In weiten Teilen des infrage kommenden Raumes für den Varus-Marsch könnte es so ausgesehen haben:
Anhang anzeigen 26259
Siedlungsnah auch so:
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Einfach mal so um die 20 Weidetiere (Pferd, Rinder, Ziegen, Schafen, Schweine) pro germanisches Wohnstallhaus veranschlagt werden die großflächig Spuren in der Landschaft hinterlassen.
Ich denke, dass in derartiger Landschaft diverse Marschoptionen möglich waren. Sollte der Untergrund feucht gewesen sein kann abschnittsweise parallel marschiert worden sein um die Marschbelastungen auf vermatschendem Boden für die hinteren Teile des Zuges in Grenzen zu halten. Gänzlich wege- und somit siedlungsfern dürften die Legionen eher nicht unterwegs gewesen sein, wo auch immer sie durch die Arminius-Koalition hin gelockt worden sind.
Zweifelsohne wird es ungünstige Passagen für den Zug gegeben haben (urwaldähnliche Waldabschnitte, Hohlwege, etc.), naheliegend dass die Angreifer diese im Blick hatten und nutzten. Wie lang auch immer sich der Zug der römischen Kolonnen erstreckte, ich erachte geländebedingt punktuelle Angriffe und ein mehrtägiges Szenario für weitaus wahrscheinlicher als einen eintägigen, allerortens gleichzeitig erfolgenden Angriff.
Die Fotos stammen von:
Hutewald – Wikipedia