Datierung und Anlass des Varuszuges

Ich glaube du wohnst in einer Berg Region anders kann ich mir den gergrenten Horizont nicht vorstellen
Oh, @Biturigos, @Stilicho, ich und viele andere hier leben in Bergregionen, in denen der "begrenzte Horizont" weitaus weniger begrenzt ist als in Norddeutschland. Erdkrümmung, Sichtweite und so...

Für die Chauken und die anderen torffeuergeräucherten Bewohner des sumpfigen Norddeutschlands hatten die Römer durchaus Mitgefühl.

Und, sie boten jungen Germanen gute Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten im römischen Heer.
Was besonders attraktiv war: Gute Krankenversorgung, Verpflegung, Freizeitaktivitäten (Amphitheater von Kastell Arnsburg), Dampfbad, nette Geselligkeit und gute Einkaufsmöglichkeiten im Vicus, und nicht zuletzt: "Kriegszüge nur von Juni bis September".
 
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Ich glaube du wohnst in einer Berg Region anders kann ich mir den gergrenten Horizont nicht vorstellen.
Nun, ich habe das mit der Kavallerie durchaus ernst gemeint. Im Prinzip fällt eine taktische Waffe komplett aus, wenn sie nicht auf winterliche Verhältnisse eingestellt ist.

Eindrücklich erlebte es Napoleon auf dem Rückmarsch aus Moskau, beim frühen Wintereinbruch. Gebrochene Beine oder Knöchel war gleich das Todesurteil für ein Pferd. Die polnischen Hilfstruppen (Husaren) waren besser auf winterliche Verhältnisse eingestellt. Und hatten entsprechende Hufeisen (mit "Spikes") aufgehämmert. Auch die Fütterung der Kavallerie ist schwerer, die Pferde können nicht grasen, eine Armee kann keine Knechte zum Futtersammeln (fouragieren) in die Natur schicken. Es gibt ein sehr gutes Buch zum Russlandfeldzug einer soweit ich mich erinnere französischen Historikerin, Marie-Pierre Rey, 1812. L’effroyable tragédie (dt.: Eine neue Geschichte des Russlandfeldzugs), sehr zu empfehlen.

P.S. Ich muss jetzt aber weiter mein Wildschwein marinieren, schöne Grüße aus den Waldbergen;)
 
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