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CarnifexUltra

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Den Anfang mach ich mit Lessing:
Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren, sondern den Verstand erleuchten. Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion. Das Schämen kann überall an seiner rechten Stelle sein, nur bei dem Bekenntnis unserer Fehler nicht. Alle Moral muss aus der Fülle des Herzens kommen.

Theodor Fontane
Sie sieht nun tausend Lichter;
der Engel Angesichter
ihr treu zu Dienste stehn;
Sie schwingt die Siegesfahne
Auf güldnem Himmelsplane
Und kann auf Sternen gehen.

Gerard dé Nerval
Wir leben, wie gut informierte Leute behaupten, in einer Zeit des Unglaubens und der Skepsis. – Dennoch mangelt es weder an Göttern noch an Propheten.

Karl Marx
Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstruierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschheit wie die Natur, ihrer eigentümlichen Werte beraubt.

Fritz Lang
Mit zunehmender Industrialisierung hört die Maschine auf, bloßes Werkzeug zu sein, beginnt ein Eigenleben und zwingt dem Menschen ihren Rhythmus auf. Er bewegt sich, sie bedienend, mechanisch, wird zum Teil der Maschine.
Das stammt aus Metropolis (1927), 1920 war ja mit Rossum's Universal-Roboter erstmals der Begriff Roboter, also Frondiener, Zwangsarbeiter, für Maschinenmenschen verwendet worden. Roboter aller Länder vereinigt euch!
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Jean Baudrillard
Simulation is the situation created by any system of signs when it becomes sophisticated enough, autonomous enough, to abolish its own referent and to replace it with itself.

Ayn Rand
Money is the barometer of a society's morals. When you see that deals are no longer made voluntarily but under duress, that in order to produce you need the permission of people who produce nothing, that money flows to those who trade not in goods but in favours, that people get rich through bribery and connections, not through work, that the laws do not protect you from these people but these people from you, that corruption is rewarded and honesty punished, then you know that your society is on the verge of collapse.

Und um mir immer Mal wieder in Erinnerung zu rufen in was für archaische Zeiten man sich mit der Bibel begibt und dass es alles andere als eine Friedensbotschaft ist

Dtn 32:42
Meine Pfeile mache ich trunken von Blut, / während mein Schwert sich ins Fleisch frisst - / trunken vom Blut Erschlagener und Gefangener, / ins Fleisch des höchsten feindlichen Fürsten.

Jer 48:10
Verflucht, wer den Auftrag des Herrn lässig betreibt, / ja, verflucht, wer sein Schwert abhält vom Blutvergießen.

Mt 10:34
Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Ps 2
8 Erbitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum.
Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern,
wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen!
10 So nehmt nun Verstand an, ihr Könige,
und lasst euch warnen, ihr Richter der Erde!
11 Dient dem HERRN mit Furcht und frohlockt mit Zittern.
12 Küsst den Sohn, damit er nicht zornig wird und ihr nicht umkommt auf dem Weg;
denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen!
Wohl allen, die sich bergen bei ihm!

Ps 110
1 Der HERR sprach zu meinem Herrn:
Setze dich zu meiner Rechten,
bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße!
2 Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken von Zion:
Herrsche inmitten deiner Feinde!
3 Dein Volk ist willig am Tag deines Kriegszuges;
in heiligem Schmuck, aus dem Schoß der Morgenröte,
tritt der Tau deiner Jungmannschaft hervor.
4 Der HERR hat geschworen,
und es wird ihn nicht gereuen:
Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!
5 Der Herr zu deiner Rechten zerschmettert Könige am Tag seines Zorns.
6 Er wird Gericht halten unter den Heiden,
es wird viele Leichen geben;
er zerschmettert das Haupt über ein großes Land.
 
Juvenal:
Hätte man Verstand, brauchte man keine Gottheit; so aber macht man dich, Schicksal, zur himmlischen Göttin.
 
Einer der größten Weisheitspinsel blieb leider unbekannt
To Do Is To Be - Friedrich Nietzsche
To Be Is To Do - Immanuel Kant
Do Be Do Be Do - Frank Sinatra

The Wild Hunt aus dem dänischen Original von Johannes Carsten Hauch (Den vilde Jagt aus Lyrikse og Romancer) von Edward William Leonard (auszugsweise, vollständig)
When they thought that Denmark's king;
Soundly in the graveyard slumbered,
Words incredible, unnumbered;
Through the land crept whispering.

