Marienerscheinungen

Deshalb "falls es denn eine war". Sollte der "erste" Widerruf korrekt sein, hätten die Mädchen ab einem bestimmten Zeitpunkt zu lügen begonnen, eben weil der Druck von allen Seiten zu groß war, um einen Irrtum einzugestehen. Selbst dann wäre das aber angesichts der Situation durchaus verständlich, erst recht bei Kindern. So oder so, die Behandlung der Mädchen war aus heutiger Sicht natürlich ungerecht und selbst nach den damals üblichen härteren Erziehungsmethoden kaum angemessen.
 
Margaretha Kunz gestand als Novizin einer Schwesternschaft bei der Osterbeichte 1887, dass sie über ihr Erlebnis bei Marpingen gelogen habe. Am 26. Januar 1889 schrieb sie eigenhändig (das Schriftstück liegt im Bistumsarchiv Trier): „Ich bin eines der drei Kinder, die vor beinahe dreizehn Jahren in Marpingen das Gerücht ausstreuten, die Muttergottes gesehen zu haben, und muss leider das tief demütigende Geständnis machen, dass alles ohne Ausnahme eine einzige große Lüge war.“
 
Mir ist wenige Tage nach dem Tod von Freddy Mercury eben dieser selbst erschienen, er kam an mir vorbei, als ich auf dem Weg von der Schule nach Hause (bzw. zum Bahnhof) war. Er sah halt nur nicht aus wie etwa 1988, sondern wie 1978. Eine Botschaft an mich hatte er nicht, er eilte nur an mir vorrüber. Ich habe ihn nie wieder gesehen.
 
1999 berichteten 3 erwachsene Frauen wiederum von Marienerscheinungen in Marpingen. Marion Guthmann war die Hauptsprecherin.

Es kamen dann bis zu 40.000 Pilger aus aller Welt nach Marpingen.
 
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