Dauerte die Varusschlacht nur einen Tag?

Westfale, beginnt ein kompletter Zug zum selben Zeit punkt mit dem Marsch, absolvieren zwar alle dieselbe Strecke und dieselbe zeit, kommen aber relativ zum 1. Ankömmling später an.
Würden sie in 10 km Breite stehen, kämen alle an derselben Ziellinie mit derselben Zeit an, aber nicht am Zielpunkt:).
 
Es wurden "feste" Wege benötigt. Bei Wegbreiten von 4 - 5 m ergab sich eine Länge der Veranstaltung von 10 - 15 km.
"Das war bisher doch für dich ein Problem?"

Wie kommst Du darauf?
Das war es nie.
Deine Haltung bislang:
Glaubt jemand wirklich das besagter Varus, gemäss seiner Vita durchaus kompetent in militärisch-logistischen Angelegenheiten, in einer aus (Werte im unteren Bereich angesetzt) 18 Tausend Legionären sowie Hilfstruppen, 1 Tausend Zivilisten und 4 Tausend Trag- und Zugtieren zuzüglich Fuhrwerken bestehenden 10 bis 15 km langen Marschkolonne durch die "germanischen Lande" gezogen ist?

Denn wenn die historische Beschreibung den Beginn des Geschehens, den "Zug des Varus" in seiner Quantität annähernd richtig wiedergibt, kann es nach gesundem Menschenverstand und mit nur geringem militärischen Verständnis, beides war vor zweitausend Jahren gleich wie heute, nur folgende Aussage geben:

Sehr unwahrscheinlich die Vorstellung dieses langgestreckten 10 bis 15 km langen und auf eingeengten Wegen sich vorwärts windenen römischen Lindwurms.

Nicht erfolgreich zu verteidigen.
Daraus ergibt sich alles andere.
 
das war ein taciteischer literarischer Kunstgriff:enger Weg langer Zug- 10 km breiter Weg kurzer Zug...Sorry

Also, das ist müßig, über die Länge zu problematisieren. Es geht abstrakt um die Vorstellung, das es das nicht gibt bzw. nicht geben kann.
Oder: daß nicht sein kann, was nicht sein darf.
Bitte beachten:wir wissen über Varus nur über die Quellen.

Und wie Ravenik so ähnlich schrieb: Keiner der Quellen hatte ein Märchenmotiv
 
Zuletzt bearbeitet:
Für Dein besseres Verständnis hier meine Anmerkung zu einem unbewirtschafteten Buchenwald ("Urwald"):
In den Nationalparks kann es aber auch so aussehen.
Obacht, es kann so wie auf dem Bild von Westfale aussehen, es kann aber auch so wie auf den unteren Bildern aussehen.
Das ist unteranderem auch abhängig von einer Siedlungsnähe, Schweinebestand ( aber auch Ziegen ), einer Bewirtschaftung im Sinne von Brennholzgewinnung, Holzkohle und Nutzholzgewinnung.
 

Anhänge

  • Wiki 1.jpg
    Wiki 1.jpg
    83,9 KB · Aufrufe: 7
  • Wiki 3.jpg
    Wiki 3.jpg
    75,5 KB · Aufrufe: 7
  • Wiki 4.jpg
    Wiki 4.jpg
    102,9 KB · Aufrufe: 8
  • Wiki 2.jpg
    Wiki 2.jpg
    92,5 KB · Aufrufe: 7
Zuletzt bearbeitet:
In den Nationalparks kann es aber auch so aussehen.
Obacht, es kann so wie auf dem Bild von Westfale aussehen, es kann aber auch so wie auf den unteren Bildern aussehen.
Das ist unteranderem auch abhängig von einer Siedlungsnähe, Schweinebestand ( aber auch Ziegen ), einer Bewirtschaftung im Sinne von Brennholzgewinnung, Holzkohle und Nutzholzgewinnung.
Touris mit Bedarf an Lagerfeuerromantik...
 
Ja, aber das sind Nationalparks und da gibt es entsprechende Regelungen was die "Bewirtschaftung" bzw. in erster Linie die Nichtbewirtschaftung betrifft, zumindest in Teilen der Parks. Eine Waldwirtschaft ist hier nicht möglich. Deshalb gibt es ja immer Probleme bei der Einrichtung solcher NPs. Ich verweise da im besonderen auf die Probleme des Schwarzwaldes.
 
Off topic: Ich kenn nur den Nationalpark Sächsische Schweiz (bzw kannte, war Jahre nicht dort). Da konnte man schon sehr gut den Unterschied im Unterholz zwischen Orten sehen, die nahe den beliebten Boofen liegen, und den abseits davon. Bei ersteren lag wesentlich weniger Bruchholz herum, legal oder nicht. Und ich kann nicht behaupten, da in jungen Jahren völlig unschuldig dran gewesen zu sein...
 
Zurück
Oben