Nur für Freaks: Das Alternativwissen-Quiz

Dieses Thema im Forum "Quiz" wurde erstellt von hyokkose, 2. August 2006.

  1. rena8

    rena8 Aktives Mitglied

    Du kannst damals aber nur über eine DDR eigene Weiterentwicklung mit sozialistischer Verzwergung der evangelischen Schwarz-bunten Kuh referiert haben. Die schwarz-weiße evangelische Kuh Eine Chance für die Alte Schwarzbunte Kuh gibt es schon viel länger in norddeutschen Landen und die ist zu gemütvoll für den Klassenkampf. Ähnlich gebaut ist dann die katholisch rot-bunte, das müßt ihr mir glauben, da ich als Kind so manchen Sonntag durch die Weiden spazieren gehen durfte. Die Grenze zwischen den Dörfern war an der Farbe der Kühe zu erkennen. Das gilt natürlich nur für den Norden. In Bayern und so haben die ganz andere Kühe.
    Die ehemals auf urprotestantischen Gebiet errichtete DDR hat folgerichtig die evangelische Kuh für den Sozialismus verzwergt und getunt, welche hätten sie auch sonst nehmen sollen in Luthers Heimat.
     
  2. Dackelhasser

    Dackelhasser Mitglied

  3. Wilfried

    Wilfried Aktives Mitglied

    Nun, sinnigerweise stand ja der DDR noch das harzer Rotvieh zur Verfügung.
    Aber da die DDR viele preußische Traditionen übernommen hat, bietet sich natürlich schwarz-weiß als Farbe an
     
  4. Melchior

    Melchior Neues Mitglied

    @dackelhasser

    Das sog. "Protestschwein" habe ich pflichtschuldigst sofort dem BAfVS gemeldet.

    Antwort, leicht gekürzt:

    "Sehr geehrter Herr XXXXX,

    haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Das "Protestschwein" ist uns bekannt. Selbiges wurde in den 1980'er und 1990'er Jahren in der sog. "Freien Republik Wendland" gesichtet und von den beauftragten Exekutivbeamten erkennungsdienstlich bearbeitet, AZ der zuständigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft 3 JS 123/82.

    ...

    Ich darf Ihnen versichern, daß nach abgeschlossener Überprüfung des "Protestschweines" durch oben genannte Schwerpunktstaatsanwaltschaft keinerlei Gefahr gemäß § 129a ausgeht. Die IMK hat demzufolge die Einstellung der Beobachtung angeordnet. ...

    Die Beobachtung der
    Ausbreitung des genetischen Erbgutes des "Protestschweines" obliegt seitdem dem RKI. ...

    MfG


    Unterschrift"

    @Wilfried

    Das "Harzer Rotvieh" entzog sich der Züchtung mittels Flucht. Sonst wäre eventuell das "Schwarz-Weiß-Rote" Rindvieh der DDR entstanden.

    Vergl.:

    Lagebericht der ZIAG an den Gen. Minister.

    GVS Tagebuchnummer: 123/60

    Sehr geehrter Gen. Minister,

    ...

    informell wurde bekannt (Quellenschutz), die letzte Herde des "Harzer Rotvieh" entzog sich mittels Flucht, Abgabe an Ermittlungsorgan des Ministeriums, den Zugriff auf den sozialistischen "Genpool".

    Hinweis an den vortragenden Offizier. "Genpool" wird wie "Puuhl" gesprochen.

    Mit kommunistischen Gruß


    Unterschrift"

    Kontrasignatur, diensthabender Refrent, Einstufung wegen des Gefährdungspotentials "GeKadoS".

    Entscheidung des Ministers: "Ein "schwarz-weiß-rotes" Rindvieh der DDR ist konterrevolutionär.

    @rena8

    Jetzt wird es kompliziert. Vllt. könnte ein ausdrückliches Bekenntnis des inkriminierten Rindviehs zum Vaticanum I helfen. Was meinst Du?

