Biturigos
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Eigene Korrektur: da ist bei mir etwas durcheinander geraten.Guten Morgen. Mich überzeugt die Erklärung der Konkurrenz anderer Mühlenproduktionen noch nicht. Auch gegen Osten konkurrierte der Mayener Phono-Tephrit mit Vogelsberger Olynth und anderen lokaleren Steinbruchprodukten.
In Thüringen und Bayern wurden Bruchstücke von olynthischen Mühlen gefunden (hat nix mit dem Nasenspray zu tun) - ein früher Typus von Getreidemühlen, der - auf eine frühe Verbindung nach Griechenland? schließen lässt - passt ein wenig zum Strang keltische Söldner in Alexanders Heer? - St. Wefers, Neue Mühlen aus dem Osten: „Olynthische Mühlen“ auch in Thüringen und Bayern.
Konkurrierendes Mühlenmaterial aus dem Vogelsberg ist jedoch Olivinbasalt (und Tholeiit), außerdem Rhyolit von Groß-Umstadt (Südhessen).
Zu konkurrierenden gallischen Produkten (und deren Verwendung durch römisches Militär schon im Gallischen Krieg) Funde aus Hermeskeil
DIE PROVENIENZ DER MÜHLSTEINFRAGMENTE AUS DEM SPÄTREPUBLIKANISCHEN MILITÄRLAGER VON HERMESKEIL (LKR. TRIER-SAARBURG) – EINE BRÜCKE ZUR HISTORISCHEN ÜBERLIEFERUNG. In: Archäometrie und Denkmalpflege 2015, Jahrestagung Mainz, 25.-28. März 2015. Metalla
Das spätrepublikanische Militärlager von Hermeskeil (Lkr. Trier-Saarburg) ist europaweit eines der wenigen bekannten Denkmäler aus der Zeit des Gallischen Krieges. Über Schlüsselfundstellen wie Alesia, Gergovia oder Uxellodunum hinaus (vgl. Reddé u.
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Karte aus: Fritz Mangartz, Römischer Basaltlava-Abbau zwischen Eifel und Rhein, Monographien des RGZM Nr.75
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