Rumor said: "The king hunts nightly;
Stag and doe on Sjaelland's isle
With a company unsightly;
Through the country mile on mile."

Fables deep in Time's abyss
From oblivion resurrected,
Champions in their rest ejected
From the dim necropolis,

"Save us, Christ and Maid of Heaven;
From this evil by thy grace!
Save us from the infernal levin;
Save us: 'tis King Volmer's chase!"

They thought that his doom was sealed for aye;
By no prayers to be diminished:
To hunt until the last Judgment Day,
Till World and Time were finished.
(Die Wilde Jagd ist ein alter nordischer Mythos, Åsgårdsrei, in vielfacher Weise rezipiert, ursprünglich Odin oder Freya die entweder die Jagd anführen oder von ihr gehetzt werden und dann häufig Könige wie hier Valdemar IV. Atterdag.)

Aus den Chroniken von Richard of Devizes zur Thronbesteigung von Richard Löwenherz 1189
Am selben Tag der Krönung, etwa zur Stunde der Feierlichkeiten, bei denen der Sohn dem Vater geopfert [immolabatur] wurde, begann man in London, die Juden ihrem Vater, dem Teufel, zu opfern. Und dieses berühmte Mysterium verzögerte sich so sehr, dass der Holocaust [holocaustum] am nächsten Tag kaum vollendet werden konnte. Andere Städte und Gemeinden der Region ahmten den Glauben der Londoner nach und schickten mit gleicher Hingabe ihre Blutsauger mit ihrem Blut [suos sanguisugas cum sanguine] in die Hölle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Gesellschaft von Schafen muss mit der Zeit eine Regierung von Wölfen hervorbringen(Juvenal...)...Anmerkung von mir:...die wieder von Schafen zum Abschuß freigegeben werden
 
(...)
Und der Pöbel Vivat! ruft
(...)
Heinrich Heine, Valkyren (aus Romanzero 1851)
Der zitierte Vers ist so zeitlos wie treffend, das im Gedicht dargestellte pessimistische und negative Geschichtsbild wird trotz der sprachlichen Brillanz und Ironie nicht milder.
 
Rousseau
Man sieht eine Handvoll mächtiger und reicher Menschen auf dem Gipfel des Reichtums und des Glücks, während die Masse in Elend und Dunkelheit dahinkriecht, denn die Ersteren schätzen die Dinge, die sie besitzen, nur deshalb, weil die anderen sie nicht haben, und ohne dass sich ihr Zustand ändern würde, würden sie aufhören, sich daran zu erfreuen, wenn das Volk nicht mehr leiden würde.

Oppenheimer
Die Herrenklasse ist gegen die Unterklasse, also nach außen ‚geschlossen‘, insofern sie die ‚Zulassung ausschließt oder beschränkt oder an Bedingungen knüpft‘. Jene verwehrt dieser den Zutritt zu den ‚monopolisierten Chancen‘, die ihr das positive Recht zugesteht, ‚Chancen der Befriedigung innerer oder äußerer Interessen‘. Diese Chancen heißen, wenn sie appropriiert sind, ‚Rechte‘, und wenn sie erblich appropriiert sind, ‚Eigentum‘. Mit anderen Worten: zum Begriffe der Herrschaft gehört nicht nur die Rechtsungleichheit, sondern auch die wirtschaftliche Ausbeutung auf Grund der ‚monopolisierten‘ Eigentumsrechte.

Erwin Schrödinger
Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich möchte sagen: die Gesamtzahl aller »Bewusstheiten« ist immer bloß »eins«.
Der Grund dafür, daß unser fühlendes wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein.
Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding.
 
Pius XII. Weihnachtsmitteilung 1942 (Messages de guerre au monde)

Dies ist nicht die Zeit zum Klagen, sondern zum Handeln. ... Angetrieben vom Enthusiasmus der Kreuzzüge mögen sich die würdigsten Christen versammeln ... unter dem Ruf: „Es ist Gottes Wille!“, bereit zu dienen und sich zu opfern, wie die Kreuzritter vor langer Zeit. Wir ermahnen und bitten Sie ... die schreckliche Schwere der gegenwärtigen Umstände in ihrer ganzen Fülle zu begreifen.
Ihr, die ihr euch freiwillig diesem modernen Heiligen Kreuzzug anschließt, erhebt das Banner ... und erklärt der Dunkelheit einer Welt, die sich von Gott entfernt hat, den Krieg.
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Visuddhimagga 513 schrieb:
Das Leid ist, niemand ist, in dem’s entsteht,
die Tat ist, doch kein Mensch, der sie begeht.
Nirvāna ist, doch keiner, der verweht,
der Weg ist, aber keiner, der ihn geht.
Vom brahmanischen Mönch Buddhaghosa verfasst, im 5. Jh. im Mahāvihāra von Sri Lanka, einer großen Tempelanlage in Form eines Mandala, bedeutendstes Zentrum der Theravāda-Tradition, dort wurde der Palī-Kanon verfasst.

