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Ist das noch mehr als bloße Blödelei?In Fatima hat Maria doch gesagt, man solle beten, damit Russland sich bekehre.
Nun hat Russland sich bekehrt.
Ist Putin denn nun besser als Gorbatschow?
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Ist das noch mehr als bloße Blödelei?In Fatima hat Maria doch gesagt, man solle beten, damit Russland sich bekehre.
Nun hat Russland sich bekehrt.
Ist Putin denn nun besser als Gorbatschow?
Bleib cool! Ich erinnere an Johannes Maria Höcht [1], der einen engen Zusammenhang zwischen Fatima und Russland hergestellt hat, und er war wahrlich nicht der Einzige.Ist das noch mehr als bloße Blödelei?
Ja. Meine erste Annahme, dass Papst Pius VI. und sein Umfeld zu beschäftigt waren mit der Wahrung des Vorhandenen und kein Interesse hatten, mit neuen Wundern und Heiligen das aufgeklärte Europa zu brüskieren, muss ich revidieren. Zum Wunder der augenrollenden Madonnabilder 1796 in Rom gab es eine umfangreiche Untersuchung und schließlich die Anerkennung 1797. Das "Decretum Approbationis" vom 28.2.1797, vom Generalvikar von Rom unterschrieben, lässt sich auch leicht finden, so wie die vom Papst erteilte Concessio für ein Stundengebet zum Gedenken an dieses Wunder.Unstrittig ist: Pius VI. wollte die traditionellen Werte – wozu sicher auch die Marienverehrung gehörte – gegen den »Ungeist der Gegenwart« verteidigen.
Klingt das so? Ich kann das nicht nachvollziehen.Das klingt, als habe es gute Gründe gegeben, harmlose wehrlose Pilger mit Bajonetten anzugreifen, und 8jährige Kinder in eine Art Gefängnis zu sperren.
Der Anstand hätte es geboten, solch eine Verteidigung des Bayonett.angriffs erst gar nicht zu schreiben.
Ich werde das später noch zitieren.
Ich werde das später noch zitieren.
Du wolltest doch einen Beitrag zitieren, in dem ein Bajonettangriff auf Pilger gutgeheißen wird.
den nachfragen schließe ich mich an. Ich bin sensationslüstern genug, um sehr gerne den ominösen Beitrag, der Bajonettangriffe auf Pilger gutheißt, lesen zu wollen!! (leider befürchte ich, dass ein solcher unauffindbar ist - eher scheint mir, dass @Linde irgendwas in den falschen Hals bekommen oder missverstanden hat)Und warum nicht sofort?
Vielen Dank! Daraus geht also nicht hervor ob es selbst damals gutgeheissen wurde, nur dass eine Aktion befohlen wurde, aber im Rahmen der Untersuchung festgestellt wurde, dass verschiedene Militaerangehoerige den Befehl verschieden interpretiert haben. Man kann also aus diesen Quellen von menschlichem Versagen, mit erschreckenden tragischen Folgen ausgehen?Am 16.1.1878 gab es im preußischen Landtag eine Debatte zu dem Vorfall. Staatsminister Friedenthal bestätigte dabei, dass es Verletzungen durch Bajonette und einen Armbruch gegeben hatte.
Berathung des Antrages der Abgeordneten Bachem und Genossen betreffend die Polizeimaßregeln gegen die Gemeinde Marpingen in
Stenographische Berichte. Haus der Abgeordneten, 46. Sitzung 16.1.1878
Es geht aus der Debatte hervor, dass die Soldaten die Trommelsignale unterschiedlich interpretierten. Ein Sergeant gab in einer Zeugenaussage an, er hätte das Signal zum "Schwärmen" gehört.
Abgeordneter Bachem:
Staatsminister Friedenthal:
In erster Linie ist natürlich an Pius IX. zu denken, sicher auch an Pius XII.kurze Zwischenfrage: gab es ausser Papst Johannes Paul II. einen Papst, der sich intensiver mit Marienerscheinungen beschäftigt hat?
Das ist schon wieder so eine Aussage, die das ganze (a) die Marienerscheinung an sich und b) die Russlandaussagen) als Faktum darstellt.In Fatima hat Maria doch gesagt, man solle beten, damit Russland sich bekehre.
