Mittelalterlager
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Nur als Anmerkung am Rande, ich hoffe die Ravensberger Mulde und die daraus folgenden Schlüsse sind dem Threadersteller bekannt.
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Natürlich dumm marschiert, Legionär.
Wo war seine Flankensicherung?
Wo war die "doppelte Schützenkette" seiner schweren Infanterie die den Zug beidseitig mit Abstand begleitet hätte?
Dafür hätten sie aber durch den dunklen Germanenwald stolpern müssen.
Mit 40 kg "Gepäck" auf dem Rücken und an sich.
Denk nach!
Nun Ravenik, einfach mal vorstellen:Allenfalls wenn die Römer stehen bleiben und sich die Germanen auf sie stürzen und sie im Nahkampf niedermetzeln, was wohl voraussetzen würde, dass die Germanen zahlenmäßig mindestens gleichwertig waren.
Wenn die Römer hingegen stehen bleiben und die Germanen sie aus der Ferne beschießen, während die Römer sich mit ihren Schilden decken, geht das nicht mehr so schnell, da gehen den Germanen wahrscheinlich eher die Pfeile und Speere aus, wie Shinigami bereits angemerkt hat.
Ihr 16 seit das Ziel.
70 Prozent Trefferquote, da waren es nur noch 5 Römer!
Nachdenken!
Solltest du auch mal, ist der Wald so dicht wie du uns das darstellst, wie soll das dann mit den Bogenschützen funktionieren?Du siehst sie nicht und du hast sie auch nicht gehört.
Germanen.
Bogenschützen.
Ihr 16 seit das Ziel.
70 Prozent Trefferquote, da waren es nur noch 5 Römer!
Nachdenken!
Falls die Germanen tatsächlich gut 20000 Bogenschützen einsetzen konnten, die alle in einem Versteck lagen, in dem sie nicht gesehen wurden, aber über freies Schussfeld verfügten, dann mag das so gewesen sein. Dann wäre vermutlich auch ein Überraschungsangriff mit dem Speer oder einer anderen Waffe möglich gewesen, denn neben den Bogenschützen waren zweifellos auch andere Waffengattungen beteiligt.Nun Ravenik, einfach mal vorstellen:
Du bist einer der römischen Achtergruppe, begleitet von eurem treuen Maultier und seinem Treiber.
Der Weg ist schmal, neben euch die Kameraden der anderen Acht.
Mehr ist da nicht.
Links und rechts des Weges Wald.
Wo hast Du dein Schild?
Du trägst es auf dem Rücken.
Dein Helm?
Du trägst ihn vor deiner Brust.
Du siehst sie nicht und du hast sie auch nicht gehört.
Germanen.
Bogenschützen.
Ihr 16 seit das Ziel.
70 Prozent Trefferquote, da waren es nur noch 5 Römer!
Nachdenken!
Richtig, das wäre mit den Quellen plausibel zu argumentieren.Vielleicht bestand die Flankensicherung aus den dann abtrünnigen germanischen Hilfstruppen?
Vielleicht bestand die Vorausaufklärung ebenfalls aus germanischen Hilfstruppen und meldete alles "feindfrei"?
Wenn es die Feindlage aufgrund der Aufklärungsergebnisse nicht hergibt das eine unmittelbare Gefahr droht, werden die Vorkehrungen auf einen plötzlichen Angriff, die die höchste Bereitschaftsstufe umfasst haben, nicht getroffen worden sein. Wozu auch? Man befand sich ja schließlich in einer "befriedeten Provinz".
Der zu durchquerende Wald muss in seiner Ausdehnung so lang gewesen sein, dass dort ein mehrtägiges Abnutzungsgefecht zum Vorteil der Germanen auch stattfinden konnte.
Das wird eben in den Quellen nicht thematisiert. Wir haben da ja praktisch nur Tacitus (in Ansätzen) und Cassius Dio. Von Rückmarsch ist da nicht die Rede. Abgesehen davon wäre zu fragen, welches Ziel Varus denn wohl hätte ansteuern sollen, wenn er - wie bei Cassius Dio - an der Weser startete. Der Rhein bedeutete Sicherheit, nicht die Weser.Gemeinhin gehen ja alle Interessierten immer davon aus, dass er auf dem Weg von A nach B vernichtet wurde. Die Möglichkeit das er auf dem Weg von A nach B dazwischen aufgrund zu hoher Verluste umgekehrt ist, wird m.E. zu wenig beleuchtet.
Ich denke eher, es gab einen Punkt "off no return", wo ein eventueller Rückmarsch ( aus Sicht der/des Entscheidungsträgers) weniger Chancen bot als ein "Durchschlagen".Das wird eben in den Quellen nicht thematisiert. Wir haben da ja praktisch nur Tacitus (in Ansätzen) und Cassius Dio. Von Rückmarsch ist da nicht die Rede. Abgesehen davon wäre zu fragen, welches Ziel Varus denn wohl hätte ansteuern sollen, wenn er - wie bei Cassius Dio - an der Weser startete. Der Rhein bedeutete Sicherheit, nicht die Weser.
Falsch!Und zwei Minuten später wissen die 19984 anderen Legionäre Bescheid.
Genau!
Bei allen römischen Göttern!Solltest du auch mal, ist der Wald so dicht wie du uns das darstellst, wie soll das dann mit den Bogenschützen funktionieren?
Du bist sicherlich kein Bogenschütze, sonst würdest du nicht auf eine solche Idee kommen,
Bei allen Göttern!Falls die Germanen tatsächlich gut 20000 Bogenschützen einsetzen konnten, die alle in einem Versteck lagen, in dem sie nicht gesehen wurden, aber über freies Schussfeld verfügten, dann mag das so gewesen sein. Dann wäre vermutlich auch ein Überraschungsangriff mit dem Speer oder einer anderen Waffe möglich gewesen, denn neben den Bogenschützen waren zweifellos auch andere Waffengattungen beteiligt.
Ravenik hat aber ja (mit, wie ich finde, guten Gründen) schon darauf hingewiesen, dass man eher nicht von einer derartigen numerischen Überlegenheit der Angreifer ausgehen kann. Auch eine kilometerlang für einen solchen Hinterhalt vorzüglich geeignete Landschaft überfordert ehrlich gesagt meine Phantasie.
Schön für den ZaubergermanenDie Bewaldung hindert ihn nicht.
Oh Mittelalterlager!Schön für den Zaubergermanen![]()
Hast du uns doch so geschildert! Siehe 17 AnhangOh Mittelalterlager!
Wie stellst Du dir einen germanischen Wald im 1. Jahrhundert vor?
Wie stellst Du Dir das vor?Nun Ravenik, einfach mal vorstellen:
Du bist einer der römischen Achtergruppe, begleitet von eurem treuen Maultier und seinem Treiber.
Der Weg ist schmal, neben euch die Kameraden der anderen Acht.
Mehr ist da nicht.
Links und rechts des Weges Wald.
Wo hast Du dein Schild?
Du trägst es auf dem Rücken.
Dein Helm?
Du trägst ihn vor deiner Brust.
Du siehst sie nicht und du hast sie auch nicht gehört.
Germanen.
Bogenschützen.
Ihr 16 seit das Ziel.
70 Prozent Trefferquote, da waren es nur noch 5 Römer!
Nachdenken!
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