"Die Säulen der Erde" Historische Grundlagen korrekt?

Dieses Thema im Forum "Geschichtsmedien und Literatur" wurde erstellt von Corvus_Corax, 10. Mai 2006.

  1. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Aliena, hast du auch die "Säulen" gelesen?
    Sicher, sonst würdest du nicht diesen Namen haben.
     
  2. Aliena

    Aliena Neues Mitglied

    LOl, ja erwischt ich fand den Namen so schön und es ist eines meiner Lieblingsbücher, da hat es wie die Faust aufs Auge gepasst
     
  3. Reinecke

    Reinecke Aktives Mitglied

    Aye; ich hab das Buch damals (auf Anraten meines Vaters) mit einem Buch über historische Architektur zusammen gelesen und kann das nur empfehlen: Man versteht viel besser, was beschrieben wird, und tatsächlich hat sich der Autor ziemlich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt )soweit ich das mit Hilfe eines Fachbuches beurteilen kann...)
     
  4. Aliena

    Aliena Neues Mitglied

    mich hat der architekturteil noch am wenigsten interessiert
    das ist einfach nicht so das meine
     
  5. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Am Anfang hat mich auch eher die Hinrichtung und das geraubte Schwein interessiert.
    Aber als der Bogen zum Bau der Kathedrale gespannt wurde, war ich hin und weg. Mittelalterliche Baukunst, ich weiss auch nicht warum, ist heute, schwer nachzuvollziehen. Vielleicht, weil man denkt, das waren doch primitive Menschen? Ohne modernen Kran soetwas zu schaffen?
    Die Vergewaltigung Alienas habe ich ausgelassen (nicht gelesen). Ich bin zu weich für sowas.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober 2009
  6. Aliena

    Aliena Neues Mitglied

    gelesen habe ich es schon aber war froh, als es dann vorbei war
    da gibt es doch jetzt dieses "die kathedrale am meer" da gehts doch auch um bau
    habs noch nicht gelesen, hab einfach zu viele bücher und muss erst meine wälzer zur rumönischen revolution beenden, aber hab gehört, dass es gut sein soll
     
  7. Josephine

    Josephine Neues Mitglied

    Hallo Ihr,

    also heute war ich auch schon versucht, das Buch zu kaufen....


    Gruß :winke:
     
    1 Person gefällt das.
  8. Aliena

    Aliena Neues Mitglied

    is echt weiterzuempfehlen
    man lernt echt dazu (ich jedenfalls) und es ist toll geschrieben
     
  9. Reise in der Ge

    Reise in der Ge Neues Mitglied

    Reinecke, mich würde es interressieren was für ein Buch über historische Architektur du gelesen hast, würde mich auch interressieren.
    Und zum 2.Roman:
    Ich habe nicht gelesen, dass er sich da quasi entschuldigt für die schlechtere Qualität, daher war ich ernsthaft enttäuscht. Ich las nämlich den ersten Teil mal eben locker so, aber der zweite Teil war für mich selbst bis seite 205 langweilig und deutlich schlechter, es passierte einfach zu wenig, und vorallem gibt es dabei ja gut und gerne mal 5-6 wechsel von einzelnen geschichten, dabei war das ganze im ersten buch glaub ich zwischendurch max.4 und sonst mal 2 oder 3.
    Zudem hätte ich von der Fortsetzung eher ein "Fortsetzung" gewünscht und nicht diese zu weit auseinanderliegenden Bücher, sondern ein Buch welches an das erste anknüpft also z.B. einen Zeitsprung von 20-30 Jahren aber nicht gleich 200Jahre!
     
  10. Sir Francis

    Sir Francis Neues Mitglied

    Also vorneweg! Ich finde beide Teile brilliant!Wobei Säulen der Erde definitiv schwer zu toppen war! Aber als enttäuschend würde ich Tore der Welt trotzdem nicht abkanzeln!
    Habe sehr viel gegoogelt und war sehr angetan!
    Ken Follett hat einen sehr guten Job gemacht! Habe vor 2Wochen den TV 4Teiler auf DVD sehen können und danach gleich angefangen , "mir das Buch vorzunehmen",...
    und bin beim googeln hier auf die Seite gestossen! Liebe Grüße an Alle
     
  11. rena8

    rena8 Aktives Mitglied

    Hast du beide Teile schon durchgelesen?

    Die Säulen habe ich vor Jahren gelesen und sehr geschätzt. Die Tore wollte ich eigentlich nicht lesen wegen der Meinungen hier im Thread. Nun habe ich es geschenkt bekommen und bin noch ziemlich am Anfang. Es treibt mich nicht so zum weiterlesen. Den Schreibstil finde ich bisher gleichwertig, ob das Thema mich packt, kann ich noch nicht sagen.
     
  12. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Wir wissen aus zahllosen Beispielen, dass es für einen Romanautor unglaublich schwer ist, einem großen Erfogsroman einen adäquaten folgen zu lassen. Ein eklatantes Beispiel dafür ist Umberto Eco, der nach seinem Welterfolg "Der Name der Rose" nie wieder einen ähnlichen Hit platzieren konnte.

