What did German families do with orders and medals after the death of a Wehrmacht veteran?

Militaerische Auszeichnungen stellen oft eine Anerkennung fuer persoenliche,, herausragende, Leistungen dar Ueberall auf der Welt ist das so. Solche zu verhoehnen ist der Gipfel von Respektlosigkeit.
Nazi-Auszeichnungen stellen aber auch oft eine Anerkennung für herausragende Verbrechen dar.
Es scheint Dir ein Drang zu sein, eine wahre Aussage mit einem irrelevanten non sequitur zu entstellen. Grow up boy!
Der Gipfel der Respektlosigkeit vor den Opfern wäre es, diese Auszeichnungen auch heute noch in Ehren halten zu wollen.
Wieder Quasch. Die Wehrmacht zeichnete Angehoerige aus, die sich im Kampf mit dem Gegner durch besonderen Mut und Tapferkeit selbstlos hervorgetan hatten. Selbst der Feind begrub Wehrmachtsangehoerige mit allen militaerischen Ehren.
Die SS hingegen wurde von den Alliierten verachtet, Diese ehem. SS-Typen hatten auch allen Grund jeden Beweis ihrer Mitgliedschaft zu beseitigen.
 
Die SS hingegen wurde von den Alliierten verachtet, Diese ehem. SS-Typen hatten auch allen Grund jeden Beweis ihrer Mitgliedschaft zu beseitigen.
Ist mir jetzt zu pauschal. Ich glaube, dass gerade bei den Kämpfen in der Normandie 1944 die Allierten einen Heidenrespekt vor der Waffen-SS hatten. Besonders Divisionen wie "Hitlerjugend" oder "Wiking" wuchsen mit Propaganda auf kämpften fanatisch. Ein 35-jähriger Infanterist versuchte bei der Wehrmachts-Infanterie irgendwie zu überleben. Von Heldentaten träumte der eher nicht. Dagegen war bei den jungen Angehörigen der Waffen-SS wohl eine Vorstellung wie Langemark 1914 verbreitet. Ein Krieg gegen einen rational handelten Gegner ist für Soldaten einfacher als einer gegen Fanatiker. Und ob die dann an 72 wartende Jungfrauen glauben oder sich eine Ehrung für alle Zeiten auf einem Denkmal in der Heimat setzen, ist egal.
 
Ist mir jetzt zu pauschal. Ich glaube, dass gerade bei den Kämpfen in der Normandie 1944 die Allierten einen Heidenrespekt vor der Waffen-SS hatten.
Stimmt, Der Ruf der Wehrmacht eilte ihr voraus
Also in der 'Schlacht im Hürtgenwald' waren keine SS-Verbaende dabei, dafuer ueber 300 'Volksgrenadier' Divisionen, fast tausend Infanterie Divisionen und ueber 100 Panzer Divisionen. Also ein maechtiges Aufgebot mit 'battled hardened' deutschen Soldaten.
Wohingegen die Amis in ihren Reihen viele 'newbies' hatten.
Besonders Divisionen wie "Hitlerjugend" oder "Wiking" wuchsen mit Propaganda auf kämpften fanatisch.
Oh, absolut. Mit hohen Verlusten.
 
Mein Vater ist weisser Deutscher, meine Mutter ist ethnische Koreanerin. Mein weisser, deutscher Grossvater haette mich damals zum Tode verdammen muessen. Es ist unangenehm damit leben zu muessen, dass ich ihn ueber alles geliebt habe und er mich auch, ohne die Medaillen zu sehen die er dafuer erhielt ein System zu unterstuetzen welches mich ermordet haette.

Ohne die Rassenpolitik des Nazi-Regimes verharmlosen zu wollen, muss ich hier doch einhaken: Kinder aus Ehen mit einem ostasiatischen Elternteils wurden in Nazideutschland zwar schon kurz nach der "Machtergreifung" schwer diskriminiert und gedemütigt*, gehörten aber zu keiner Zeit zu den Bevölkerungsgruppen, die (wie Juden, Sinti, psychisch Kranke oder Behinderte) systematisch ermordet wurden.

