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Habe gerade keine Zeit, das in Ruhe zu lesen, aber zu diesem Satz eine methodische Anmerkung: Das ist kein Argument. Es gibt bei Porträts des Altertums, auch in Ägypten, erst einmal keine Bildnisähnlichkeit. Idealisierungen und idealtypische Darstellungen sind zwar im pharaonischen Ägypten über die meiste Zeit nicht so extrem wie beispielsweise in der griechischen Klassik oder der frühen Kaiserzeit und es gibt immer wieder besondere Merkmale bei Porträts, die man vorschnell als "das ist so einzigartig/abseits vom Ideal, so muss der wirklich ausgesehen haben" lesen könnte, aber Porträttypen und -stile sind eine eigene Sache und ein Porträt kann u. U. ganz anders aussehen als der tatsächliche Mensch. Allein schon, weil Porträts genutzt werden können, um nicht sichtbare (Charakter-)Eigenschaften sichtbar darzustellen.Wenn also Echnaton selbst von den Hethitern abstammt, er sieht ja auch ganz anders aus als die Ägypter:
man vergleiche mit anderen Pharaonen
Ich kann an der Gesichtsform nichts hethitisches erkennen.Wenn also Echnaton selbst von den Hethitern abstammt, er sieht ja auch ganz anders aus als die Ägypter:
Allerdings ist daraus ja nichts geworden, und der Sohn des Großkönigs Šuppiluliuma I., den dieser schließlich schickte, ist gestorben, bevor es zur Hochzeit kommen konnte; die Hethiter vermuteten seine Ermordung.Aus der Regierungszeit Echnatons oder Tutanchamuns ist aus den Archiven der Hethiter ein Brief einer ägyptischen Königin überliefert. In diesem Brief bittet sie den König der Hethiter um einen seiner Söhne als neuen Pharao, da Ihr Gatte tot sei und sie keinen Sohn habe.
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