Chuangtzu schrieb:
Mao Ch’iang und Li Chi galten bei den Menschen als schön, doch wenn Fische sie sahen, tauchten sie in die Tiefe; wenn Vögel sie sahen, flogen sie hoch in den Himmel; und wenn Rehe sie sahen, rannten sie davon. Kannte einer dieser vier wirklich das wahre Prinzip der Schönheit in der Welt? Meiner Ansicht nach sind die Prinzipien von Güte und Rechtschaffenheit sowie die Wege von Recht und Unrecht miteinander verflochten und verwirrend. Wie sollte ich wissen, wie ich sie unterscheiden soll?
Frühtaoistisch
 
Rainer Maria Rilke - In Karnak Wars schrieb:
keiner las
so Offenbares je in einem Buche-,
(was hülfts, daß ich nach einem Namen suche):
das Unermeßliche kam in das Maß

der Opferung.- Oh sieh, was ist Besitz,
solang er nicht versteht, sich darzubringen?
Die Dinge gehen vorüber. Hülf den Dingen
in ihrem Gang. Daß nicht aus einem Ritz

dein Leben rinne. Sondern immerzu
sei du der Geber. Maultier drängt und Kuh
zur Stelle, wo des Königs Ebenbild,
der Gott, wie ein gestilltes Kind, gestillt

hinnimmt und lächelt. Seinem Heiligtume
geht nie der Atem aus. Er nimmt und nimmt,
und doch ist solche Milderung bestimmt,
daß die Prinzessin die Papyros-Blume
oft nur umfaßt, statt sie zu brechen.-

Hier
sind alle Opfer-Gänge unterbrochen,
der Sonntag rafft sich auf, die langen Wochen
verstehn ihn nicht. Da schleppen Mensch und Tier
abseits Gewinne, die der Gott nicht weiß.
Geschäft, mags schwierig sein, es ist bezwinglich;
man übts und übts; die Erde wird erschwinglich,-
wer aber nun den Preis giebt, der giebt preis.
Karnak-Tempel/Theben, Aus dem Zyklus "Aus dem Nachlass des Grafen C.W.". Es ist unter Nr. VII in Band 2 seiner Sämtlichen Werke zu finden.
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Bruno Schulz - Das Sanatorium zur Sanduhr schrieb:
Franz Joseph I. teilte die Welt kreuz und quer in Rubriken auf, er regulierte ihren Lauf durch Erlasse, nahm sie in Zucht und Ordnung und bewahrte sie vor dem Entgleisen ins Unvorhersehbare, Abenteuerliche oder gar Unberechenbare. Franz Joseph I. war kein Feind von anständigen und gottgefälligen Freuden. Er war es, der in seiner voraussehenden Güte die k. u. k. Lotterien für das Volk, ägyptische Traumbücher, illustrierte Kalender sowie die k. u. k. Tabak-Trafiken erfand. Er hatte die himmlische Dienerschaft vereinheitlicht, sie in symbolische himmelblaue Uniformen gekleidet und das in Ämter und Dienstgrade aufgeteilte Personal aus Ersatzengeln in Form von Briefträgern, Kondukteuren und Financiers in die Welt hinausgeschickt. Selbst der unterste dieser Himmelsboten trug noch das vor Jahrhunderten vom Schöpfer übernommene Leuchten der Weisheit auf dem Gesicht, sowie das joviale, vom Backenbart eingerahmte Lächeln der Gnade, auch wenn seine Füße infolge ausgiebigen Wandelns auf Erden nach Schweiß stanken.

Doch hat man je von einer vereitelten Verschwörung am Fuße des Throns gehört, von einer im Keim erstickten großen Palastrevolution, gleich beim Antritt der ruhmreichen Regierung des Allmächtigen? Die Throne welken, wenn sie nicht mit Blut gespeist werden, ihre Lebenskraft wächst mit der Menge des Unrechts, des negierten Lebens und des ewigen Anderen, von ihnen Verdräugten und Verleugneten. Wir enthüllen hier geheime und verbotene Dinge und berühren tausendfach verschlossene, mit tausend Siegeln des Schweigens versiegelte Staatsgeheimnisse.
 
