Hitlers persönlichen Kontakten zu Juden

... eine Medaille an seiner Uniformjacke trug, die ihm von einem jüdischen Offizier verliehen worden war,

Das Eiserne Kreuz wurde natürlich nicht von Offizieren verliehen, sondern vom jeweiligen preußischen König bzw. Deutschen Kaiser.

Hier zeigen Sie, dass Sie über unzureichende Kenntnisse zu diesem Thema verfügen…!

Dass das Eiserne Kreuz vom Kaiser und nicht von einem Offizier verliehen wurde, ist korrekt. Wer hier unzureichende Kenntnisse offenbart, ist klar ersichtlich.
@Stradivari sicher nicht aus der von @ViktorVW verabscheuten Wikipedia, wo sich das ganz anders liest:
Gutmann wurde 1937 von der Gestapo verhaftet, kam dann aber wieder frei. Hierbei könnte Hitlers damaliger Adjutant Fritz Wiedemann, der einst im selben Regiment wie Gutmann und Hitler gedient hatte, eine Rolle gespielt haben. Mit Gutmanns Auswanderung hatte er dagegen nichts zu tun. (Wiedemann ist später, nachdem er sich mit Hitler übermorgen hatte, selbst in die USA emigriert.)

EDIT: Literaturempfehlung: Thomas Weber, Hitlers erster Krieg. Der Gefreite Hitler im Weltkrieg - Mythos und Wahrheit, Berlin 2011
 
Zuletzt bearbeitet:
ViktorVW

Du scheinst es mit der Netiquette nach wie vor nicht besonders genau zu nehmen. Deine wiederholten persönlichen Beleidigungen und abwertenden Äusserungen sind hier nicht akzeptabel. Wenn du auf kritische Fragen nicht sachlich und argumentativ eingehen kannst, sondern stattdessen mit persönlichen Angriffen reagierst, bist du in einem Geschichtsforum am falschen Ort.

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Gutmann wurde 1937 von der Gestapo verhaftet, kam dann aber wieder frei. Hierbei könnte Hitlers damaliger Adjutant Fritz Wiedemann, der einst im selben Regiment wie Gutmann und Hitler gedient hatte, eine Rolle gespielt haben. Mit Gutmanns Auswanderung hatte er dagegen nichts zu tun. (Wiedemann ist später, nachdem er sich mit Hitler übermorgen hatte, selbst in die USA emigriert.)

EDIT: Literaturempfehlung: Thomas Weber, Hitlers erster Krieg. Der Gefreite Hitler im Weltkrieg - Mythos und Wahrheit, Berlin 2011
Das ist durchaus denkbar, Weber nennt Wiedemann ja auch im Zusammenhang mit einem partiellen Schutz für einen anderen Regimentskameraden. Allerdings ist Wiedemann meines Wissens nicht emigriert, sondern diente dem Regime weiter als Generalkonsul in den USA und später in China. Er hatte also sicher auch ein gewisses Interesse, nach dem Krieg als jemand zu gelten, der zwar von Hitler herausgehobene, finanziell lukrative Ämter annahm, aber dennoch versuchte, einigen Verfolgten zu helfen.
 
Was mir aber auffällt: Wir reden hier über einen schon damals sehr berühmten Komponisten, den Hitler schätzte und dem zu Lebzeiten manchmal ein unehelicher Vater angedichtet wurde, welcher wiederum von einigen Zeitgenossen (fälschlich) als Jude bezeichet wurde. Wir reden von möglichen Freunden oder Bekanntschaften des jungen Männerheimbewohners und Herumtreibers. Wir reden von Regimentskameraden Hitlers und einer kurzzeitigen Arbeitsstelle seiner Halbschwester. Wir reden sogar von einem Chauffeur, der selbst nach den bösartig-abstrusen Rassegesetzen des Regimes als "Arier" galt.

Wenn man all diese Menschen einbezieht, kommt man natürlich auf sehr viele "jüdische Kontakte" Hitlers, nur dass es sich eben entweder gar nicht um Juden handelte oder es keine persönlichen Beziehungen gab. Es wirkt schon ein wenig, als habe der Autor alles hinzugerechnet, was auch nur im Entferntesten die These stützen könnte, Hitler habe in seinem Leben besonders viel mit Menschen jüdischen Glaubens zu tun gehabt (was eindeutig nicht zutrifft). Man mag daraus allenfalls den Schluss ziehen, dass eine unsinnig weite Definition einer Personengruppe nicht als Grundlage für echte Forschungen dienen kann oder vielleicht noch die wenig überraschende Erkenntnis gewinnen, dass die "rassischen" Kategorien des Regimes keinen Sinn ergaben und zum Teil völlig willkürlich verwendet wurden.
 
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