* Vgl. Christoph Lorke, Liebe verwalten. 'Ausländerehen' in Deutschland 1870-1945, Paderborn/Leiden/Boston/Singapore 2020:
Noch im Frühjahr 1933 erregten Diskriminierungen von Nachkommen deutsch-japanischer Ehen größeres Aufsehen in Japan. Toku, Sohn des Arztes Erwin Bälz, wurde beispielsweise als "Mischling" klassifiziert, Dr. Otto Urhan, Direktor der Biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft, wurde von seinem Arbeitgeber entlassen, weil seine Mutter Japanerin war.​
 
Ohne die Rassenpolitik des Nazi-Regimes verharmlosen zu wollen, muss ich hier doch einhaken: Kinder aus Ehen mit einem ostasiatischen Elternteils wurden in Nazideutschland zwar schon kurz nach der "Machtergreifung" schwer diskriminiert und gedemütigt*, gehörten aber zu keiner Zeit zu den Bevölkerungsgruppen, die (wie Juden, Sinti, psychisch Kranke oder Behinderte) systematisch ermordet wurden.

* Vgl. Christoph Lorke, Liebe verwalten. 'Ausländerehen' in Deutschland 1870-1945, Paderborn/Leiden/Boston/Singapore 2020:
Noch im Frühjahr 1933 erregten Diskriminierungen von Nachkommen deutsch-japanischer Ehen größeres Aufsehen in Japan. Toku, Sohn des Arztes Erwin Bälz, wurde beispielsweise als "Mischling" klassifiziert, Dr. Otto Urhan, Direktor der Biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft, wurde von seinem Arbeitgeber entlassen, weil seine Mutter Japanerin war.​
Dank dir fuer die Quellenangabe. Schon wieder was gelernt! :) Von der winzigen chinesischen Minderheit in Hamburg waehrend der Zeit wusste ich etwas, aber dieses Buch war mir unbekannt. Dank' dir!
 

Da fehlt noch ein t, und statt des Punkts würde ein Doppelpunkt viel besser passen.

eine wahre Aussage

Eine wahre Aussage ist auch: Die hakenkreuzgeschmückten Orden wurden von einem gewissen Adolf Hitler gestiftet und vielfach von ihm persönlich verliehen. Die Träger dieser Orden haben sich in dem Angriffs- und Vernichtungskrieg, den besagter Hitler vom Zaun gebrochen hat, besonders ausgezeichnet.

Der Großpapa, der solche Auszeichnungen aus welchen Gründen auch immer aufbewahrt hat, wurde von den Angehörigen sicher in allen Ehren bestattet. Die Nachkommen, die diese Objekte nicht mehr in ihrem Besitz behalten wollen und auch vermeiden wollen, dass sie Fremden als Devotionalien dienen, benötigen sicher keine moralische Belehrung.
 
Die Wehrmacht zeichnete Angehoerige aus, die sich im Kampf mit dem Gegner durch besonderen Mut und Tapferkeit selbstlos hervorgetan hatten.
und dem nationalsozialistischen Heldenideal entsprachen. Dazu gehörte u.a. auch die "Bandenbekämpfung" also Kampf gegen Partisanen und damit verbunden bspw. auch der "Sühnebefehl", wodurch willkürlich 50-100 Zivilisten für jeden von Partisanen getöten deutschen Soldaten erschossen wurden - von der Wehrmacht, nicht der SS.
Das Bild der "sauberen Wehrmacht" ist doch allerspätestens seit den Wanderausstellungen der 90er Jahre nicht mehr haltbar und wird heute höchstens noch in rechts-revisionistischen Kreisen gefrönt.
 
und dem nationalsozialistischen Heldenideal entsprachen.
Kannst Du Namen nennen?
Dazu gehörte u.a. auch die "Bandenbekämpfung" also Kampf gegen Partisanen und damit verbunden bspw. auch der "Sühnebefehl", wodurch willkürlich 50-100 Zivilisten für jeden von Partisanen getöten deutschen Soldaten erschossen wurden - von der Wehrmacht, nicht der SS.
"Bandenbekämpfung" und 'human shields' , zu diesen Mitteln griffen sowohl die Wehrmacht als auch die SS als diese sich fluchtartig aus Russland und Frankreich heim in's reich zureuckgezogen hatten. Der Resistance war es schnurzegal wer sich in oder auf den Zugwaggons befand, deren Taktik bestand darin die Gleise zu sprengen und sich schnell in die dichten Waelder zu verziehen. Die deutschen Soldaten waren dann fuer die Partisanen wie 'sitting ducks'.
Passend zu dem Thema ist das Buch "The Bielskie Brothers" und "Sub Rosa" und Literatur die sich mit der Resistence in FRA befasst.

