Moin.
Nach etwas Recherche, 2 Besuchen im Landesmuseum, Schloss Gottorf und einigen Märschen durch die Botanik hier melde ich mit neuen Erkenntnissen bezüglich der Burg Geschichte zurück.
Ich habe mehrmals versucht zu erahnen wo diese rote Markierung Burg/Ringwall sich befindet, bis ich vergangenen Sonntag durch Google auf eine Topographie Karte gestoßen bin mit der ich die Karte aus dem Heimatmuseum vergleichen kann. Der gezeigte Höhenverlauf stimmt überein und ich konnten einen mir bekannten Bereich unweit eines ebenfalls zu dem Hof gehörigen Waldstücks ausmachen, was eher 2 schmale Streifen statt ein großer Wald ist, zu deren Namen aber später mehr.
Habe diese verdächtigte Gegend mit Qgis mit etwas angeschaut aber nichts auf den ersten Blick erkannt. Ebenso war bei Google Maps eine Stelle im Grünland zu erkennen, bei dem ich aber davon ausging das es eine schwer befahrbare Stelle ist wegen Grundwasser/Quellen, das kenne ich dank meiner Landwirtschaftlicher Berufung gut.
Unwissend habe ich mich gestern auf den Weg in diese schöne Gegend gemacht und dort umgeschaut. Nach mehreren 100 Metern durch die Feldmark hier bin ich irgendwo dort Mal eben über den Kleinen Bachlauf gesprungen und stand direkt vor der besagten Stelle und habe das genau Gegenteil gesehen von dem was ich erwartet habe und dachte mir das kann kein Zufall sein, das hier muss der rote Punkt in der Karte sein, denn es handelt sich um eine Erhöhung statt einer flachen Stelle im Grünland die nicht befahren wird.
Diese Erhöhung ist nicht besonders schön geformt, mitten in einem Ebenen Stück Grünland. Dieser Hügel besteht teils aus dunklem Sand, nicht besonders rein und an manchen Stellen ist Lehm oder fester Sand anzutreffen. In der Nähe meines Parkplatz, im "Kiesloch" welches ich von da aus sehen kann befindet sich eine Kies Abbaustelle schon seit vielen Jahren. Ebenso unweit des Parkplatzes sind Hügelgräber, die ich kenne und diese sind auch auf den Karten zu erkennen. Ich würde sagen, ich habe die Stelle gefunden.
In wenigen Metern entfernt stehen 3 Eichen, die dem Hügel am nächsten steht sieht sehr alt und besonders aus. Geschätzt worden ist der Baum aber nur auf 100 Jahre... Wenn ich bei Maps weiter schaue, stehen auf ungefähr 600 Meter verteilt mehrere Eichen in einer Flucht.
Was sagen die Experten?
Zu den Namen der Waldstücke, das könnte eine Verwechslung in der Erzählung der Sage aus der Dorfchronik sein.
Der Sage nach, stand die Burg im Bookelieth. Das an dem Grünland mit der Erhöhung angrenzende Waldstück heißt Bookholt auf Plattdeutsch.
Kontakt zu dem Besitzer des Grünland habe ich noch nicht, das gehört auch nicht zu dem Ort in dem ich Lebe, das wird nicht so einfach da an Informationen zu kommen.
Wenn ich mir die kleinen, umliegenden Hügel anschaue, machen diese für mich einen natürlichen Eindruck. Bei der Erhöhung im Grünland allerdings nicht, obendrauf sehr uneben. In dieser Feldmark bin ich als kleiner Junge schon herum gelaufen..
Roter Pfeil ist die Anhöhe blau eins der Hügelgräber. Vielleicht ist die rote Markierung auch nur eins? Ich Versuche Die Recherche langsam aber sicher etwas größer aufzuziehen, also nicht beim schauen oder schreiben im Netz zu belassen.
Hier, in Rot oben ein Hügelgrab mit Archäologischer Nummer. Die weiter unten im Wald, (blau) sind nicht weiter bekannt.
Die meisten Hügelgräber hier haben einen Baum..