Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, wohin das führen soll? Die sprachwissenschaftliche Zuordnung der Dialekte wurde ja nicht in Zweifel gezogen, sondern von verschiedenen schweizerischen Nutzern ausdrücklich bestätigt? Sie wiesen nur darauf hin, dass es sich nicht um eine bei den Menschen gebräuchliche Bezeichnung für die eigene Sprache handelt, sondern vor Ort andere (manchmal sogar ganz lokale) Begriffe üblich sind.
Begriffe wie "westgermanisch" oder "alemannisch" sind im sprachwissenschaftlichen Diskurs geläufig; dennoch handelt es sich um übergeordnete, künstlich geschaffene Bezeichnungen, die meist im 19. Jh. erstmals verwendet wurden. Es kann eigentlich nicht verwundern, dass Menschen ihre eigene Sprache nicht auf diese Weise benennen.