Der erfolgreichste Kommandeur des Siebenjährigen Krieges

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von Scorpio, 13. September 2007.

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der erfolgreichste Kommandeur des Siebenjährigen Krieges

  1. Friedrich II

    13 Stimme(n)
    36,1%
  2. Prinz Ferdinand von Braunschweig- Wolfenbüttel

    4 Stimme(n)
    11,1%
  3. Kurt Christoph von Schwerin

    1 Stimme(n)
    2,8%
  4. v. Seydlitz

    3 Stimme(n)
    8,3%
  5. Gideon Ernst von Laudon

    2 Stimme(n)
    5,6%
  6. Leopold Graf Daun

    2 Stimme(n)
    5,6%
  7. Victor Francois Duc de Broglie

    1 Stimme(n)
    2,8%
  8. Louis de Montcalm

    1 Stimme(n)
    2,8%
  9. James Wolfe

    1 Stimme(n)
    2,8%
  10. Prinz Heinrich von Preussen

    8 Stimme(n)
    22,2%
  1. Repo

    Repo Neues Mitglied

    Ist eigentlich wahr, das Abend,ahl vor Leuthen kennt man, man glaubt die Brücke zu kenne, unter der sich FdG nach Kunersdorf versteckt hat,

    aber vom Westen beschränken sich die Kenntnisse auf Rossbach, und das wars dann...
     
  2. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Na und Rossbach würde ich eher im Osten verorten. Aber im Vergleich zu den Schlachten Friedrich II. in Sachsen, Böhmen und Schlesien ist es freilich recht weit im "Westen". Jedenfalls ist es das einzige größere Treffen, in welchem Friedrich II. persönlich den Franzosen gegenüber stand, wenn ich nicht irre. Offen gesagt bin ich auch erst durch das englische Wikipedia und die Veranstaltung in Minden so richtig auf das Thema gekommen.

    Im Polnischen Erbfolgekrieg diente zwar Friedrich als preußischer Kronprinz, aber Prinz Eugen ging ja den Wünschen von oben und dem Drängen auf eine Generalschlacht nicht nach. Das bedeutete, dass er auch auf das Bitten der Verteidiger von Philippsburg hin nicht aushalf und den Marschall von Berwick (1670-1734) angriff, der bei der Belagerung getötet wurde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2008
  3. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Minden 1759 war wirklich ein eindrucksvoller Sieg der Alliierten, wobei die noch nicht einmal auf starke Kavallerieverbände zurückgreifen konnten, um die Franzosen zu verfolgen, da sich Lord Sackville, der Kommandeur der britischen Kavallerie, schlichtweg weigerte, in Stellung zu gehen. Was die Entscheidung brachte, war ein Angriff der Infanterie auf die französische Kavallerie, die durch die Feuerkraft buchstäblich zusammengeschossen wurde.

    Mir ist in der Militärgeschichte der Neuzeit kein anderes Beispiel bekannt, dass Infanterieverbände Kavallerie attackierten.
     
  4. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Tja, wirklich bewähren musste er sich nicht, aber wie sieht es mit John Ligonier (1680-1770) aus? Ihm oblag die eventuelle Abwehr einer französischen Invasion 1759 in England. Er war zwar bereits 79, aber das hat bei ihm scheinbar nicht viel zu sagen. 67-jährig ritt er noch eine entscheidende Attacke bei Lauffeld für die er von Freund und Feind hohe Achtung erwarb.
     

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