollen, dann werden sie keine andere Wahl gehabt haben.
und dann kommen die von @El Quijote gerne und oft erwähnten Slapstick-Legolas-Szenen.21. (1) Daher schlugen sie dort ihr Lager auf, wo sie einen geeigneten Platz fanden, soweit dies in dem Waldgebirge überhaupt möglich war; nachdem sie dann zahlreiche Wagen und sonstige Gegenstände, die nicht unbedingt erforderlich waren, verbrannt oder zurückgelassen hatten, zogen sie am anderen Morgen in etwas besserer Ordnung weiter, so daß sie sogar offenes Gelände erreichen konnten; freilich erlitten sie auch bei ihrem Abzug Verluste. (2) Als sie von dem zuletzt genannten Standort aufgebrochen waren, gerieten sie wieder in Waldgebiete; sie setzten sich zwar gegen die Angreifer zur Wehr, hatten aber gerade hier schwere Verluste; denn wenn sie auf engem Raum dicht zusammenrückten, um in geschlossener Formation zugleich mit der Reiterei und den schwerbewaffneten Legionssoldaten die Feinde anzugreifen, brachten sie sich in dem Gedränge vielfach gegenseitig zu Fall oder glitten auf den Baumwurzeln aus.
Aber man muß ja weiter, im offenen Gelände kann man nicht verbleiben.- das offene Gelände müsste doch für geschlossene Formationen mit flankierender Reiterei günstig gewesen sein
- warum bricht man vom günstigen Standort zu einem ungünstigen auf??
- warum verhalten sich römische Legionäre im Wald wie Trottel, in freiem Gelände hingegen wie Profis?
Und der Schild der germanischen Krieger war wesentlich handlicher im Kampf.In der Germania schreibt Tacitus, dass Speer und Schild für die Germanen verliehene Ehrenzeichen waren, die man auf keinen Fall verlieren durfte, dass sie aber kleine Eisenspiesse mit erstaunlicher Kraft, Geschicklichkeit und Weite warfen.
Das bedeutet dass ein römischer Verband der sich nicht gegenseitig Deckung geben konnte, zwangsläufig schutzlos war und hohe Verluste erleiden musste.
Man muss sich klar machen: Auf dem Pfad und in beengter Formation waren die römischen Soldaten ein leichtes Ziel, die Angreifer hingegen verstreut und mit den nur noch wenig verfügbaren Fernwaffen nicht zu bekämpfen.
Eine Aufstellung zur geschlossenen Angriffsformation war den römischen Truppen kaum noch möglich.
Haben wir schon öfters gemacht (@El Quijote, ganz maliziös: "Es waldet im waldigen Wald"), und es gibt sehr gute Aufsätze zur Landschaftsökologie und Topographie des Nordrandes des Wiehengebirges.Das ist die Frage. Eventuell war ein Durchbruchsversuch in bekannte Regionen nördlich des Wiehengebirges der kürzere Weg, vielleicht erschien der auch leichter?
Nach den Erwähnungen von "EL", wonach Teile Germaniens durchaus eine relativ dicht besiedelte Kulturlandschaft war ( sinngemäß, so wie ich es verstanden habe), wäre eine gewisse Strecke offener Landschaft nicht ungewöhnlich.
Da müßte man sich mal die Bodengüte im dortigen Großraum anschauen.
Das verstehe ich nicht ganz. Vor 2000 Jahren oder Heute?Haben wir schon öfters gemacht (@El Quijote, ganz maliziös: "Es waldet im waldigen Wald"), und es gibt sehr gute Aufsätze zur Landschaftsökologie und Topographie des Nordrandes des Wiehengebirges.
Das war dort kein geschlossener Wald, sondern genutzter Lebensraum.
das Gelände selbst sehe ich als Teil des Planes an.
---- ok, Spaß beiseite:
das hatte mich schon seit längerem gewundert an den von Dio erzählten Abläufen: das freie Gelände stelle ich mir als günstiger für die römischen Truppen vor (trainiert, in geschlossenen Kampfverbänden zu operieren usw (Ohne Schildkröte wegen mimimi-Regen)) und da sie heftigen Angriffen ausgesetzt waren, werden sie wohl kaum weiter gen "weit entfernten Aufstand gewisser Germanen" haben marschieren wollen - warum also geraten sie wieder in den Wald (der ihnen... hm... wenig Freude macht)???
hier #1 dieses interessanten Fadens: Es waldet im waldigen Wald, oder nicht?"Es waldet im waldigen Wald"
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