Die Pest von 1348

Dieses Thema im Forum "Sonstiges im Mittelalter" wurde erstellt von Sissi, 25. März 2004.

  1. Terra_di_nadie

    Terra_di_nadie Neues Mitglied

    Also bei uns wurde es als Zerfallsprozess beschrieben. Ich denke beides ist richtig, Ablöseprozess da Mittelalter von Renaissance und Neuzeit abgelöst wird, Zerfallsprozess weil eben der zerfall der alten Strukturen beginnt...
     
  2. Livia

    Livia Mitglied

    Der Zusammenhang zwischen Pest, Geißlerzügen, religiösem Fanatismus und spätmittelalterlicher Krise ist ziehmlich gut aufgearbeitet in dem Buch von Frantisek Graus: Pest, Geissler, Judenmorde. Das 14. Jahrhundert als Krisenzeit. Göttingen 1987. :fs:
     
  3. fingalo

    fingalo Aktives Mitglied

    Scho recht.
    Nur, wenn ich bereits mit den Begriffen "Krise" (was immer das sein mag) und "Zerfall" herangehe, dann besteht die Gefahr einer Blickverengung bereits bei der Aufbereitung des Materials.
    Ehrlich gesagt, nach der Lektüre dieses Threads hat sich mir der heuristische Wert dieser Kategorien nicht erschlossen.

    Fingalo
     
  4. parago

    parago Neues Mitglied

    Ich muss dieses Thema jetzt einfach mal wieder ausgraben, habe naemlich gestern abend durch Zufall eine einstuendige Dokumentation zum Thema 'Die Anfaenge der Pest in Norditalien' gesehen. Der Fokus lag auf den betroffenen Staedten und was aus ihnen wurde, sowohl im Zuge der um sich greifenden Seuche als auch im Nachhinein.


    Erwaehnt wurde im Zusammenhang mit Florenz natuerlich Boccachio's Decamerone, den ich hier gerne einfach mal zitieren moechte, macht dieser Text uns doch mehr als jeder andere klar, wie es gewesen sein muss, damals, als bluehende Staedte in rasender Geschwindigkeit zerfielen, und mit ihnen Moral, Hoffnung und Lebensfreude:

    ...

    Die Auswirkung dieser Seuche war verheerend, da sie schon durch den Umgang mit einem Kranken auf die Gesunden übersprang wie das Feuer auf trockene oder fettige Dinge, die ihm zu nahe gebracht werden. Noch schlimmer war, daß sie sich nicht allein durch Gespräche oder Umgang mit Kranken auf Gesunde übertrug oder die Ursache eines gemeinsamen Todes wurde, sondern daß schon durch die bloße Berührung von Kleidungsstücken und Gebrauchsgegenständen, die ein Kranker benutzt oder angerührt hatte, diese entsetzliche Seuche den Berührenden zu ergreifen schien.

    ...

    Die Ansteckungskraft dieser Seuche war von so bösartiger Wirkung, daß nicht nur ein Mensch den anderen ansteckte, sondern daß die Krankheit sich auch — was noch viel unfaßbarer war, doch oft beobachtet wurde — auf andere Lebewesen als auf menschliche, die mit den Sachen eines Pestkranken oder eines an der Seuche Verstorbenen in Berührung kamen, übertrug und diese in kürzester Frist dahinraffte.

    ...

    Fast alle faßten schließlich den grausamen Entschluß, die Kranken und alles, was zu ihnen gehörte, zu verlassen und zu fliehen, um auf solche Weise die eigene Gesundheit zu bewahren.

    Einige Menschen waren der Meinung, daß ein mäßiges Leben und die Vermeidung jeglichen Überflusses viel dazu beitragen könne, dieser Krankheit zu widerstehen. Sie lebten daher in kleinen Gesellschaften, getrennt von allen übrigen Menschen, und versammelten sich in abgeschlossenen Häusern, in denen es keine Kranken gab. Hier erfreuten sie sich in mäßigem Genuß an den bekömmlichsten Speisen und den köstlichsten Weinen und vermieden alle Ausschweifungen. Sie ließen sich von niemand sprechen und nahmen von draußen, von Tod und Krankheit, keinerlei Nachrichten entgegen, sondern unterhielten sich mit Musik und ähnlichen Zerstreuungen, die ihnen zu Gebote standen.

