Stilicho
Aktives Mitglied
das ist doch ganz was anderes als die kulinarisch unergiebigen Gebiete zwischen Weser und Kalkriese...
Das ist natürlich richtig. Nach zwei Wochen Grünkohl gaben die Legionen sowieso auf.
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das ist doch ganz was anderes als die kulinarisch unergiebigen Gebiete zwischen Weser und Kalkriese...
Beim Feldzug des Tiberius gegen Marbod (6/7 n.C.) trieben sich insgesamt 15 Legionen in Böhmen herum.
Das sollen 70.000 Mann gewesen sein.
Die Zahlen während des pannonischen Aufstandes waren nicht viel kleiner.
"Zur Erinnerung:
Das leugnet Westfale ja, und darauf folgert er irgendwie, die Varusschlacht müsse einen Tag gedauert haben."
Völlig falsche Wiedergabe, DerNutzer!
Vermutlich stützt sich seine Aussage auf diese Quelle [im Wiki gefunden]?Wer sagt das denn? Ich finde in keiner Quelle Angaben zur Anzahl der Legionen, die in Böhmen eingesetzt waren.
Marbod soll angeblich über 70.000 Mann Infanterie plus 4.000 Reiter verfügt haben, das schreibt Velleius.
Von daher dürfte das römische Aufgebot nicht zu knapp bemessen gewesen sein.
"Woraus folgerst Du denn, die Varusschlacht müsse einen Tag gedauert haben? Ich habe es leider auch noch nicht verstanden."Woraus folgerst Du denn, die Varusschlacht müsse einen Tag gedauert haben? Ich habe es leider auch noch nicht verstanden.
14 n. Chr.: 4 Legionen + HilfstruppenMan könnte auch noch den Feldzug des Germanicus nur sechs Jahre nach der Varusniederlage anführen. Er hatte dabei offenbar acht Legionen unter seinem Kommando, die zwar nicht den ganzen Weg gemeinsam heranrückten und zurückmarschierten, aber zeitweilig doch im selben Raum operierten. Die Heimkehr in die Winterquartiere am Rhein unternahmen dann immerhin jeweils vier Legionen in Richtung Westen bzw. an die Emsmündung. Das ist sogar dieselbe Region, und es gelang offenbar trotz einer sehr kritischen Situation an den pontes longi, das Heer wieder zurückzuführen. Selbst wenn Velleius und alle anderen erhaltenen Quellen die Stärke der Varusarmee aus unbekannten Gründen übertrieben hätte, zeigt sich hier deutlich, dass Heere dieser Größenordnung zu dieser Zeit und in dieser Region agieren konnten.
@westfale es gibt die Variante, dass die Varusniederlage die Folge einer Meuterei der germanischen Hilfstruppen gewesen sei (soll in der Forschung heiß diskutiert worden sein), neigst du mit deiner provokant überspitzten Darstellung in diese Richtung?Besser geht's nicht.
Romano-Germanen die "Germanen" geblieben sind (Stichwort Arminius), beginnen das Werk, die freien Germanen stossen hinzu.
1. Irrwitz ...
ist eine 21.000 Legionäre plus Tross, und eine grosse Anzahl Zivilisten plus Tross umfassende, in Marschkolonne auf engem Weg marschierende römische Kolonne.
2. Irrwitz ...
ist das in Gesamtheit erfolgende "Abbiegen" dieser "dysfunktionalen endlos langen römischen Schnecke" Richtung "Aufstand".
Ich lese da kein einzige Begründung dafür, dass die Schlacht einen Tag gedauert haben sollte.1. Irrwitz ...
ist eine 21.000 Legionäre plus Tross, und eine grosse Anzahl Zivilisten plus Tross umfassende, in Marschkolonne auf engem Weg marschierende römische Kolonne.
2. Irrwitz ...
ist das in Gesamtheit erfolgende "Abbiegen" dieser "dysfunktionalen endlos langen römischen Schnecke" Richtung "Aufstand".
3. Irrwitz ...
das furchtbare Wetter.
Dramaturgie für die Nachwelt.
Laut Dir,Eigentlich wird nicht von einer derart hohen Zahl von Legionären ausgegangen. Das wäre die Fiktion, dass sich die Legionen in Vollstärke (also 18.000 + Alen und Hilfstruppen) befunden hätten, was praktisch nie der Fall ist. Auch im Zweiten Weltkrieg, wenn auf den Plankarten der Generalstäbe Divisionen und Battalione verschoben wurden, waren diese realiter im Feld nie in Vollstärke.
So ganz generell hast du aber noch nicht überzeugend darlegen können, warum dir die Personenzahl so unwahrscheinlich vorkommt. Es gab weitaus größere Heere.
Deine ganze Überlegung lautet: es können nicht so viele Personen gewesen sein, also hat die Varusschlacht auch nicht vier Tage gedauert, sondern nur einen. Weil, sie waren ja zuviele.
Selbst wenn du recht hättest, dass auch 15.000 Mann, zu viele gewesen wären und da meintewegen nur 200 Mann durch den germanischen Morast gestiefelt wären, würde das immer noch keine Aussage über die Dauer der Schlacht zulassen, auch die hätten, mit 300 Germanen konfrontiert, locker 4 Tage bestehen können. Es ist halt immer einr Frage der Mengenverhältnisse.