Das Bild der "sauberen Wehrmacht" ist doch allerspätestens seit den Wanderausstellungen der 90er Jahre nicht mehr haltbar und wird heute höchstens noch in rechts-revisionistischen Kreisen gefrönt.
Damals in 2002 sah ich eine Ausstellung im Zentrum von Berlin die sich mit der Wehrmacht befasst hatte. Ganz klug wurde ich nicht daraus, wusste auch weniger als heute. Nur dachte ich mir, why foul mouthing eine Organisation und deren Mitglieder die sich von einem Irren Demagogen in die Irre fuehren liessen und mit hunderttausenten Opfern dafuer bezahlten? Irgendwie finde ich es unfair wenn spaetere Generationen fruehere nach anderen Perspectiven verurteilen. Wie haette ich gehandelt? Gerettet durch das Geburtsdatum.
und dem nationalsozialistischen Heldenideal entsprachen. Dazu gehörte u.a. auch die "Bandenbekämpfung" also Kampf gegen Partisanen und damit verbunden bspw. auch der "Sühnebefehl", wodurch willkürlich 50-100 Zivilisten für jeden von Partisanen getöten deutschen Soldaten erschossen wurden - von der Wehrmacht, nicht der SS.
No matter how and why, any war is always a very, very dirty business.
 
Kannst Du Namen nennen?
Bspw. Kurt Student
"Bandenbekämpfung" und 'human shields' , zu diesen Mitteln griffen sowohl die Wehrmacht als auch die SS als diese sich fluchtartig aus Russland und Frankreich heim in's reich zureuckgezogen hatten.
Egal wo, ob in Russland, Polen, der Tschechoslowakei, Frankreich, Benelux, Norwegen, Griechenland, Italien oder auf dem Balkan. Und es geht nicht nur um die Rückzugsphase. Systematische Erschiessungen von vollkommen unbeteiligten Zivilisten waren Besatzungsalltag der Wehrmacht, wenn sich irgendwo Widerstand regte. Die Liste ist lang, sehr lang. Verbrechen der Wehrmacht – Wikipedia


Damals in 2002 sah ich eine Ausstellung im Zentrum von Berlin die sich mit der Wehrmacht befasst hatte. Ganz klug wurde ich nicht daraus, wusste auch weniger als heute.
Das tut mir leid für dich. Warum verweigerst du dich einem gut dokumentierten Erkenntnisgewinn und versuchst scheinbar Kriegsverbrechen reinzuwaschen?
 
Da fehlt noch ein t, und statt des Punkts würde ein Doppelpunkt viel besser passen.
Lach, ja das stimmt.
Eine wahre Aussage ist auch: Die hakenkreuzgeschmückten Orden wurden von einem gewissen Adolf Hitler gestiftet
Das Eiserne Kreuz wurde am 17. März 1813 von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen gestiftet. Es wurde während der Napoleonischen Kriege als militärische Auszeichnung ins Leben gerufen.
Jeder Soldat eines hoeheren Ranges ist berechtigt das EK einem Soldat niedriegerem Ranges zu ueberreichen.
und vielfach von ihm persönlich verliehen.
Während des WK2 wurden letztendlich etwa 4,7 Millionen Eiserne Kreuze zweiter Klasse verliehen. Ich glaube nur eines mit Schwertern und Brllianten und das auch an einen Piloten?
Die Träger dieser Orden haben sich in dem Angriffs- und Vernichtungskrieg, den besagter Hitler vom Zaun gebrochen hat, besonders ausgezeichnet.
Absolut richtig.
Man braucht nur ein Wort umwechseln und wir sind in der Gegenwart.
 
Danke fuer den Link.
In den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, speziell in den Verfahren gegen die deutschen Generäle „Süd-Ost“, wurde keine Anklage gegen Student erhoben.
Warum nicht?
Egal wo, ob in Russland, Polen, der Tschechoslowakei, Frankreich, Benelux, Norwegen, Griechenland, Italien oder auf dem Balkan.
Nicht egal: Russland, Polen, Frankreich,Griechenland, Italien ja.
Und es geht nicht nur um die Rückzugsphase. Systematische Erschiessungen von vollkommen unbeteiligten Zivilisten waren Besatzungsalltag der Wehrmacht, wenn sich irgendwo Widerstand regte. Die Liste ist lang, sehr lang. Verbrechen der Wehrmacht – Wikipedia
Du hast mich missverstanden, ich schrieb dass die Resistance ggn zurueckziehendes deutsche Miliaer besonder aktiv gewesen war.
Das tut mir leid für dich. Warum verweigerst du dich einem gut dokumentierten Erkenntnisgewinn und versuchst scheinbar Kriegsverbrechen reinzuwaschen?
Jedenfalls nicht wollend und nicht wissentlich. Doch denke ich sollte man fair genug sein und sich die damalig geltenden, Rahmenbedingungen der DenHague 1907 und Genfer Konvention angucken und wie sie von der Wehrmacht interpretiert wurden.