    Das gilt nicht ganz so krass auch für "Die Tore der Welt", den Folgeroman von "Die Säulen der Erde". Während der erste Roman ein faszinierendes Epos ist, das bruchlos unterschiedliche Handlungsfäden zusammenfügt, leidet "Die Tore der Welt" darunter, dass die Geschichte zuweilen etwas umständlich erzählt wird, einige Längen hat und nicht den gleichen Spannungsbogen besitzt. Wenn der Roman gegenüber Ken Folletts Vorgänger etwas abfällt, dann allerdings auf hohem Niveau, denn er ist handwerklich gut gemacht und bietet immer noch reichlich spannende Geschichten. :winke:
     
  13. hanswurst

    hanswurst Neues Mitglied

    tja ich habe eben einige beiträge gelesen, weil mir dieses Buch was ich mal las wieder in den Sinn kam und bin so auf diese seite gesoßen wo ich las das einige der Meinung sind das Kingsbridge nicht Existiert sondern nur in dem Roman vorkommt!

    Ist nicht ganz richtig den Follet hat eine Fiktive Stadt erfunden aber es gibt einen Ort mit dem Selben namen und es war sowohl Real als auch aus dem Roman ein wichtiger Marktort gewesen außerdem befindet sich eine große Kathedrale dort :)

    hier mal einen auszug aus Wiki :)

    Kingsbridge (5.800 Einwohner) ist eine Stadt im South Hams-Distrikt in Devon (England) und liegt am nördlichen Ende der Kingsbridge Estuary.
    Die Ursprünge von Kingsbridge gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Die Stadt war über Jahrhunderte ein bedeutender Marktort. Heute liegt sie abseits der großen Verkehrsrouten; so ist sie beispielsweise nicht an das Eisenbahnnetz angeschlossen.
    In der historischen Altstadt sind insbesondere die St. Edmunds-Kathedrale sowie das örtliche Museum sehenswert.
    Das in den historischen Romanen Die Säulen der Erde und Die Tore der Welt von Ken Follett erwähnte Kingsbridge beschreibt eine andere, fiktive Stadt gleichen Namens.
    Die deutsche Partnerstadt von Kingsbridge ist die Gemeinde Weilerbach bei Kaiserslautern.


    Kingsbridge ? Wikipedia
     
  14. Afkpu

    Afkpu Aktives Mitglied

    Also hat der Ort aus dem Roman nicht existiert oder?

    Wenn ein Roman eine Person als Hauptfigur hat die Karl heißt, diese Person in diesem Kontext nicht existiert hat, kannst du dieses Argument nicht dadurch entkräften, dass es einen anderen Karl gab.

    Die Namensgleichheit dürfte hier also eher zufällig sein.
     
  15. rinoabutzile

    rinoabutzile Neues Mitglied

    Mit diesem Zitat widerlegst du deine eigenen Argumente.

    Afkpu hat mit seinem Beispiel vollkommen Recht.
     
  16. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Um mal den Autoren selbst zu Wort kommen zu lassen:

    http://www.ken-follett.com/pote/kingsbridge.html

    ÜS:
     
  17. Bruder Cadfael

    Bruder Cadfael Neues Mitglied

    Orte für die Handlung

    Ich nehme an, dass die historischen Orte für Ken Follets Romane um Shrewsbury anzusiedeln sind. Dort gab es eine sehr berühmte Abtei und es liegt am Fluss Severn, der auch durch Worcester fließt.
    Das passt auch recht gut zu den Kriegen von Mathilda und Stephen.
    Eine literarische Ideensammlung könnte von Ellis Peters stammen :scheinheilig:
     
  18. Teresa C.

    Teresa C. Aktives Mitglied

    Selbst wenn die Stadt Kingsbridge fiktiv ist, kann Follett ein Vorbild oder mehrere Vorbilder für sie gehabt haben. Letztlich hat eine fiktive Stadt als Schauplatz den Vorteil, dass Autor/in bei der Gestaltung von Handlung und Details mehr Freiheit hat.
     
  19. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    25 Jahre nachdem ich Die Säulen der Erde gelesen habe, lese ich jetzt gerade Die Tore der Welt. Ich habe schon häufig meinen Vorbehalt gegenüber dem Genre des Historischen Romans ausgedrückt. Aber Die Tore der Welt halte ich für ein gut geschriebenes Buch. Bei manchen Büchern ist ja geradezu offensichtlich, wie sich alles entwickeln wird, bei Ken Follet nicht. Das einzige, was ich als Leser komisch finde, ist, wenn der Baumeister, selber im 14. Jhdt. über den Kathedralturm "aus dem 13. Jhdt." sinniert. Manche Nebenfiguren bleiben freilich etwas blass. Aber das ist schon Kritik auf hohem Niveau.

    Wenn ich vom Erzählerischen zum Historischen komme, so habe ich bei den Toren der Welt auch nichts zu beanstanden. Das liegt wohl auch daran, dass ich von der englischen Geschichte dieser Zeit verhältnismäßig wenig Ahnung habe, aber mir sind auch keine groben Anachronismen aufgefallen, was eines meiner Hauptprobleme mit dem Genre des Historischen Romans ist, vor allem bei im MA spielenden Hist. Romanen.
     
    Carolus gefällt das.
  20. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Ich habe im Herbst letzten Jahres den dritten Teil der Kingsbridge-Trilogie, Das Fundament der Ewigkeit, gelesen. Den ersten Band habe ich irgendwann in den späten 90er Jahren gelesen, den zweiten vor über 10 Jahren. Der dritte Band spielt vor dem Hintergrund der Reformationsbestrebungen in Frankreich und England. Einzelne Handlungsstränge führen nach Burgund (also das heutige Belgien) und nach Spanien. Ich fand ihn überaus spannend geschrieben. Zwischendurch habe ich das ein oder andere auch noch in der Wiki nachgeschlagen und vertieft.
     

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