    M.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juni 2011
  5. Dackelhasser

    Dackelhasser Mitglied

    Ein nicht ganz so witziges Kapitel sozialistischer Landwirtschaft findet sich hier.
    Da wurde schon mal Weizen zu Gerste.
     
  6. Kassia

    Kassia Neues Mitglied

    O.K. das deutsch-deutsche Problem scheint hier die Lösung zu sein. Ich will mich jetzt gar nich länger über schwarz-weiß-denken auslassen :pfeif:
    Obwohl das die Konfessions-These ja nicht ausschließen muß, denn irgendwie ist der Osten doch das Mutterland der Reformation, dementsprechend kleiden sich die Pfarrer noch heute, wohingegen es bei Katholens etwas bunter zugeht (wenn man alle Farben zusammenmixt, kommt schon braun bei raus).
    Damit klärt sich indirekt auch die Schokoladenfrage: Nicht warum es überhaupt gefelckte Schokolade gibt, sondern warum es sie nur in braun-weiß und nicht in schwarz-weiß gibt, ist etscheidend. :autsch:

    Melchior darf weitermachen!

    Gruß
    Kassia
     
  7. Melchior

    Melchior Neues Mitglied

    Nachdem das deutsch-deutsche Probleme bei der Klärung des Problemes beim "schwarz-weiß-roten" Rindvieh als Lösungsansatz dienen kann, ist das Konfessionsproblem bei der Schokolade offen und entzieht sich hartnäckig der historischen Forschung.

    Kassia hat die Problemstellung auf den Punkt gebracht und polemisierend, zugespitzt formuliert: "...Nicht warum es überhaupt gefelckte Schokolade gibt, sondern warum es sie nur in braun-weiß und nicht in schwarz-weiß gibt, ist etscheidend. ..."

    Die deutsche Schokoladenindustrie verzichtet offenbar bewußt auf eine "schwarz-weiß" Farbgebung ihrer Produkte, um die konfessionelle Spaltung Deutschlands nicht auch in ihren Produkten zu manifestieren.

    "Weiß" die liturgische Farbe der Gewänder des höchsten Vertreters der katholischen Kirche und "schwarz" das übliche liturgische Gewand der protestantischen Kirchen. Alleine schon Melanchton führte stolz die Farbe "schwarz" in seinem Namen.

    Gerade in den Zeiten des "Kulturkampfes" wollte die sich entwickelnde deutsche Schokoladenindustrie so konfessionelle Neutralität beweisen. Ein historischer Verdienst der leider selten gewürdigt wird. Die Politik zog nach. Mit Beschluß des Bundesrates vom 1. April 1882 wurde die Verbringung von schwarzen Kakaobohnen in das deutsche Zollgebiet untersagt. "Schwaze Kakaobohnen" wurden daraufhin ebenfalls aus dem Zolltarif von 1879 gestrichen.

    M.
     
  8. Kassia

    Kassia Neues Mitglied

    Im Zeitalter von Gleichberechtigung und Gleichschaltung - oder hieß das jetzt Gleichstellung? Gleichmachung? Gleichfälltsmirein.... würden sich dann auch bald die übrigen Religionsgemeinschaften zu Wort melden und es wäre mit schwarz-weiß nicht getan.
    Vermutlich erfüllen viele, viele bunte Samrties diesen Wunsch nach kulinarischer Gleichbehandlung. Ob da auch jeder in jeder Packung angemessen repräsentiert wird? :grübel:

    mit garstigen Grüßen
    Kassia:devil:
     
  9. Kassia

    Kassia Neues Mitglied

    Also auch auf die Gefahr hin, daß cih hier bald mit mir selbst spiele: Ich möchte das Quiz nicht einschlafen lassen. Darum mal eine neue Frage:

    Wir kennen Kaspar Hauser, der sprachlos vor sich hinvegetierte, mit Schrecken denken wir an die Experimente Friedrichs II. zur "Ursprache".
    Angesichts der verbalen Vereinsamung drängt sich die Frage auf:
    Wer brachte Mogli das Sprechen bei??