Und noch einmal: Römer schrieben für Römer. Die meisten gebildeten Römer hatten einen cursus honorum hinter sich gebracht, das war eine relativ fest festgelegte Ämterfolge, die man innehatte (hier und dort gab es ein paar Weichenstellungen), bei der politische und militärische Ämter eine Rolle spielten. Die hatten vielleicht keine Nahkampferfahrung, aber die wussten, was Krieg ist und wie Krieg geführt wird. Auch Cassius Dio, der militärische Aufgaben in Dalmatien und Pannonien übernahm und an einem Feldzug gegen Persien teilgenommen hatte. Die Details dessen was er schreibt mögen erfunden sein, aber das grundsätzliche, wie ein solcher Heereszug aussah. das wusste Cassius Dio ganz genau - und nicht nur er, sondern auch seine Leserschaft.
Sich einfach hinstellen und sagen "ich glaub das alles nicht", ohne die Quellen überhaupt gelesen zu haben (denn das hast du sehr offensichtlich nicht), ist keine kritische, sondern eine bornierte Haltung.
Quijote, wovon wollen wir alle zusammen ausgehen?Eigentlich wird nicht von einer derart hohen Zahl von Legionären ausgegangen. Das wäre die Fiktion, dass sich die Legionen in Vollstärke (also 18.000 + Alen und Hilfstruppen) befunden hätten, was praktisch nie der Fall ist. Auch im Zweiten Weltkrieg, wenn auf den Plankarten der Generalstäbe Divisionen und Battalione verschoben wurden, waren diese realiter im Feld nie in Vollstärke.
So ganz generell hast du aber noch nicht überzeugend darlegen können, warum dir die Personenzahl so unwahrscheinlich vorkommt. Es gab weitaus größere Heere.
Deine ganze Überlegung lautet: es können nicht so viele Personen gewesen sein, also hat die Varusschlacht auch nicht vier Tage gedauert, sondern nur einen. Weil, sie waren ja zuviele.
Selbst wenn du recht hättest, dass auch 15.000 Mann, zu viele gewesen wären und da meintewegen nur 200 Mann durch den germanischen Morast gestiefelt wären, würde das immer noch keine Aussage über die Dauer der Schlacht zulassen, auch die hätten, mit 300 Germanen konfrontiert, locker 4 Tage bestehen können. Es ist halt immer einr Frage der Mengenverhältnisse.
Und noch einmal: Römer schrieben für Römer. Die meisten gebildeten Römer hatten einen cursus honorum hinter sich gebracht, das war eine relativ fest festgelegte Ämterfolge, die man innehatte (hier und dort gab es ein paar Weichenstellungen), bei der politische und militärische Ämter eine Rolle spielten. Die hatten vielleicht keine Nahkampferfahrung, aber die wussten, was Krieg ist und wie Krieg geführt wird. Auch Cassius Dio, der militärische Aufgaben in Dalmatien und Pannonien übernahm und an einem Feldzug gegen Persien teilgenommen hatte. Die Details dessen was er schreibt mögen erfunden sein, aber das grundsätzliche, wie ein solcher Heereszug aussah. das wusste Cassius Dio ganz genau - und nicht nur er, sondern auch seine Leserschaft.
Sich einfach hinstellen und sagen "ich glaub das alles nicht", ohne die Quellen überhaupt gelesen zu haben (denn das hast du sehr offensichtlich nicht), ist keine kritische, sondern eine bornierte Haltung.
Wir habe dir auch schon x-Mal erklärt, dass die Märsche solch großer (und noch größerer) Heerzüge früher nichts ungewöhnliches war!1. Irrwitz ...
ist eine 21.000 Legionäre plus Tross, und eine grosse Anzahl Zivilisten plus Tross umfassende, in Marschkolonne auf engem Weg marschierende römische Kolonne.
2. Irrwitz ...
ist das in Gesamtheit erfolgende "Abbiegen" dieser "dysfunktionalen endlos langen römischen Schnecke" Richtung "Aufstand".
Du meinst also das Starkregen und Stürme in Germanien kaum vor kamen?3. Irrwitz ...
das furchtbare Wetter.
Dramaturgie für die Nachwelt.
Schön flappsig und amüsant, aber nicht sehr gehaltvoll!Tag 1 ist auch der Endtag.
Zielscheibe ist die "Kolonne".
Besser geht's nicht.
Romano-Germanen die "Germanen" geblieben sind (Stichwort Arminius), beginnen das Werk, die freien Germanen stossen hinzu.
Der erste Tag reicht - Ende!
Alles andere ist Flucht in die Wälder.
Oder der/ein erfolgreicher Durchbruch auf gegebenen Weg.
Für die 19. (glauben wir der Metallurgie) endete das Gelände und ihre römischen Leben in der Region Bramsche.
Dumm gelaufen, Varus!
Ja, warum nicht über mehrere Tage? Verstehe dein Problem nicht?Varus und 21.600 Berufssoldaten.
Tag 1...Tag 2...Tag 3...Tag 4 (?); Tag 5 und folgende - diese hätten dem dümmsten Römer in der Heimat im Nachhinein nicht vermittelt werden können!
Was haben die 21.600 römischen Berufssoldaten gemacht?
Sich 4 Tage lang zu Hack verarbeiten lassen?
Warum?
Es wurde schon mehrfach geschrieben, dass du es - in drei Threads!!! - nicht zur Kenntnis nimmst, dafür kann niemand etwas:Was haben die 21.600 römischen Berufssoldaten gemacht?
Sich 4 Tage lang zu Hack verarbeiten lassen?
Warum?
Erkläre es mir bitte, praktisch nachvollziehbar.
Achtung, Praktikabilität prüfen!
Praktikabilität herstellen.
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