    Andere waren entgegengesetzter Meinung und versicherten, die beste Medizin gegen dieses Unheil sei: recht viel zu trinken, das Leben zu genießen, mit Gesang umherzuwandern, sich angenehm zu unterhalten, jedes Begehren zu befriedigen, so gut man es vermöchte, und über alles, was geschähe, zu lachen und sich lustig zu machen, Und was sie für richtig befanden, befolgten sie auch nach Kräften. Sie zogen Tag und Nacht von einer Schenke in die andere und tranken ohne Maß und Ziel. Am tollsten jedoch trieben sie es in fremden Häusern, sobald sie hörten, daß dort noch vorhanden war, was ihnen gefiel und Vergnügen versprach. Und dies war ihnen ein leichtes, da fast alle Menschen — als wäre ihnen der Tod gewiß — sich selbst und ihr Hab und Gut aufgegeben hatten, so daß die meisten Häuser nun als Allgemeinbesitz galten und jeder Fremde, der zufällig hereinkam, sie benutzte, wie der Eigentümer selbst es getan hätte. Doch bei all diesem unwürdigen Treiben mied ein jeder die Kranken, soweit es in seiner Macht lag.

    Während dieser Zeit des Elends und der Trauer war die ehrwürdige Macht der göttlichen und menschlichen Gesetze in unserer Vaterstadt fast völlig gebrochen und aufgelöst, da ihre Hüter und Vollstrecker gleich den übrigen Menschen entweder tot oder krank oder von ihren Untergebenen im Stich gelassen waren, so daß keiner seinen Dienst mehr versehen konnte und es jedem freistand, zu tun und zu lassen, was ihm gefiel.

    Viele Menschen wiederum hielten zwischen den vorgenannten beiden einen Mittelweg inne. Sie zwangen sich nicht zu Enthaltsamkeit im Essen wie die einen, doch gaben sie sich auch nicht dem Trunk und sonstigen Ausschweifungen hin wie die anderen. Sie bedienten sich vielmehr aller Dinge hinlänglich nach ihrem Verlangen, doch sperrten sie sich nicht ein, sondern gingen frei umher. Sie trugen dabei Blumen in den Händen oder duftende Kräuter und Gewürze, die sie oft an die Nase führten, da es ihnen ratsam erschien, das Gehirn mit diesen Düften zu erfrischen, denn die Luft war angefüllt mit dem giftigen Atem der Verwesung, mit Krankenausdünstungen und Arzneigerüchen.

    Einige folgten einem noch grausameren Gefühl, welches vielleicht das richtige war: Sie behaupteten, daß es keine bessere und verläßlichere Medizin gegen die Pest gäbe als die Flucht vor ihr. Aus diesem Grunde verließen viele Männer und Frauen, nur auf die eigene Rettung bedacht, ihre Vaterstadt, ihre Häuser und Wohnungen, ihr Hab und Gut und ihre Familie und begaben sich auf einen fremden oder bestenfalls auf den eigenen Landsitz. Als ob der entflammte Zorn Gottes, der beabsichtigte, mit dieser Pest die sündige Menschheit heimzusuchen, ihnen nach jenen Orten ihrer Zuflucht nicht zu folgen vermöchte, sondern nur jene zu vernichten drohe, die innerhalb der Stadtmauern zurückblieben, ja, als habe er gewissermaßen beschlossen, daß dort in der Stadt niemand verschont werden und für jedermann die letzte Stunde schlagen solle.

    ...