    Auf ein Neues!

    Kassia
     
  10. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Na wer schon ?! der Bär natürlich. Im Trickfilm konnte der jedenfalls prima sprechen ,sogar auf deutsch.;)
     
  11. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Kann Mogli überhaupt eine Menschensprache sprechen ?
    (@Galeotto : Auch auf die Gefahr hin, Dein Weltbild zu beschädigen, muss ich im Interesse der Wahrheitsfindung darauf hinweisen, dass der Film synchronisiert war.)

    In der Schlussszene sieht man Herrn Mogli mit einer jungen Inderin im Blickkontakt. Hier endet der Film und lässt uns im Ungewissen. Was passerte, als der Kontakt verbal weitergeführt werden sollte ? (Der Film war ab 6.) Oder hat gar das Animalische die Oberhand gewonnen und die beiden haben es bis heute nicht als notwendig erachtet, große Gefühle durch große Geschwätzigkeit zu ersetzen ? Oder sitzt die Lady heute mit den üblichen Wortbeiträgen beim Psychotherapeuten ("nieeee redet mein Mann mit mir") ? Oder hat er inzwischen das nötige Vokabular erlernt ("ja, Schatz").

    Wir wissen es nicht. Nur wie der Film endet, wissen wir : Ohne Worte und daher (?)/ trotzdem (?) mit Happy End.
     
  12. Fulcher

    Fulcher Aktives Mitglied

    Wobei man heute davon ausgeht, dass Kaspar Hauser nie diese lange Zeit in einem Kerker oder ähnlichen Behausungen verbracht hat. Ja dass er sich die Stichwunde, an der er später starb, sogar selbst zugefügt haben soll.
     
  13. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    "Als Mogli nach dem Kampf mit dem Rudel am Ratsfelsen die Höhle seiner Wolfseltern verliess, ging er hinunter zu den gepflügten Feldern, wo die Dörfler wohnten. .....

    Zuallererst musste er sich daran gewöhnen, ein Tuch um die Hüften zu tragen und das fiel ihm schwer; und dann hatte er all die sonderbaren Worte der Menschen nachzuahmen und dabei Mund und Zunge gar schrecklich zu verdrehen."

    Kipling, Das Dschungelbuch, Ausgabe Anaconda 2007 87ff

    Zu dem Zeitpunkt war er wohl in der Pubertät. Er traf seine wahrscheinlich leibliche Mutter Messua und wohnte bei ihr. Da er schon die Sprachen der Wölfe, Affen, Bären, Schlangen etc. sprach, hatte er mit Hindi keine grossen Schwierigkeiten, Wortschatz und Gesprächsthemen der Dörfler waren auch recht begrenzt.

    Englisch lernte er später von einem britischen Landvermesser, (aber das muss in einer anderen Ausgabe stehen). Er trat in den Forstdienst ein und hatte gegenüber europäischen Kollegen auch keine Anpassungs- oder Verständigungsschwierigkeiten, Englisch viel ihm ebenso leicht wie beispielsweise Schlangisch. Anscheinend ähnelt die europäische Kultur des 19. Jahrhunderts recht stark der des Wolfspacks. Die indische Dorfkultur erscheint dagegen schafig und dem Wolf in Mogli daher eher fremd. Alles in allem scheint die Erziehung in einem Wolfsrudel aus Kiplings Warte zu besseren Ergebnissen zu führen als die in der ländlichen Kastengesellschaft.
     
  14. Kassia

    Kassia Neues Mitglied

    Klaus, das mit dem Happy End hat nur solange angehalten, wie die Geldsäcke in Hollywood sich nicht an einer Fortsetzung versucht haben. Damit ist der Film von der Wortreichen Verschwiegenheit auf durchschnittlichen amerikanischen Mehrteiler-Kitsch eingedampft worden.