Un so wie wir Kinder unserer Zeit und Weltanschauung sind, waren auch unsere Vorfahren Kinder ihrer Zeit und Weltanschauung. Und die war eben sehr preussisch, militaristisch und von Authoren wie Treitschke gepraegt.
Damals gab man sich ja auch dem Syllogismus , twisted logic hin:
Krieg ist unmenschlich/​
Grausam gefuehrter Krieg verkuerzt ihn,/​
Also ist grausam gefuehrter Krieg menschlich./​
Sind wir berechtigt den Stab ueber unsere Vorfahren zu brechen? Das ist eine ethische Frage ueber die man gewiss verschiedene Meinungen haben kann. Nur eines duerfte sicher sein, dass ein paar Generationen in die Zukunft hinein, unsere heutige Weltanschauung, Politik und social engineering experiment als befremdend und unvorteilhaft empfunden wird.
Und 'Ordens und Medals' fuer Mut, Waghalsigkeit, Selbstlosigkeit, Tapferkeit 'beyond the call of duty' etc, werden auf der ganzen Welt noch immer verliehen.

 
"Bandenbekämpfung" und 'human shields' , zu diesen Mitteln griffen sowohl die Wehrmacht als auch die SS als diese sich fluchtartig aus Russland und Frankreich heim in's reich zureuckgezogen hatten. Der Resistance war es schnurzegal wer sich in oder auf den Zugwaggons befand, deren Taktik bestand darin die Gleise zu sprengen und sich schnell in die dichten Waelder zu verziehen. Die deutschen Soldaten waren dann fuer die Partisanen wie 'sitting ducks'.
Passend zu dem Thema ist das Buch "The Bielskie Brothers" und "Sub Rosa" und Literatur die sich mit der Resistence in FRA befasst.
Die "Bandenbekämpfung" hat teilweise aus Leuten, welche die Deutschen als "Befreier" vom Stalinismus begrüßt hatten, überhaupt erst Partisanen gemacht. "Bandenbekämpfung" war ein Euphemismus dafür Menschen, in erster Linie Juden, zu erschießen. Gerade in Weißrussland und der Ukraine war das Partisanenproblem hausgemacht.
 
Sind wir berechtigt den Stab ueber unsere Vorfahren zu brechen? Das ist eine ethische Frage ueber die man gewiss verschiedene Meinungen haben kann. Nur eines duerfte sicher sein, dass ein paar Generationen in die Zukunft hinein, unsere heutige Weltanschauung, Politik und social engineering experiment als befremdend und unvorteilhaft empfunden wird.
Und 'Ordens und Medals' fuer Mut, Waghalsigkeit, Selbstlosigkeit, Tapferkeit 'beyond the call of duty' etc, werden auf der ganzen Welt noch immer verliehen.
Das ist schon etwas seltsam, du trittst hier im Forum als jemand auf, der dadurch auffällt, dass er dauernd den Stab über jemandem bricht und dann fragst du relativierend, ob wir berechtigt seien, den Stab über unsere Vorfahren zu brechen?

Fakt ist, auch die Nazis wussten, was Mord ist und zu Anfang des Krieges wurden sogar noch Prozesse wegen Morden geführt. Mit dem Überfall auf die SU änderte sich das erheblich.
Es ist doch auch kein Wunder, dass nach 1945 niemand von etwas gewusst haben will, dass Leute sich bei De-Nazification-Problemen gegenseitig Persilscheine ausstellten, dass Akten vernichtet wurden, Überlebende der Todesmärsche berichten, dass Wachmannschaften zu ihnen kamen und versuchten, diese zu bereden, dass sie sich ja immer gut zu ihnen verhalten hätten, SS-Leute haben versucht, sich Wehrmachtsuniformen zu besorgen und die Tätowierung rauszuschneiden, um nicht als solche erkannt zu werden...

Denken wir an den Backe-Plan.... von grausamen Krieg führen, weil dieser kürzer sei und daher menschlicher... das entsprach nicht er Ideologie der Nazis und war auch nicht intendiert. Im Gegenteil. Man nahm in Kauf, dass in der Kornkammer der besetzten Sowjetunion Millionen Menschen hungers zugrunde gingen.
 
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