    Weil nun die Kranken von Nachbarn, Verwandten und Freunden im Stich gelassen wurden und großer Mangel an Pflegern herrschte, bürgerte sich der bis zu dieser Zeit ganz unvorstellbare Brauch ein, daß keine noch so reizvolle, schöne und ehrbare Frau, die von der Krankheit befallen wurde, Bedenken dagegen trug, einen Mann, gleich, ob jung oder alt, in ihre Dienste zu nehmen, um, wenn die Not der Krankheit es mit sich brachte, ohne jede Scham alle Teile ihres Körpers vor ihm zu entblößen wie vor einer weiblichen Pflegerin. Für manche, die genas, mag dies die Veranlassung für weniger strenge Ehrbarkeit in späterer Zeit gewesen sein. Doch fanden auch viele dabei den Tod, die bei richtiger Pflege wohl mit dem Leben davongekommen wären. So stieg teils infolge des Mangels an richtiger Pflege, die keinem Kranken zuteil ward, und teils infolge der Bösartigkeit der Seuche die Zahl derer, die in der Stadt Tag und Nacht dahingerafft wurden, so ungeheuer, daß es grauenhaft war, davon zu hören, und unerträglich, es zu sehen. Die Überlebenden aber nahmen notgedrungen Sitten an, die früheren bürgerlichen Gewohnheiten völlig widersprachen. So war es bisher Brauch gewesen — wie es noch heute ist —, daß die weiblichen Verwandten und Nachbarinnen sich im Hause eines Toten versammelten, um ihn zusammen mit seiner Familie zu beweinen; die Nachbarn und Mitbürger dagegen pflegten sich vor dem Hause des Verstorbenen zusammenzufinden, wo auch, je nach dem Stande des Toten, die Geistlichkeit erschien. Die Bahre des Verstorbenen wurde dann von Männern seines Standes auf die Schultern gehoben und mit dem feierlichen Pomp von Kerzen und Gesängen nach der Kirche getragen, die er selbst vor seinem Ende auserwählt hatte, Als die Seuche an Gefährlichkeit zunahm, unterblieben alle diese Bräuche ganz oder teilweise, und andere Gepflogenheiten nahmen ihren Platz ein. Es starben nicht nur die meisten Menschen, ohne von vielen Frauen umgeben zu sein, sondern viele schieden sogar ohne einen einzigen Zeugen aus dem Leben, und nur den allerwenigsten wurden die mitleidigen Klagen und bittere Tränen ihrer Angehörigen zuteil. Statt dessen hörte man Gelächter, Gespött und allerlei gesellige Kurzweil, woran teilzunehmen auch die Frauen, die zum großen Teil jegliches weibliche Mitgefühl aus Gesundheitsgründen verleugneten, schnell gelernt hatten.

    Nur wenige Leichen wurden noch von zehn oder zwölf Nachbarsleuten zur Kirche begleitet, und ihre Bahren wurden nicht von angesehenen befreundeten Bürgern getragen, sondern gegen Entgelt von einer Art von Totengräbern, die aus den niedersten Schichten des Volkes hervorgegangen waren und sich ,,becchini", Pestknechte, nannten. Diese schleppten den Verstorbenen mit eiligen Schritten nicht etwa in die von ihm vor seinem Hinscheiden bestimmte Kirche, sondern in die erste beste. Hinterher liefen sechs bis acht Geistliche mit wenigen Kerzen — zuweilen auch gar keiner —, die mit Hilfe der sogenannten ,,becchini", ohne sich mit einer langen oder feierlichen Amtshandlung aufzuhalten, die Leiche in der ersten besten offenen Grube schnellstens verscharrten.