Unser beider Beiträge haben sich überlappt. In dem erwähnten Buch von Hesemann/Meisner/Koch spielt Lucia die Hauptrolle. Ich wollte meinen Beitrag nur nicht noch weiter aufblähen, obwohl die von Lucia erstrebte »Weltweihe« von 1942 (durch Pius XII.) auch sehr interessant ist.Wir können hier nicht diskutieren, was die Jungfrau María zu Sor Lúcia gesagt hat, dann bewegen wir uns außerhalb des Rahmens des Historikers! Wir können darüber diskutieren, was Sor Lúcia überliefert hat, was die Jungfrau Maria zu ihr gesagt habe und dies in den historischen Kontext einordnen.
Meines Erachtens war das Militär mit der Situation überfordert.Vielen Dank! Daraus geht also nicht hervor ob es selbst damals gutgeheissen wurde, nur dass eine Aktion befohlen wurde, aber im Rahmen der Untersuchung festgestellt wurde, dass verschiedene Militaerangehoerige den Befehl verschieden interpretiert haben. Man kann also aus diesen Quellen von menschlichem Versagen, mit erschreckenden tragischen Folgen ausgehen?
Hesemann mag studierter Historiker sein, in seinen Publikationen changiert er zwischen UFOlogie und Katholizismus. Dass das zitierte Buch im völkischen und verschwörungsaffinen Kopp-Verlag erschienen ist, spricht nicht gerade für es.Unser beider Beiträge haben sich überlappt. In dem erwähnten Buch von Hesemann/Meisner/Koch spielt Lucia die Hauptrolle. Ich wollte meinen Beitrag nur nicht noch weiter aufblähen, obwohl die von Lucia erstrebte »Weltweihe« von 1942 (durch Pius XII.) auch sehr interessant ist.
Das ist eine tagespolitische Frage, die hier - nichts fuer ungut- unpassend ist.In Fatima hat Maria doch gesagt, man solle beten, damit Russland sich bekehre.
Nun hat Russland sich bekehrt.
Ist Putin denn nun besser als Gorbatschow?
Nun ja, es geht nicht speziell um Putin, sondern um das post.kommunistische Russland allgemein. Das gibt’s schon länger als die Tagespolitik.Das ist eine tagespolitische Frage, die hier - nichts fuer ungut- unpassend ist.
Die Frage um das post-kommunistische Russland im Rahmen der Religion halte ich fuer ein durchaus interessantes geschichlichtes Thema, aber Putin ist Tagespolitik. Ich denke, dass es hier im Rahmen des Forums Grenzen gibt und es interessanter ist die Marienerscheinungen in der Zeit in der sie erschienen sind zu erforschen und in einen Kontext zu stellen.Nun ja, es geht nicht speziell um Putin, sondern um das post.kommunistische Russland allgemein. Das gibt’s schon länger als die Tagespolitik.
Putin sollte nur ein Beispiel sein, und die Frage eine versteckt.witzige Kritik an der Botschaft Marias. Ich dachte, in dieser Form seis erlaubt.Die Frage um das post-kommunistische Russland im Rahmen der Religion halte ich fuer ein durchaus interessantes geschichlichtes Thema, aber Putin ist Tagespolitik. Ich denke, dass es hier im Rahmen des Forums Grenzen gibt und es interessanter ist die Marienerscheinungen in der Zeit in der sie erschienen zu erforschen.
Vielleicht waere es sinnvoll einen Thread zum Thema zu eroeffnen?
Es wurde die Vermutung aufgestellt, dass der Mensch vielleicht eine Art Bedürfnis nach polytheistischen Glaubenspraktiken hätte, sei es von Natur aus, sei es, dass dieses im Zuge des Übergangs vom Poly- zum Monotheismus irgendwie überdauert hätte. In diesem Zusammenhang wies ich darauf hin, dass sich die frühe Kirche mitunter tatsächlich bemühte, den Polytheisten eine Brücke zum Monotheismus zu schlagen—zum Beispiel dadurch, dass man heidnischen Göttern gewidmete Feiertage, also Elemente der polytheistischen Religion, übernahm und bloß mit christlichem Anstrich umdeutete.
Wie Du richtig schreibst, geht es nur um zwei Dinge: Heidnische Tempel sollen in christliche Kirchen umgewandelt werden (wobei mir die Formulierung "Schritt für Schritt" nicht recht verständlich ist), und als Ersatz für Opferfeste, bei denen man Ochsen zu schlachten pflegte, soll am Tag der Kirchweih oder am Patrozinium ein Schlachtfest gefeiert werden. Weder sollen bestimmte Heilige als Ersatz für bestimmte Götter herhalten noch sollen heidnische Feiertage in christliche Feiertage umgemünzt werden.
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