Friedrich ll. (der Große) - Reformabsolutismus

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von emma9707, 19. November 2011.

  1. emma9707

    emma9707 Neues Mitglied

    könnt ihr mir die fragen bitte beantworten?

    1) warum bevorzugen Historiker heute den Begriff 'Reformabsolutismus' ?

    2)Welches Verhältnis hatte Friedrich zur Aufklärung?
     
  2. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Hausaufgaben? Und der Kartoffelanbau auch?
    Warum nimmst Du nicht Dein Schulbuch zur Hand anstatt es unters Kopfkissen zu legen?

    Apvar
     
  3. emma9707

    emma9707 Neues Mitglied

    wir sollten im internet gucken:( im buch steht es nich..
     
  4. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Dan guck doch mal bei Tante Wiki nach.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._(Preußen)
    Dort findest Du sehr vieles über den alten Fritz. Die blauen geschriebenen Worte sind Schaltflächen zu weiteren Artikeln, z.B. Kartoffelbefehl ist ein weiterer Artikel, der verlinkt ist.

    Apvar
     
  5. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied


    Ad 2)) Er war auf der Höhe der französischen Aufklärung und korrespondierte mit ihren bedeutendsten Vertretern. Vertreter der deutschen Aufklärung und Literatur waren ihm allerdings kaum dem Namen nach bekannt wie der bedeutendste deutsche Philosoph Kant, übrigens einer seiner Untertanen. Moses Mendelsohn blieb die Aufnahme in die Akademie der Wissenschaften versagt. Lessings Minna von Barnhelm wurde in Berlin ganz schnell wieder abgesetzt, es war zu preußenkritisch. Goethes Götz von Berlichingen fand er scheußlich.

    Imanuel Kant definierte Aufklärung so: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen sich seines Verstandes ohne Leitung eines Anderen zu bedienen.
    Sapere aude, wage es, deinen eigenen Verstand zu gebrauchen, war das Motto der Aufklärung, und wenn du ein bisschen nachdenkst, wirst du drauf kommen, dass dir niemand die Hausaufgaben macht und dir letztlich auch keinen Gefallen damit tut.

    Wenn du deine eigenen Überlegungen mitteilst, können wir dir mit Ergänzungen, Anregungen usw. viel mehr helfen und werden das auch gerne tun.
     
  6. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Bei der Lektüre der "Minna von Barnhelm" war mir aufgefallen, dass darin eigentlich der König Friedrich II. schon recht gut als gerechter Herrscher wegkam. Andererseits könnte man freilich betonen, dass der Major Tellheim am Ende des Stückes den Dienst quittiert, weil er nicht einsieht zu dienen, wenn die Gefahr abgewendet ist.* Er ist kein Hasadeur und liebt den Krieg nicht, was auch anhand des Disputes mit dem Wachtmeister Paul Werner deutlich wird. Ob der Krieg Preußens im Falle des Siebenjährigen Krieges ein gerechter war, steht allerdings außerhalb der Diskussion und wird nicht angeschnitten.

    * 5. Akt 9. Auftritt
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. November 2011

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