    Um die Armen und wohl auch um einen großen Teil des Mittelstandes war es noch viel schlimmer bestellt. Von Hoffnung und Not in ihren Häusern zurückgehalten' erkrankten diese inmitten ihrer Nachbarschaft täglich zu Tausenden und starben fast alle rettungslos, da ihnen weder Pflege noch irgendwelche Hilfe zuteil ward. Tag und Nacht verendeten Menschen auf offener Straße, und viele, die in ihren Häusern umkamen, taten, wenn nicht anders, erst mit dem Gestank ihrer verwesenden Körper ihren Nachbarn kund, daß sie tot waren. Von solchen und anderen, die überall dahingerafft wurden, war die Stadt mit Leichen übersät. Daher kam es häufig zu einer Art Selbsthilfe unter den Nachbarn, die, ebensosehr aus Angst, an der Verwesung der Toten Schaden zu nehmen, als aus Mitleid mit den Verblichenen, mit Hilfe irgendwelcher Träger — falls solche aufzufinden waren — die Körper der Verstorbenen aus den Häusern schleppten und sie vor den Türen niederlegten, wo hauptsächlich in den Morgenstunden jeder, der vorbeigegangen wäre, die unzähligen Leichen hätte liegen sehen können. Hernach wurden Bahren bestellt, und wenn keine zu haben waren, legte man die Leichen einfach auf irgendwelche Bretter. Und nicht nur einmal trug man auf einer einzigen Bahre gleich zwei oder drei Tote zusammen fort. Unzählige Male sah man Bahren, auf denen Mann und Frau, zwei bis drei Brüder oder Vater und Sohn zusammen fortgeschafft wurden. Und oftmals geschah es, daß sich den Priestern, die mit dem Kreuz irgendeinen Toten zu Grabe trugen, noch drei oder vier von Trägern getragene Bahren anschlossen, so daß die Priester, die einen Toten zu begraben wähnten, deren sechs oder acht und manchmal noch mehr zu bestatten hatten. Diese Toten wurden weder mit Tränen noch mit Kerzen oder anständigem Geleit geehrt; nein, es war vielmehr so weit gekommen, daß man sich um sterbende Menschen nicht mehr bekümmerte als heutigentags um eine verreckte Ziege. Woraus klar ersichtlich wird, daß, während der alltägliche Ablauf der Dinge mit kleinen und seltenen Unglücksfällen den Weisen nicht zu belehren vermag, die Ereignisse mit Geduld hinzunehmen, ein Unheil solchen Ausmaßes selbst die einfältigen Gemüter dahin zu bringen weiß, alles teilnahmslos und gleichgültig zu ertragen.

    Bei der Unzahl der Leichen, die Tag für Tag, ja Stunde für Stunde zu allen Kirchen gebracht wurden, reichte der geweihte Boden nicht aus für die Begräbnisse, und da man nach altem Brauch möglichst jedem einen Platz zugestehen wollte, hob man, als alles belegt war' rings um die Kirchhöfe große Gruben aus, in die man die unverhofft angekommenen Leichen, wie Ware in den Schiffen, Schicht auf Schicht, nur mit wenig Sand bedeckt, zu Hunderten verstaute, bis schließlich die Gruben bis an den Rand gefüllt waren.

    Obwohl ich das Elend, das unsere Vaterstadt betroffen hatte, nicht in allen Einzelheiten wieder auffrischen will, muß ich doch erwähnen, daß die furchtbare Zeit, die sie durchzumachen hatte, auch das umliegende Land nicht weniger schrecklich heimsuchte, Wenn wir die Burgflecken beiseite lassen, in denen es im Kleinen ähnlich zuging wie in der Stadt, so starben in den verstreuten Dörfern und auf den Feldern die unglücklichen armen Landarbeiter und ihre Familien ohne jeglichen ärztlichen Beistand und ohne die Hilfe von Wärtern auf den Wegen und Feldern oder in ihren Häusern Tag und Nacht ohne Unterschied, nicht wie Menschen, sondern wie das Vieh. Deshalb verdarben denn auch ihre Sitten wie die der Städter, und sie kümmerten sich nicht mehr um ihre Pflicht und Schuldigkeit, sondern wollten im Gegenteil — als könne jeden Tag der erwartete Tod eintreffen — nichts mehr wissen von der kommenden Ernte, von ihrem Vieh und all ihrer vergangenen Mühsal. Sie versuchten vielmehr, alles zu verzehren, dessen sie habhaft werden konnten, soweit es möglich war. So geschah es, daß die Ochsen, Esel, Schafe, Ziegen, Schweine und Hühner, ja selbst die Hunde, die den Menschen am treuesten anhängen, aus den Häusern verjagt wurden und nach Gefallen durch die Felder strolchten, wo noch das vernachlässigte Getreide stand, das nicht geschnitten, geschweige denn geerntet war. Viele von diesen Tieren waren so vernünftig, daß sie, nachdem sie den ganzen Tag gut gefressen hatten, von selbst, ohne die Führung irgendeines Hirten, wohlgenährt wieder in ihre Ställe zurückkehrten.

