Naresuan
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Die Frage, ob Suworow 1799 bei Antritt seiner Alpenüberquerung wusste, was ihn topografisch am anderen Ende des Gotthards am Ufer des Vierwaldstättersees erwarten würde, ist noch ungeklärt.
Das Spektrum der Spekulationen liegt zwischen (absichtlicher) Irreführung durch Karten, worauf eine nicht existierende Straße entlang des rechten Seeufers eingezeichnet war, bis zu genauer Kenntnis der Topografie und bereits geplantem Übergang über die Chinzig Chulm (Kinzigpass).
Obwohl ich eher zu Letzterem neige, interessieren mich die Grundlagen für die Annahme, es hätte falsches Kartenmaterial gegeben.
Soweit ich es überblicke, brachte 1830 der Pfarrer und Poet Johann Rudolf Wyss die Karten ins Spiel, in seiner "Wanderung in's Muota-Thal", erschienen in "Alpenrosen, ein Schweizer Taschenbuch". Er wollte einen Schwyzer gekannt haben, der in Italien eine Karte mit eingezeichneter "Poststrasse" gesehen hätte.
Das wurde 1895 durch Rudolf von Reding-Biberegg in "Der Zug Suworoff's durch die Schweiz" erwähnt, worauf scheinbar die Suche nach einer solchen Karte los ging, denn 1913 fand dann der damalige Generalstabschef der Schweizer Armee, Theophil Sprecher, eine Karte im Maßstab 1:1.400.000, auf der tatsächlich eine Straße eingezeichnet war.
kartenspeicher.gbv.de
Schwer vorstellbar, dass der russisch/österreichische Generalstab eine Karte konsultierte, die von der Nordsee bis Norditalien reichte.
In Der Atlas Suworow werden andere mögliche Karten aufgezeigt, die Suworow zur Verfügung gestanden haben könnten.
Auffallend dabei, dass auf Franz Johann Joseph von Reillys Karte zum Kanton Schwyz Nr. 402 eine Straße eingezeichnet ist und auf der Karte Nr. 401 zum Kanton Uri nicht. Da stellt sich die Frage, warum nur die eine Karte berücksichtigt worden wäre.
Wikipedia Alexander Wassiljewitsch Suworow – Wikipedia hat sich festgelegt:
Welches Kartenmaterial und in welchem Maßstab wurde um 1800 vom Stab einer Armee dieser Größenordnung benutzt, um Marschrouten festzulegen?
Das Spektrum der Spekulationen liegt zwischen (absichtlicher) Irreführung durch Karten, worauf eine nicht existierende Straße entlang des rechten Seeufers eingezeichnet war, bis zu genauer Kenntnis der Topografie und bereits geplantem Übergang über die Chinzig Chulm (Kinzigpass).
Obwohl ich eher zu Letzterem neige, interessieren mich die Grundlagen für die Annahme, es hätte falsches Kartenmaterial gegeben.
Soweit ich es überblicke, brachte 1830 der Pfarrer und Poet Johann Rudolf Wyss die Karten ins Spiel, in seiner "Wanderung in's Muota-Thal", erschienen in "Alpenrosen, ein Schweizer Taschenbuch". Er wollte einen Schwyzer gekannt haben, der in Italien eine Karte mit eingezeichneter "Poststrasse" gesehen hätte.
Das wurde 1895 durch Rudolf von Reding-Biberegg in "Der Zug Suworoff's durch die Schweiz" erwähnt, worauf scheinbar die Suche nach einer solchen Karte los ging, denn 1913 fand dann der damalige Generalstabschef der Schweizer Armee, Theophil Sprecher, eine Karte im Maßstab 1:1.400.000, auf der tatsächlich eine Straße eingezeichnet war.
Objekt
In Der Atlas Suworow werden andere mögliche Karten aufgezeigt, die Suworow zur Verfügung gestanden haben könnten.
Auffallend dabei, dass auf Franz Johann Joseph von Reillys Karte zum Kanton Schwyz Nr. 402 eine Straße eingezeichnet ist und auf der Karte Nr. 401 zum Kanton Uri nicht. Da stellt sich die Frage, warum nur die eine Karte berücksichtigt worden wäre.
Wikipedia Alexander Wassiljewitsch Suworow – Wikipedia hat sich festgelegt:
Angekommen in Altdorf, erkannte Suworow, dass ein Weg nach Schwyz entlang des Vierwaldstättersees, mit dem er gemäß der ihm von den Österreichern zur Verfügung gestellten Militärkarten gerechnet hatte, gar nicht existierte. Die Straße endete damals in Altdorf.
Welches Kartenmaterial und in welchem Maßstab wurde um 1800 vom Stab einer Armee dieser Größenordnung benutzt, um Marschrouten festzulegen?