Friedrich Wiegand – Das Apostolische Symbol im Mittelalter schrieb:
Der erste Artikel von der Allmacht des Schöpfers erzeugt kindliche Gottesfurcht, der zweite vom eingeborenen Sohne Liebe zu Gott, das Empfangen vom heiligen Geiste wirket Scham und Grausen vor Sünde, das Geboren von der Jungfrau Keuschheit und ernstliche Tugendübung, das Gelitten ein williges Ertragen aller Widerwärtigkeit. Die Frage: Wie kommt Pontius Pilatus in das Symbol [Glaubensbekenntnis]? hatte zahlreichen Erklärern Kopfschmerzen verursacht. Man hatte auf ihn als die Spitze der Regierung im heiligen Lande hingewiesen, hatte von seiner angeblichen Heimat Pontus gesprochen und anderes mehr. Der Fromme des 15. Jahrhunderts sieht von all dieser unfruchtbaren Gelehrsamkeit ab. Bei ihm heißt es einfach: Unter Pontius Pilatus wirket in uns den rechten Gehorsam gegen alle Menschen. Die historische Notiz will also nichts anderes besagen als das Wort des Paulus: Jedermann sei Untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat.
Die Kreuzigung ferner wirket bei uns Abkehr von der Welt und ihrer bösen Lust, der Tod Jesu, daß wir allen Sünden, Untugenden und unserer eigenen Natur absterben. Sein Grab bringt uns Frieden des Herzens ohne allen Streit, seine Höllenfahrt die rechte Bruderliebe, vermöge deren wir allen Menschen zu Hilfe kommen und in unserm Gebete der Seelen im Fegefeuer wie der Leute auf Erden fleißig gedenken.
Christus ist von den Toten auferstanden: so stehen wir auf von allen bösen Gewohnheiten und den Einwirkungen der Gestirne und richten unsere drei Geisteskräfte auf Gott und auf nützliche Dinge. Er fuhr zum Himmel und ermöglichte uns dadurch ein wahrhaft schauendes Leben. In der detaillierten Art, wie die fünf Grade der Schauung beschrieben werden, tritt das spezielle Interesse des Mystikers klar zutage. Der Gedanke an Christi Wiederkunft zum Gericht erzieht uns zur Gerechtigkeit. Dem Artikel vom heiligen Geiste verdanken wir eine Reinheit des Herzens, kraft deren wir nicht wieder schlecht werden noch werden können. Von einer heiligen katholischen Kirche, deren weltumspannende Macht die sonstigen Erklärer mit Vorliebe den begrenzten Konventikeln der Ketzer gegenüberstellten, weiß der Fromme nichts. Er kennt nur eine heilige Christenheit, deren Güter darin bestehen, daß wir Kinder Gottes, Brüder Jesu Christi, Jünger des heiligen Geistes und Genossen der Apostel werden. Der Artikel vom ewigen Leben erfüllt uns mit Hoffnung und Sehnsucht nach dem Jenseits, bewahrt uns vor den Sorgen dieses Lebens und läßt uns willig von ihm scheiden. Mit dem Amen aber geben wir uns gelassen in Gottes Willen, von uns aus das zu wollen, was er will. Es wird nicht schwer sein, alle diese Sätze aus Eckart oder anderen mystischen Schriftstellern des 14. Jahrhunderts zu belegen.

Otto Kaiser – Zwischen Athen und Jerusalem schrieb:
Die Welt der Geschichten der Heiligen Schrift begnügt sich nicht mit dem Anspruch, eine geschichtlich wahre Wirklichkeit zu sein - sie behauptet, die einzig wahre, die zur Alleinherrschaft bestimmte Welt zu sein. ... Die Geschichten der Heiligen Schrift werben nicht, wie die Homers, um unsere Gunst, sie schmeicheln uns nicht, um uns zu gefallen und zu bezaubem - sie wollen uns unterwerfen, und wenn wir es verweigern, so sind wir Rebellen. Der Glaube an den einen, sich in Israels Geschick der Welt offenbarenden Gott ist herrisch und exklusiv.

Lessing schrieb:
Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion.
 
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