    Um das Land wieder zu verlassen und noch einmal auf die Stadt zurückzukommen, muß ich noch berichten, daß die Härte des Himmels und die Grausamkeit der Menschen so groß waren, daß vom März bis zum darauffolgenden Juli, teils durch die Bösartigkeit der Pest, teils weil viele Kranke schlecht gepflegt und aus Furcht von den Gesunden in ihrer Not verlassen wurden, schätzungsweise über hunderttausend Menschen in den Mauern der Stadt Florenz ums Leben kamen' deren Einwohnerzahl vor dieser todbringenden Seuche wohl niemand so hoch eingeschätzt hätte.

    Ach, wie viele große Paläste, wie viele herrliche Häuser und vornehme Wohnungen, zuvor von zahlreicher Dienerschaft, Herren und Damen bewohnt, wurden jetzt bis auf den letzten Knecht geleert! Wie viele ehrwürdige Geschlechter, wieviel kostbares Gut, welche ungeheuren Reichtümer sah man ohne würdigen Erben bleiben! Wie viele tapfere Männer, wie viele schöne Frauen, wie viele blühende junge Menschen, die sogar Galenus, Hippokrat und Äskulap für kerngesund gehalten hätten, speisten am Morgen mit ihren Eltern, Freunden und Gefährten und tafelten schon am darauffolgenden Abend drüben in der anderen Welt bei ihren Ahnen!

    Doch es verdrießt mich, noch länger in diesem Elend zu verharren, und so will ich alles Vermeidliche weglassen und nur noch sagen, daß unsere Vaterstadt zu dieser Zeit von fast allen ihren Einwohnern verlassen war.

    Quelle: http://home.t-online.de/home/kutsche-bendorf/bdf-0077.htm
     
  5. Sissi

    Sissi Neues Mitglied

    Ich glaube, Boccachio's Werk ist eine solide Grundlage, wenn man sich mit der Pest beschäftigt. Die Anfönge, Flucht, Geißler, wie die Krankheit aussieht usw. Leider hat Boccacio (wie sollte er auch anders) nur aus der damaligen Sicht geschrieben. Wer sich einen besseren Überblick haben möchte, sollte Bergdolts "Der SChwarze Tod" - sehr gut geschrieben mit vielen guten Information, auch aus Italien, er berichtet auch über Florens und Siena (welches meiner Meinung nach dern größten SChaden genommen hat). Europa um 1400 ist auch ein gutes Buch, leider habe ich dazu jetzt keine Angaben, kann sie aber noch nachreichen...

    Liebe Grüße :)
     
  6. Rovere

    Rovere Premiummitglied

    HIV-Resistenz durch Pest?

    Eine neue Hypothese stellt einen Bezug zwischen der als "Pest" bezeichneten Epidemie der Jahre 1348/49, 1655/56 und 1720/1750 und heutigen Viren - denn 10% der Europäer haben eine durch Mutation verursachte HIV-Resistenz in ihren Genen.
    Zu dieser Hypothese erschien heute folgender Artikel in der "Die Presse":
    http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=h&ressort=ws&id=470269
     
  7. Rovere

    Rovere Premiummitglied

    Hypothese:
    HIV-Resistenz durch blutige Pest?

    VON JÜRGEN LANGENBACH (Die Presse) 15.03.2005

    Die heutigen Europäer profitieren von den Plagen ihrer Ahnen

    Der ganze Artikel aus "Die Presse" vom 15. März 05
     
  8. askan

    askan Neues Mitglied

    Sie ist in der Tat neuer als die Hypothese die Anfang der 90er zum selben Thema auf gestelt wurde.
     
  9. calento

    calento Neues Mitglied

    Nach der Pest wurden sofort Sündenböcke gesucht und auch gefunden. Die Juden!
     
  10. parago

    parago Neues Mitglied

    Und was will uns der Dichter damit sagen?:grübel:
     
  11. Sheik

    Sheik Neues Mitglied

    Wenn A, dann auch B?
    Also wenn die Pest uns wirklich HiV- Resistent macht und die Juden Schuld an der Pest sind, dann verdanken wir unsere HiV Resistenz den Juden des Mittelalters? ;)

    Glaube das würde sich hervorragend für eine neue Verschwörungstheorie eignen:eek:fftopic:
     

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