    Steffens Theorie gefällt mir am besten. Das erklärt auch gleich noch die heutigen Zustände. DAs Schwinden der Wölfe hinterläßt Spuren, die noch keiner richtig bemerkt hat....

    Dann mach bitte weiter

    Gruß
    Kassia
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2012
  15. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    hallo, Kassia, ich versuchs mal.

    Ounkt 1) der Regeln hab ich auf jeden Fall erfüllt: Wer mit der Quizfrage dran ist, stellt eine Frage, auf die er selber keine Antwort weiß und von der anzunehmen ist, daß sich die Schulwissenschaft noch nicht wirklich damit beschäftigt hat.

    Trotzdem eine brennende Frage, hoffentlich nicht zu zeitnah für das Geschichtsforum:


    Die "Münsingen-Verschwörung":

    In Münsingen wurde kurz nach Beginn des „Kriegs gg. den Terror“ 2004 der Bundeswehrstandort und der hervorragende Truppenübungsplatz geschlossen. Die Kasernen wurden abgerissen und im strukturschwachen Raum in kürzester Zeit an „Privatinvestoren“ verkauft“!!! Trotz leerer Kassen wurde die Albklinik aufgegeben und in der Nähe der neuen „Siedlung“ neu aufgebaut. Die „Siedlung“ wurde mit 7 Brücken (jedenfalls einer ganzen Menge!!) an das komplett leere Hinterland im Süden angebunden. Eines der ersten Häuser wurde von einem notorisch bekannten Rumänendeutschen (Stichwort Tabaluga-Haus“) gebaut. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Blautopf, dessen noch grösstenteils unerforschtes Höhlensystem im Schwarzen Meer endet (Rumänien!!), Stichwort „Schöne Lau“. Alle Zufall, oder könnte hier mehr dahinter stecken?
     
  16. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Offenbar versucht der Urheber dieser Aktion, die Hintergründe in einem Lied verschlüsselt der Öffentlichkeit mitzuteilen
    Wir finden hier einen Hinweis auf das Höhlensysten ("Manchmal geh ich meine Straße ohne Blick"), den Grund für den Bau der sieben Brücken ("Sieben dunkle Jahre überstehn"), auf den feuerspeienden Drachen ("Sieben Mal wirst du die Asche sein, aber einmal auch der helle Schein") und auf die Klinik ("Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich weiß").

    Aber wie hängt das alles zusammen ?

    Offenbar stehen im Hintergrund tatsächlich Terroristen, und ihr Plan ist klar : "Manchmal greift man nach der ganzen Welt". Das Motiv wir etwas schwammig formuliert ("Manchmal haßt man das, was man doch liebt").

    Es geht offenbar um eine Person mit einer zerrütteten Kindheit ("Manchmal wünsch ich mir mein Schaukelpferd zurück"), die zu Geld gekommen ist und nun aus Rache die Welt mit Terror überziehen will (daher die Anspielung auf den Drachen). Dazu hat sie vorsichtshalber die Bundeswehrkaserne entfernen lassen und sich sieben Brücken als Fluchtwege bauen lassen. Der Nachschub an Waffen wird von einer Banater Untergrundmaffya über das Höhlensystem gewährleistet. Münsingen ist damit zum Zentrum einer Verschwörung zum Zwecke der Weltvernichtung geworden.

    Gut, dass Du es rechtzeitig bemerkt hast. Fass bitte nichts an und rufe schnellstmöglich James Bond an.
     
  17. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    oh mein Gott, daß ist ja schlimmer als gedacht.
    Wir haben nur eine Connection der CIA mit alten Securitate-Seilschaften vermutet. Foltern in Rumänien, Transport durch den Blautopf, Kennwort "Schöne Lau" oder "Mörike". Die Folterflüge über Europa waren ja zu auffällig geworden.

    Wir haben den geheimen Botschaften dieses Moränen eindeutig zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet (zu meiner Verteidigung: ich bekomm bei dem Lied immer Ohrenbluten) und schweben in höchster Gefahr.

    Dann mach bitte weiter, Klaus
     

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